Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management
| Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (BAUM e. V.) | |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="padding: 1em 0; text-align: center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe" | Logo | |
| Rechtsform | Gemeinnütziger Verein |
| Organisationstyp | Unternehmensnetzwerk |
| Gründung | 1984 |
| Sitz | Hamburg (Bundesgeschäftsstelle) |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Unterstützung einer nachhaltigen Unternehmensführung; Förderung praktischer Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen; Wirtschaftsökologische Informationen, Bildungsveranstaltungen und Projekte |
| Vorstand | Yvonne Zwick – stellvertretend: Martin Oldeland, Marion Sollbach, Ellen Weiland |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitarbeiter | ca. 20 |
| Mitglieder | > 750 (2026) |
| Website | www.baumev.de |
Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (BAUM) e. V. ist ein gemeinnütziges Unternehmensnetzwerk für nachhaltiges Wirtschaften.
Satzungsgemäßer Zweck des Vereins ist es, Unterstützung bei der Einführung und Fortentwicklung einer umweltbewussten und nachhaltigen Unternehmensführung und bei der Förderung von praktischen Umweltschutzmaßnahmen zu bieten sowie für die Bereitstellung bzw. Vermittlung wirtschaftsökologischer Informationen zu sorgen.<ref name=":0">Transparenz ist uns wichtig. In: Website des Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management. Abgerufen am 19. März 2022.</ref> Ordentliche Mitglieder können freiwillig eine Willenserklärung des Vereins, den BAUM-Kodex für nachhaltiges Wirtschaften<ref>BAUM-Kodex für nachhaltiges Wirtschaften. Abgerufen am 13. März 2025.</ref>, unterschreiben und dürfen daraufhin das Vereinslogo verwenden.
Aktivitäten / Netzwerkarbeit
BAUM versteht sich als branchenübergreifendes Kompetenz- und Kommunikationsnetzwerk für Akteure aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und Verbänden und unterstützt seine Mitglieder bei Vernetzung, Austausch und Kompetenzentwicklung zu Nachhaltigkeitsthemen, beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung ihres Nachhaltigkeitsmanagements sowie bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Das Angebot von BAUM richtet sich an Unternehmen aller Branchen und Größen, insbesondere KMU, die nachhaltiges Management fördern und umsetzen wollen.<ref>Wer wir sind und wofür wir stehen. In: Website des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management. Abgerufen am 19. März 2022.</ref>
Aktivitäten
Der Verein veranstaltet regelmäßig praxisorientierte Workshops und Fachtagungen,<ref>B.A.U.M-Veranstaltungen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. März 2022; abgerufen am 19. März 2022.</ref> wie z. B. den Unternehmenstreff Nachhaltigkeit, das Scope 3 Forum, die jährliche BAUM-Tagung und das Sustainability Leadership Forum (SLF),<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sustainability Leadership Forum (SLF) ( vom 14. Juli 2016 im Internet Archive) Website des Sustainability Leadership Forum. Abgerufen am 11. Mai 2016.</ref> um den Wissenstransfer sowie die inhaltliche Erarbeitung konkreter Problemlösungen durch den direkten Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu ermöglichen.
BAUM organisiert eigene Wettbewerbe wie z. B. von 2008 bis 2022 den Wettbewerb Büro & Umwelt,<ref>Wettbewerb Büro & Umwelt Website des Wettbewerbs Büro & Umwelt. Abgerufen am 21. September 2017.</ref> welcher den schonenden Umgang mit Ressourcen im Unternehmen und die Beachtung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten beim Einkauf von Büroprodukten auszeichnete, sowie den Bundespreis Umwelt & Bauen als Kooperationspartner des Umweltbundesamts.
Projekte
Der Verein initiiert Projekte unter aktiver Einbeziehung von Unternehmen, z. B. Wirtschaft pro Klima, nachhaltig.digital, SDG-Scouts, Mobility Policy.
