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Bauch von München

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der „Bauch von München“ ist im Volksmund eine Bezeichnung der Münchner für die Gegend um die beiden direkt nebeneinander liegenden städtischen Betriebe Großmarkthalle München und Schlachthof München in den Stadtbezirken Sendling und Isarvorstadt.<ref>Ein Spaziergang durch das Münchner Schlachthofviertel. In: FAZ.NET. 26. November 2021, abgerufen am 4. Dezember 2024.</ref><ref>Viertelliebe: Schlachthofviertel | einfach München. Abgerufen am 4. Dezember 2024.</ref>

Schlachthof und Großmarkthalle bilden die Lebensader vieler Gewerbebetriebe in der unmittelbaren Umgebung und verleihen dem Stadtteil einen unverwechselbaren Charakter.<ref>Andreas Schubert: Renaissance in der Hood. In: Süddeutsche Zeitung. 19. April 2020 (sueddeutsche.de [abgerufen am 4. Dezember 2024]).</ref> Die beiden Betriebe sicherten seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts gemeinsam praktisch die komplette Versorgung der Münchner Bevölkerung mit Lebensmitteln und sind auch heute noch für die Versorgung des Einzelhandels und der Gastronomie sehr wichtig.<ref>Münchens Coolste Stadtviertel: Rundgang Durchs Schlachthofviertel In München. 7. November 2021, abgerufen am 4. Dezember 2024.</ref> Zum 1. Januar 2007 wurden sie zum neuen Eigenbetrieb Markthallen München fusioniert.<ref>Schlachthofviertel in München. In: mux.de. Abgerufen am 4. Dezember 2024.</ref>

Die Bezeichnung leitet sich ab von Émile Zolas Roman Der Bauch von Paris („Le ventre de Paris“, 1873).

Birgit Eckelt drehte für den Bayerischen Rundfunk unter dem Titel Der Bauch Münchens – Das Schlachthofviertel einen Dokumentarfilm, der die Atmosphäre des Viertels einfängt. Der Film aus der 14-teiligen Reihe Irgendwo in Bayern wurde am 10. Mai 2003 erstmals im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>