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Barbara Müller-Kageler

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Barbara Müller-Kageler (* 30. Juni 1938 in Berlin; † 13. August 2023)<ref>Barbara Müller-Kageler. In: Galerie Christine Knauber. Abgerufen am 29. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war eine deutsche Malerin, Künstlerin und Hochschullehrerin.

Leben

Barbara Müller-Kageler wuchs in Berlin auf. Sie studierte von 1957 bis 1960 bei Georg Stapel Kunstpädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin und von 1963 bis 1966 Malerei bei Heinrich Burkhardt und Walter Womacka an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Von 1962 bis 1982 hatte sie eine künstlerische Lehrposition an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Ab 1982 lehrte sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, ab 1993 bis zu ihrer Emeritierung 2003 als Professorin.

Barbara Müller-Kageler, eine Malerin der „Berliner Schule“, bewegte sich in ihren Ölgemälden zwischen Figuration, Landschaft und Abstraktion. Ihr großes Thema war auf der inhaltlichen Seite das Meer, auf der formalen die feine Nuancierung der Farbe Grau. Figurengruppen und landschaftliche Elemente ihrer Strandszenen überführte sie in durchdachte Aufbauten aus geometrischen Grundformen.

Barbara Müller-Kageler war von 1967 bis 1990 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR. 1976 wurde sie mit dem Berlinpreis des Magistrats von Groß-Berlin geehrt.

Sie war bis zu dessen Tod mit dem Maler und Bühnenbildner Hans-Helmut Müller verheiratet. Der gemeinsame Sohn ist der Maler und Grafiker Felix Müller. Sie lebte und arbeitete bis zu ihrem Tod in Berlin-Adlershof.

Museen und öffentliche Sammlungen mit Werken Barbara Müller-Kagelers (unvollständig)

Weitere Werkbeispiele

Siehe auch: Bildindex der Kunst & Architektur - Startseite Bildindex<ref>Bildindex der Kunst & Architektur - Startseite Bildindex. Abgerufen am 8. März 2026.</ref>

  • Kleiner Sportplatz am S-Bahnhof (1973, Öl, 57 × 70 cm)
  • Heimkehr vom Strand (1974, Öl, 35 × 39 cm)

Ausstellungen (unvollständig)

Beteiligung an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR

  • 1972 bis 1988: Dresden, Albertinum, VII. bis X. Kunstausstellung der DDR
  • 1973: Frankfurt/Oder, Galerie Junge Kunst („Junge Künstler der DDR“)
  • 1975 bis 1989: Berlin, sieben Bezirkskunstausstellungen
  • 1975: Berlin, Galerie am Prater („Berliner Grafik II“)
  • 1976: Karl-Marx-Stadt, Städtische Museen („Jugend und Jugendobjekte im Sozialismus“)
  • 1979: Berlin, Altes Museum („Jugend in der Kunst“)
  • 1981: Dresden („25 Jahre NVA“)
  • 1983: Berlin, Galerie am Prater („Retrospektive 1973–1983“)
  • 1989: Berlin, Akademie-Galerie im Marstall („Bauleute und ihre Werke. Widerspiegelungen in der bildenden Kunst der DDR“)

Ausstellungen seit der deutschen Wiedervereinigung

Literatur

  • Müller, Barbara. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 625
  • Phönix im Radio – Begegnungen seltener Natur Neopubli Verlag, Berlin 2026, ISBN 978-3-5652-1600-0, darin auf Seite 371–379 Abdruck des Eröffnungsrede zur Ausstellung 2024 im Kunstkaten Wustrow

Kataloge

  • Barbara Müller-Kageler. Ruksaldruck, Berlin 1995.
  • Barbara Müller-Kageler. Arbeiten aus den Jahren 1993–2009, artbux Verlag, 2010, ISBN 978-3-942203-01-2.
  • Barbara Müller-Kageler. Strandgestalten artbux-Verlag, 2013, ISBN 978-3-942203-03-6.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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