BAUM ist auch an Forschungsprojekten beteiligt, z. B. als Verbundpartner an dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projekt „Ganzheitliches Management von Energie- und Ressourceneffizienz in Unternehmen (MERU)“, dessen Ziel es ist, Rebound-Effekte in Unternehmen konzeptionell und empirisch zu untersuchen und Empfehlungen für Wirtschaft und Politik zu entwickeln.<ref>Website des Öko-Institut e.V. Öko-Institut, abgerufen am 10. April 2026.</ref>
Im Bereich des nachhaltigen Finanzierens initiierte BAUM im Jahr 2024 zusammen mit dem Forum nachhaltige Geldanlagen (FNG) gemeinschaftlich und ohne öffentliche Förderung die deutsche TNFD Consultation Group. Diese globale Initiative unterstützt Marktteilnehmer:innen darin, naturbezogene Risiken zu managen und Berichterstattung in Einklang mit internationalen Standards zu verbessern.<ref>BAUM e.V.: Deutsche TFND Consultation Group. Abgerufen am 10. April 2026.</ref>
Außerdem nahm im Frühjahr 2026 die Servicestelle NAFIM ihre Arbeit auf, welche von BAUM und der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) der Freien und Hansestadt Hamburg getragen wird. Diese unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, nachhaltiges Finanzieren besser zu verstehen und im Austausch mit der Finanzwirtschaft zu gestalten.<ref>BAUM e.V.: Servicestelle NAFIM. Abgerufen am 10. April 2026.</ref>
Fonds
Der Mitbegründer und Ehrenvorsitzende des Vereins Maximilian Gege initiierte die B.A.U.M. Zukunftsfonds e.G., die Investoren die Geldanlage in Projekte der Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien ermöglichen sollte.<ref>B.A.U.M. Zukunftsfonds | Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 19. Januar 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Der Fonds wurde mit dem SPD Innovationspreis ausgezeichnet.<ref>SPD Innovationspreis 2013 an die B.A.U.M. Zukunftsfonds e.G. In: SPD Innovationspreis. REEG, abgerufen am 19. Januar 2020.</ref> Mit dem BAUM Fair Future Fonds, der in Kooperation mit Green Growth Futura und der GLS Bank aufgesetzt wurde, gibt es einen Fonds, der die Investition von Privatanlegern in kleine bis mittlere Unternehmen ermöglicht, die nachhaltig agieren.<ref>B.A.U.M. Fair Future Fonds. GLS Bank, abgerufen am 19. Januar 2020.</ref> Die Bewertungskriterien fußen auf den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen sowie den Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Im Jahr 2024 machten Anleger 3,9 Prozent Verlust. Von 2019 bis 2024 gewann der Fonds insgesamt 5,5 Prozent, während DAX 50 Prozent zulegte, der MSCI World sogar 82 Prozent.<ref>ECO Fondstest</ref>
Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis
Seit 1993 verleiht der Verein seinen eigenen BAUM-Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis. Mit dem undotierten Preis wurden inzwischen etwa 300 Persönlichkeiten für ihre herausragenden persönlichen Leistungen und ihr individuelles Engagement im betrieblichen Umweltschutz und Nachhaltigkeitsmanagement ausgezeichnet, darunter Ibrahim Abouleish von Sekem, Antje von Dewitz von Vaude, Thomas Jorberg von der GLS-Bank, Christian Kroll von Ecosia, Friederike Otto vom Imperial College London, Klaus Töpfer, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Prof. Dr. Maja Göpel und Eva Gouwens von Fairphone. Wichtiges Kriterium bei der Auswahl und Bewertung der Preisträger sind die Praxisrelevanz und die Übertragbarkeit der initiierten Maßnahmen auf andere Unternehmen. Der BAUM-Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis wird in den Kategorien Transformationstreiber*in – International, Medien, Sport oder Lebenswerk, Transformationstreiber*in – großes Unternehmen (mehr als 500 MA), Transformationstreiber*in – KMU (weniger als 500 MA) und Wissenschaftler*in vergeben.<ref>BAUM | Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis. Abgerufen am 10. April 2026.</ref>
Vereinsstruktur
Der Verein wurde 1984 gegründet und ist als gemeinnützig anerkannt. Dem geschäftsführenden Vorstand gehören Martin Oldeland, Marion Sollbach, Ellen Weiland und Yvonne Zwick an. Letztere hat den Vorsitz inne; sie übernahm das Amt am 1. Januar 2021 in der Nachfolge von Maximilian Gege.<ref name=":0" /> Zuvor war sie Stellvertretende Generalsekretärin und Leiterin des Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex beim Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.
Die Vereinsarbeit wird begleitet von einem Beirat Unternehmen und einem Kuratorium Wissenschaft. Dem Beirat Unternehmen gehören Inhaber bzw. Führungspersönlichkeiten aus BAUM-Mitgliedsunternehmen an, u. a. Tobias Wollermann, Otto Group, Daniela Büchel, REWE GmbH, Johannes Ehrnsperger, Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG und Dagmar Fritz-Kramer, Baufritz. Im Kuratorium Wissenschaft wirken Wissenschaftler aus Fachgebieten um das nachhaltige Wirtschaften mit. Mitglieder des Kuratoriums sind u. a. Maja Göpel von der Leuphana Universität Lüneburg, Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.<ref name="B.A.U.M. e. V. – Gremien">Gremien des BAUM e. V. Abgerufen am 13. März 2025.</ref>
Zu seinem 40. Jubiläum hat BAUM im Herbst 2024 ein neues Corporate Design inklusive neuem Logo bekommen.<ref>BAUM-Jubiläumstagung mit Preisverleihung - Unternehmensnetzwerk feiert 40-jähriges Bestehen. 19. November 2024, abgerufen am 13. März 2025.</ref>
Kooperationen (Auswahl)
Mitgliedschaften
- Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik EBEN Deutschland e. V.
