Baia de Aramă
| Baia de Aramă Arámabánya | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Romania.svg Rumänien | |||||
| Historische Region: | Kleine Walachei | |||||
| Kreis: | Mehedinți | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(4478) 45° 0′ N, 22° 48′ O
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| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||||
| Höhe: | 280 m | |||||
| Fläche: | 128,94 km² | |||||
| Einwohner: | 4.478 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 35 Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 225100 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 52 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | MH | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 28. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) | ||||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||||
| Gliederung: | 8 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Bratilovu, Brebina, Dealu Mare, Mărășești, Negoești, Pistrița, Stănești, Titerlești | |||||
| Bürgermeister : | Ilie-Ion Tudorescu (PSD) | |||||
| Postanschrift: | Str. Tudor Vladimirescu, nr. 23 loc. Baia de Aramă, jud. Mehedinți, RO−225100 | |||||
| Website: | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Baia de Aramă ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Kleinstadt im Kreis Mehedinți in Rumänien.
Lage
Baia de Aramă liegt in der Kleinen Walachei, an der Südostseite des Mehedinți-Gebirges, ein Gebirgszug der Retezat-Godeanu-Gebirgsgruppe. Die Kreishauptstadt Drobeta Turnu Severin befindet sich etwa 45 km südlich. Die Kleinstadt verfügt über keinen Bahnanschluss. Durch die Stadt verläuft die Nationalstraße Drum național 67D nach Târgu Jiu. Hierher bestehen regelmäßige Busverbindungen.
Geschichte
Das Gebiet der heutigen Stadt ist seit langer Zeit besiedelt. Schon Skythen und Römer schürften in den umliegenden Bergen nach Kupfer. Westlich des Ortes wurden einige dakische Münzen entdeckt.
1391 – zur Zeit des walachischen Fürsten Mircea cel Bătrân – wurde der heute eingemeindete Ort Bratilovu erstmals urkundlich erwähnt, Baia de Aramă selbst 1518 unter der Bezeichnung Baia. Ende des 17. Jahrhunderts ließ der Fürst Constantin Brâncoveanu ein Kloster errichten, das 1703 fertiggestellt wurde.
Die heutige Ortsbezeichnung Baia de Aramă ist seit 1836 dokumentiert. Wörtlich bedeutet sie etwa „Kupfergrube“.<ref name=bda><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.baiadearama.ro, abgerufen am 13. Mai 2009 ( vom 14. November 2011 im Internet Archive).</ref> Etwa in dieser Zeit begann in der Umgebung ein intensiver, einige Jahrzehnte anhaltender Abbau von Kupfererz.<ref>Karl von Rotteck, Karl Theodor Welcker (Hrsg.): Das Staatslexikon. Encyklopädie der sämmtlichen Staatswissenschaften für alle Stände. 10. Band. 3., umgearbeitete, verbesserte und vermehrte Auflage. F. A. Brockhaus, Leipzig 1864, S. 154.</ref> Im 19. Jahrhundert wurde der Ort von den Adelsfamilien Hergot und Glogoveni geprägt.
Im Ersten Weltkrieg verloren 57, im Zweiten Weltkrieg 22 Bewohner der heutigen Stadt ihr Leben.
In den Jahren 1951 bis 1968 war Baia de Aramă innerhalb der damaligen Verwaltungseinteilung Rumäniens Sitz eines Rajons. 1968 wurde der Ort zur Stadt erklärt.<ref name=bda/>
Die wichtigsten Erwerbszweige sind die Landwirtschaft (besonders Viehzucht und Obstbau), die Holzgewinnung und der Handel.
Bevölkerung
Bei der Volkszählung 2002 wurden in der Stadt 5648 Einwohner gezählt, darunter 5524 Rumänen und 122 Roma.<ref>Volkszählung 2002, abgerufen am 13. Mai 2009</ref> Etwa 2200 lebten in Baia de Aramă selbst, die übrigen in den acht eingemeindeten Ortschaften.<ref>receptie.ro, abgerufen am 13. Mai 2009 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2016. Suche im Internet Archive ).</ref>
Sehenswürdigkeiten
- ehemaliges Kloster mit Kirche Sf. Voievozi (1699–1703)
- Stadtzentrum (19. Jahrhundert)
- Holzkirche (18. Jahrhundert) im eingemeindeten Ort Negoești
- Holzkirche (1757/1835) im eingemeindeten Ort Brebina
- Talschlucht Cheile Bulbei
- Höhle Peșterea Bulbei
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Dieudonné Auguste Lancelot: Baia de Aramă, 1860
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Kirche Sf. Voievozi im ehemaligen Kloster
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Holzkirche in Negoești
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Holzkirche in Brebina
Söhne und Töchter der Stadt
- Constantin Severin (* 1952), rumänischer Dichter, Journalist und Künstler; Ehrenbürger der Stadt Baia de Aramă<ref>Gheorghe A. Stroia: Die Symbiose zwischen „Alt und Neu“ oder „Die Kunst der Zukunft“ am 7. Februar 2014 bei Revista Armonii Culturale abgerufen am 2. März 2014 (rumänisch).</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />