Bövinghausen (Castrop-Rauxel)
Bövinghausen Stadt Castrop-Rauxel
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2436)&title=B%C3%B6vinghausen 51° 32′ N, 7° 19′ O
{{#coordinates:51,528|7,322|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Bövinghausen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Einwohner: | 2436 (31. Dez. 2024)<ref>Städtische Einwohnerstatistik | Castrop-Rauxel. Abgerufen am 24. Januar 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1926 | |||||
| Eingemeindet nach: | Castrop-Rauxel, Gerthe | |||||
| Postleitzahl: | 44577 | |||||
| Vorwahl: | 02305 | |||||
Bövinghausen ist ein Stadtteil von Castrop-Rauxel im Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen. Die Ortsschilder des Stadtteils tragen allerdings den Namen „Stadtteil Merklinde“.<ref name="Phantom" />
Geografie
Ortslage
Bövinghausen liegt im Süden der Stadt Castrop-Rauxel.
Nachbargemeinden
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts grenzte Bövinghausen in Castrop im Norden an Obercastrop und weiter im Uhrzeigersinn an Castrop, Merklinde, Westrich, Bövinghausen bei Lütgendortmund und Gerthe. Bis auf Gerthe (Landkreis Bochum) gehörten alle diese Gemeinden zum Landkreis Dortmund.<ref>Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8. Kartenbeilage 3: Gemeindegrenzen 1897</ref> Heute grenzt Bövinghausen im Nordosten nicht mehr an Castrop, sondern an den jüngeren Ortsteil Schwerin.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geodatenviewer der Stadt Castrop-Rauxel ( des Vorlage:IconExternal vom 20. Januar 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Geschichte
Die Bauerschaft Bövinghausen wird Ende des 9. Jahrhunderts (um 880) im Heberegister der Abtei Werden als Boynghusen erstmals erwähnt.<ref>Rudolf Kötzschke (Hrsg.): Die Urbare der Abtei Werden a. d. Ruhr (= Publikationen der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde XX: Rheinische Urbare). Bd. 2: A. Die Urbare vom 9.–13. Jahrhundert, hrsg. von Rudolf Kötzschke, Bonn 1908, Nachdruck Düsseldorf 1978; Bd. 3: B. Lagerbücher, Hebe- und Zinsregister vom 14. bis ins 17. Jahrhundert, Bonn 1908, Nachdruck Düsseldorf 1978; Bd. 4,I: Einleitung und Register, I. Namenregister, hrsg. von Fritz Körholz, Düsseldorf 1978; Bd. 4,II: Einleitung, Kapitel IV: Die Wirtschaftsverfassung und Verwaltung der Großgrundherrschaft Werden, Sachregister, hrsg. von Rudolf Kötzschke, Bonn 1958.</ref><ref>Spurensuche: ein Beitrag zur Geschichte Lütgendortmunds, S. 14 (Online).</ref> Der Ortsname wird als Siedlung der Nachkommen des Bovo – der Vorname war damals gängig – gedeutet. In mittelalterlichen Quellen wie der Türkensteuerliste von 1542 sind sieben Höfe bezeugt. Im Mittelalter schlossen sich die südlich gelegenen Höfe Bövinghausens der Nachbargemeinde Lütgendortmund an, behielten aber den Ortsnamen Bövinghausen bei.<ref>Stadt Castrop-Rauxel (Untere Denkmalschutzbehörde): Denkmale in Castrop-Rauxel im Kontext der Geschichte ihres Stadtteils. Broschüre, herausgegeben 2001.</ref> Mitte des 17. Jahrhunderts bestand das Pfarrsprengel Castrop aus: Freiheit Castrop, Börnig, Behringhausen, Bövinghausen, Bladenhorst zum Teil, Holthausen, Obercastrop, Rauxel, Sodingen, Horsthausen und Westhofen.<ref>Vergessene Zeiten – Mittelalter im Ruhrgebiet. Katalog zur Ausstellung, S. 98 (Online).</ref> Im Jahr 1819 gab es zwei benachbarte Gemeinden mit dem Namen Bövinghausen. Die Landgemeinde Bövinghausen bei Castrop gehörte bis 1902 zum Amt Castrop<ref>Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot auf Bezreg-muenster.de</ref>, ab 1902 zusammen mit den Gemeinden Rauxel, Habinghorst, Frohlinde und Merklinde zum Amt Rauxel.<ref>Bergbau ist nicht eines Mannes Sache – Das Bergwerk Victor-Ickern, S. 114 (Online).</ref> Am 1. April 1926 wurde der östliche, ältere und ackerbäuerlich geprägte Teil der Landgemeinde als Teil des Amtes Rauxel<ref>H. Koch: Die historische Entwicklung der Stadt Castrop-Rauxel unter besonderer Berücksichtigung des Bergbaus. In: E. Beier (Hg.): Die historische Entwicklung des Ruhrgebietes und seiner Städte Sprockhövel, Hattingen, Witten, Bochum, Herne, Castrop-Rauxel, Recklinghausen unter besonderer Berücksichtigung des Bergbaus. Studienverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum 1988, S. 130.</ref><ref name="Phantom"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Diskussion im Internet: Bövinghausen – Der Phantom-Stadtteil ( vom 3. Februar 2015 im Internet Archive)</ref> mit Castrop, dem Amt Bladenhorst und den Gemeinden Ickern, Deininghausen (teilweise) und Dingen (teilweise) aus dem Amt Mengede zu Castrop-Rauxel vereinigt.<ref>Berichte zur Deutschen Landeskunde, Band 34, 1965, S. 74 (Online).</ref> Der westliche Teil wurde der Nachbargemeinde Gerthe zugesprochen.<ref></ref>
Einzelnachweise
<references />
Behringhausen | Bladenhorst | Bövinghausen | Castrop | Deininghausen | Dingen | Frohlinde | Habinghorst | Henrichenburg | Ickern | Merklinde | Obercastrop | Pöppinghausen | Rauxel | Schwerin
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-08
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2018-04
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Ort im Kreis Recklinghausen
- Geographie (Castrop-Rauxel)
- Gemeindeauflösung 1926