- Deutscher Naturschutzring
- EUROSOLAR Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e. V.
- Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e. V. (FÖS)
- Klima-Allianz Deutschland
Förderung
- Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima
- 'Biodiversity in Good Company' Initiative e. V.
- Deutscher Nachhaltigkeitskodex des Rates für Nachhaltige Entwicklung
- Entrepreneurs for Future
- Bündnis #effizienzwende
- New European Bauhaus
Mitwirkungen in Gremien, Jurys und Beiräten
- Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises
- Beirat von Cradle to Cradle
- Beirat von Grüner Strom Label
- Fachbeirat des Studiengangs Mobilitätsmanagement an der Hochschule RheinMain
- Beirat von Transparency International Deutschland
- Jury des Nachhaltigkeitspreises der Neumarkter Lammsbräu
- Beirat der Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF)
- Vorstand der Charta Digitale Vernetzung
Auszeichnungen (Auswahl)
- Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) haben BAUM für das Projekt SDG-Scouts® mit dem „Nationalen Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2023<ref>Multiplikatorinnen und Multiplikatoren des "Nationalen Preis – Bildung für Nachhaltige Entwicklung" 2023. Abgerufen am 10. April 2026.</ref> und mit der “Nationalen Auszeichnung - Bildung für nachhaltige Entwicklung 2024/2025”<ref>Nationale Auszeichnung - Bildung für nachhaltige Entwicklung. Abgerufen am 10. April 2026.</ref>
- 2014 – Ausgezeichneter Ort der Initiative Deutschland – Land der Ideen – Auszeichnung des BAUM-Projekts „Regionale EnergieEffizienzGenossenschaften (REEG)“<ref>Regionale B.A.U.M. Zukunftsfonds – Genossenschaften für Energieeffizienz. Abgerufen am 19. März 2022.</ref>
- 2013 – SPD Innovationspreis 2013 für die „B.A.U.M. Zukunftsgenossenschaft eG“<ref>SPD Innovationspreis 2013 – B.A.U.M. Zukunftsfonds eG erhält Auszeichnung. Abgerufen am 19. März 2022.</ref>
- 2005 – Auszeichnung des BAUM-Projekts „Mitarbeiter Motivation für Nachhaltigkeit“ (MIMONA) als Offizielles Projekt der Weltdekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen<ref>DBU – MIMONA – Mitarbeiter-Motivation zu Nachhaltigkeit | Projektdatenbank. Abgerufen am 19. März 2022.</ref>
- 2000 – Umweltschutzpreis des Bundesverbands der Deutschen Industrie mit dem Sonderpreis „Umweltinformationen der Unternehmen“<ref>BDI-Umweltschutzpreis für B.A.U.M. 27. Juni 2000, abgerufen am 19. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 1995 – Deutscher Umweltpreis 1995 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt | Stichwort: Umweltorientierte Unternehmensführung an Georg Winter, einen der Gründer von BAUM.<ref>DBU – Deutscher Umweltpreis 1995 – Dr. Georg Winter | Stichwort: Umweltorientierte Unternehmensführung | Deutscher Umweltpreis. Abgerufen am 19. März 2022.</ref>
Kritik
Der Verein fordert keine verbindlichen Regeln von den Mitgliedern. Der Verein verifiziert in den Statuten nicht näher, was „Nachhaltigkeit“ und „Nachhaltigkeitsmanagement“ konkret an Maßnahmen in der Unternehmenspolitik bedeuten.
