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Baring (Familie)

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Datei:Freiherr von Baring-Wappen.jpg
Wappen der hannoverschen Freiherren von Baring
Datei:Armorial Bearings of the BARING family (Barons Ashburton), of Rudhall, Brampton Abbotts, Herefordshire.png
Stammwappen des britischen Astes der Familie Baring
Datei:Quartered Arms of Evelyn Baring, 1st Earl of Cromer, GCB, OM, GCMG, KCSI, CIE, PC, FRS.png
Wappen Evelyn Barings als 1. Earl of Cromer

Die Familie Baring ist eine deutsch-britische Kaufmanns- und Bankiersfamilie. In Deutschland gehört die Familie zum Bildungsbürgertum (Georg Baring erhielt 1832 den hannoverschen Freiherrenstand), im Vereinigten Königreich Großbritannien teilweise auch zum Adel.

Ältere Linie

Der älteste bekannte Vorfahr ist Petrus Baring, um 1500 Bürger der niederländischen Stadt Groningen. Sein jüngster Sohn Franz Baring war 1565–1582 erster lutherischer Superintendent zu Lauenburg/Elbe für Sachsen-Lauenburg. Ausgewählte Familienmitglieder in der Stammfolge: Vorlage:Stammbaumliste

Hannoversche Linie

Alle bekannten Träger des Namens Baring stammen von diesem Ursprung ab. Im Kurfürstentum Hannover gehörten die Barings zu den sogenannten „hübschen Familien“, aus denen neben Geistlichen, Landwirten, Domänen- und Klostergutspächtern die höheren Beamten und Offiziere hervorzugehen pflegten. Einzelne Familienmitglieder erhielten mit dem Guelphen-Orden den persönlichen Adel, in der Stammfolge kursiv dargestellt. Vorlage:Stammbaumliste

Erster Hauptast (Hannoversche Linie)

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Zweiter Hauptast (Hannoversche Linie)

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Dritter Hauptast (Hannoversche Linie)

Vorlage:Stammbaumliste

Britischer Ast

Nach England wanderte 1717 der aus Bremen stammende Johann Baring aus. Seine Söhne John und Francis gründeten 1770 das Bankhaus John & Francis Baring & Co zu London (seit 1806 Baring Brothers and Comp.), das durch Sklaven- und Zuckerhandel ein gigantisches Vermögen anhäufte<ref>Klaus Weber: Deutschland, der atlantische Sklavenhandel und die Plantagenwirtschaft der Neuen Welt. In: Journal of Modern European History / Zeitschrift für moderne europäische Geschichte / Revue d'histoire européenne contemporaine. Bd. 7, Nr. 1: Europe, Slave Trade, and Colonial Forced Labour. 2009, S. 37–67, hier 45</ref>. Das erlaubte ihm, im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Finanzierer von Regierungsprojekten zu werden. Das Bankhaus brach 1995 zusammen. Francis Baring wurde 1793 zum Baronet, of London, geadelt.<ref>{{#if: {{#if: 13526 | {{#if: 380 |1}}}}

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Zahlreiche Nachfahren des Firmengründers wurden in den britischen Adel aufgenommen und stifteten verschiedene Linien. Zur Nachkommenschaft der Familie gehört auch Diana, Princess of Wales, deren Urgroßmutter Margaret Baring (1868–1906) war, die Tochter von Edward Baring, 1. Baron Revelstoke, und durch sie auch ihr Sohn, der britische Kronprinz William, Prince of Wales.

Datei:BaringBaringWall.jpg
Von links: Die Brüder Sir Francis Baring, 1. Baronet, und John Baring sowie Charles Wall
Datei:Messrs Baring Brothers & Co.jpg
John Baring, 2. Baron Revelstoke, Cecil Baring, späterer 3. Baron Revelstoke, Gaspard Farrer und Alfred Mildmay

Vorlage:Stammbaumliste

Literatur

  • Adolf Baring: Die Familie Baring, insbesondere die hannoversche Linie, mit 22 Abbildungen und einer Wappentafel. In: Deutsches Rolandbuch für Geschlechterkunde. herausgegeben vom „Roland“ Verein zur Förderung der Stamm-, Wappen- und Siegelkunde E.V., 1. Band, Dresden 1918, S. 7ff.
  • George Ripley, Charles Anderson Dana: The New American Cyclopædia: A Popular Dictionary of General Knowledge. Band 2, S. 634. (Digitalisat)
  • Charles R. Dod: The Peerage, Baronetage, and Knightage of Great Britain and Ireland. Whittaker, London 1848, S. 487. (Digitalisat)
  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: {{#if:Baring|1}}{{#if:3|1}}
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Einzelnachweise

<references />