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Balduin Wolff

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Datei:Düsselthal-Wolff-1865.jpg
„Düsselthal“, Aquarell (1865)

Hermann Balduin Wolff (* 15. Juli 1819 in Schmiedeberg, Landkreis Hirschberg im Riesengebirge, Provinz Schlesien; † 21. November 1907 in Düsseldorf) war ein deutscher Zeichner und Maler der Romantik sowie Zeichenlehrer und Schachspieler.

Leben

Wolff erhielt seine Schulausbildung am Gymnasium zu Hirschberg. Später war er im Baufach tätig und betrieb theoretische und praktische Studien an den Königlichen Bauten in Erdmannsdorf (Riesengebirge). Um 1851 weilte er in Italien.<ref>Friedrich Noack: Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1927, Band 2, S. 654.</ref> Mitte des 19. Jahrhunderts wechselte Wolff zur Malerei. 1848 gehörte er zu den Gründern des Künstlervereins Malkasten.<ref>Wilhelm Camphausen: Chronica de rebus Malcastaniensibus. Düsseldorf 1873, Sp. 5 (Google Books)</ref> Er besuchte die Universität der Künste Berlin und die Kunstakademie Düsseldorf. An der Düsseldorfer Akademie besuchte er ab 1850 die Landschafterklasse von Johann Wilhelm Schirmer, in den Jahren 1854 bis 1856 die Landschafterklasse von Hans Fredrik Gude.<ref>Rudolf Theilmann: Die Schülerlisten der Landschafterklassen von Schirmer bis Dücker. In: Wend von Kalnein (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule. Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, ISBN 3-8053-0409-9, S. 146</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Findbuch 212.01.04 Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf (Memento vom 26. Februar 2020 im Internet Archive), Webseite im Portal archive.nrw.de (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen)</ref>

Ab 1858 bezog er festes Gehalt als Zeichenlehrer an der Städtischen Realschule in Düsseldorf.

Die Motive seiner Zeichnungen, Aquarelle und Ölgemälde, die heute international auf Auktionen gehandelt werden und in Museen ausgestellt sind, malte er im Stil der Romantik.

Wolff trat auch als Schachspieler in Erscheinung. Seine höchste historische Elo-Zahl betrug 2530 im Februar 1899,<ref>Balduin Wolffs historische Elozahlen bei chessmetrics.com (englisch)</ref> 1899 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Düsseldorfer Schachvereins von 1854 ernannt.<ref>Chronik des Düsseldorfer SV von 1854</ref> Im Westdeutschen Schachbund bekleidete er Führungsfunktionen.<ref>Jahrbuch des Westdeutschen Schachbundes für 1862. Verlag von Veit & Comp., Leipzig 1862, S. 20 (Google Books)</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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