In der Öffentlichkeit mehrfach für ihre umweltschädlichen Produktionsweisen, Rüstungsproduktion oder sozial schwierigen Arbeitssituationen kritisierte Unternehmen können ebenfalls Förderkreismitglieder bei BAUM sein.<ref>Diese Unternehmen sind Mitglieder im B.A.U.M.-Netzwerk. Abgerufen am 19. Januar 2020.</ref> Unter anderem der Möbelkonzern IKEA Deutschland ist Mitglied, der dafür kritisiert wird, einen Großteil seiner Kiefern-Möbelhölzer aus dem hohen Norden Russlands zu beziehen. Dem Vernehmen nach habe die Ikea-Tochter Swedwood 300.000 Hektar Naturwald in Karelien gepachtet und holze bis dahin von der Holzindustrie unberührte Waldgebiete ab.<ref>Beendete Petition: Ikea: Wohnst du noch oder zerstörst du schon? In: Petitionen, 20. Mai 2014. Rettet den Regenwald e. V. Auf Regenwald.org, abgerufen am 5. August 2021.</ref> Weitere Mitglieder, die für kontroverse Geschäftspraktiken kritisiert werden, sind z. B. Danone,<ref>Importiertes Mineralwasser in Einwegflaschen: Deutsche Umwelthilfe kritisiert Nestlé und Danone Waters für ökologischen Irrsinn. Abgerufen am 19. Januar 2020.</ref> Lacoste,<ref>Dirty Laundry. Abgerufen am 19. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Porsche,<ref>Der Spiegel: Porsche muss im Diesel-Skandal 535 Millionen Euro Bußgeld zahlen – Der Spiegel – Mobilität. Abgerufen am 19. Januar 2020.</ref> TUI Cruises,<ref>Dinosaurier des Jahres 2011 – NABU. Abgerufen am 19. Januar 2020.</ref> Procter & Gamble<ref>RP Online: Neuss: „Stoppt Landraub für Tempo“. Abgerufen am 19. Januar 2020.</ref> und Commerzbank.<ref>Meike Schreiber: Commerzbank: Waffen, Kohle, Elternzeit. Abgerufen am 19. Januar 2020.</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.2011 ging der BAUM-Umweltpreis an den damaligen Unilever-Chef Harry J. M. Brouwer, da er „die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Konzerns entscheidend geprägt und vorangetrieben“ habe.<ref>B.A.U.M.-Umweltpreis – Presseinformation (PDF; 127 kB), abgerufen am 25. Mai 2016.</ref> Diese Verleihung war von anderen NGOs kritisiert worden, u. a. aufgrund der bei Unilever zu jenem Zeitpunkt nicht als nachhaltig gesicherten Bezugsquellen von Palmöl. Der Verein „Rettet den Regenwald“ verlieh als Reaktion darauf dem Unilever-Chef daher seinen Antipreis BAUM-AB-Preis „für Beihilfe zur Umweltzerstörung und Missachtung der Menschenrechte in Indonesien“. Reinhard Behrend von „Rettet den Regenwald“ charakterisierte den Verein BAUM im Zusammenhang mit der umstrittenen Umweltpreisverleihung 2011 wie folgt: „B.A.U.M. ist ein Verein, in dem 500 Wirtschaftsbetriebe sitzen, die sich gegenseitig medienwirksam auf die Schulter klopfen.“<ref>Pressemitteilung Der Verein Rettet den Regenwald e. V. verleiht am 23. September 2011 den BAUM-AB-Preis an Unilever-Chef Harry J. M. Brouwer für Beihilfe zur Umweltzerstörung und Missachtung der Menschenrechte in Indonesien, auf regenwald.org</ref>
Eine weitere von Umweltorganisationen kritisierte Preisverleihung gab es 2014 in der Kategorie Großunternehmen an Michael Ungerer als Präsident und Monika Griefahn als Direktorin für Umwelt und Gesellschaft des Kreuzfahrtunternehmens AIDA.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />AIDA erhält B.A.U.M-Umweltpreis ( vom 30. November 2016 im Internet Archive)</ref>
Publikationen (Auswahl)
- Zwick, Yvonne (Hrsg.): Nachhaltigkeit machen: 17 radikale Thesen für echten Wandel. Warum es sich lohnt, gemeinsam an einer sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Entwicklung zu arbeiten. Haufe, 2025. ISBN 978-3-689-51043-5
- Wilhelm Bode, Rainer Kant, BAUM e. V. (Hrsg.): Dauerwald – Leicht gemacht: Ein Kurzleitfaden für die Praxis. Rangsdorf: Natur & Text, 2021. ISBN 978-3-942062-54-1
- BAUM e. V. (Hrsg.): Pioniere der Nachhaltigkeit. 25 Jahre B.A.U.M.-Umweltpreis. München: oekom, 2018. 144 S. ISBN 978-3-96238-075-5
- Gege, Maximilian & Heib, Marilyn (Hrsg.): Erfolgsfaktor Energieeffizienz. Investitionen, die sich lohnen. München: oekom verlag, 2011. ISBN 978-3-86581-267-4
- Gege, Maximilian: Unterwegs zu einem ökologischen Wirtschaftswunder. Hamburg: Europäische Verlagsanstalt, 2008. ISBN 978-3-434-50615-7
Einzelnachweise
<references responsive />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline
- Unternehmen (Hamburg)
- Verein (Hamburg)
- Organisation (Nachhaltigkeit)
- Umweltschutzorganisation (Deutschland)
- Deutsche Wirtschaftsorganisation
- Ökologieorientierte Betriebswirtschaftslehre
- Hamburg-Eimsbüttel
- Deutscher Naturschutzring
- Vereinsgründung 1984