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Barbarossa-Linde

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Datei:Tafel Barbarossa- Hohenstaufen-Linde bei Lorch.JPG
Erinnerungstafel am ehemaligen Standort der „Barbarossa-Linde“ oder „Hohenstaufen-Linde“ beim Kloster Lorch

Die Barbarossa-Linde oder Hohenstaufen-Linde war eine ca. 900-jährige, nach anderen Angaben<ref>Oberstlieutenant z. D. v. Widenmann: Alte, schöne und interessante Bäume in Württemberg: Linde auf Kloster Lorch bei Gmünd in Blätter des Schwäbischen Albvereins, Nr. 7, Juli 1894, S. 142</ref> ca. 600-jährige Winter-Linde<ref>Georg Stütz: Heimat- und Wanderbuch für die Gmünder Gegend, Schwäbisch Gmünd, 1919</ref> beim Kloster Lorch in Lorch (Württemberg), im Ostalbkreis in Baden-Württemberg. Sie ist benannt nach dem staufischen Kaiser Friedrich I. Barbarossa, Herzog von Schwaben, römisch-deutscher König und von 1155 bis 1190 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.

Geschichte

Am 1. November 1755 wurde die Linde durch einen schweren Sturm beschädigt und verlor dabei einen Hauptast. Rund 100 Jahre später gingen wiederum durch einen Sturm zwei weitere Äste verloren.

Zuletzt verblieben noch zwei durch schwere Balken gestützte Hauptäste am Baum. Der von innen ausgemauerte Stamm hatte einen Umfang von ca. acht Metern. Die Linde hatte eine Höhe von ca. 20 Metern.

Eduard Mörike hat die – zu dem Zeitpunkt hohlstämmige – Linde während seines Aufenthaltes in Lorch 1867 in seinem Werk verewigt:

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In der Nacht vom 16. auf den 17. Januar 1955 wurde dieses Wahrzeichen, das als „letzter lebender Zeuge der Stauferzeit“ bezeichnet wurde, durch einen Sturm zerstört.

An den Standort der Linde erinnert heute eine Tafel.

Literatur

  • Otto Mayer: Die Barbarossalinde beim Kloster Lorch vernichtet. In: Schwäbische Heimat (Zeitschrift des Schwäbischen Heimatbundes), 1955, S. 58.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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