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Umsatz
1,47 Mrd. Euro (2020)
Stiftungskapital
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Beschäftigte
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Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) ist der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Freistaat Bayern. Er wurde am 27. Juli 1945 wieder gegründet.
Präsident des BRK ist seit 15. November 2025 Hans-Michael Weisky. Gewählt wurde im Rahmen der 42. Landesversammlung am 15. November 2025. Ebenfalls wurden Andreas Hanna-Krahl und Mechthilde Wittmann als Vizepräsidenten von der Versammlung gewählt.<ref>Bayrisches Rotes Kreuz: Hans-Michael Weisky zum BRK-Präsidenten gewählt. In: brk.de. Bayrisches Rotes Kreuz, 15. November 2025, abgerufen am 17. November 2025.</ref>
Landesgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes ist seit dem 1. Oktober 2025 Robert Augustin.<ref name="Geschäftsführung">Robert Augustin ist neuer Landesgeschäftsführer. 11. November 2025, abgerufen am 15. November 2025.</ref> Er folgt auf die im März Entbundene Elke Frank. Stellvertretender Landesgeschäftsführer ist seit 1. Januar 2024 Armin Petermann.<ref>Armin Petermann wird stellvertretender Landesgeschäftsführer. Bayerisches Rotes Kreuz, 22. Dezember 2023, abgerufen am 30. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ehrenpräsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes ist Christa Prinzessin von Thurn und Taxis.
Das BRK ist mit rund 740.000 Mitgliedern der größte Landesverband des DRK.<ref name="DRK-Jahrbuch">Kristin Hermann, Jens Kohrs, Anja Martin, Gesine Pannhausen, Marina Schröder-Heidtmann: DRK-Jahrbuch 2023. (PDF; 9 MB) Deutsches Rotes Kreuz e. V., 8. Mai 2024, abgerufen am 25. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte
Bereits 1864, im Jahr der ersten Genfer Konvention, gab es in vielen anderen deutschen Einzelstaaten einen entsprechenden Verband. Bayern trat 1868 der Konvention bei. Die Königinmutter Marie und ihr Sohn Ludwig II. von Bayern gründeten im Dezember 1869 den Bayerischen Frauenverein, der später den Zusatz „vom Roten Kreuz“ annahm. Im gleichen Jahr wurde das „Centralkomité der deutschen Vereine zur Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger“ gegründet, das ab Dezember 1879 den Namen „Zentralkomitee der deutschen Vereine vom Roten Kreuz“ trug und seinen Sitz in Berlin hatte.<ref>Ludwig Kimmle: Das Deutsche Rote Kreuz, 1910, Seite 75 ff, 258 ff.</ref> Erst als Folge des Ersten Weltkriegs wurde am 25. Januar 1921 das Deutsche Rote Kreuz gegründet. Dem Bayerischen Roten Kreuz als Landesverband wurde im Jahr 1921 und erneut nach dem Zweiten Weltkrieg am 27. Juli 1945 die Stellung einer Körperschaft des öffentlichen Rechts verliehen. Gründungspräsident nach dem Krieg war Adalbert Prinz von Bayern, der in Zusammenarbeit mit Karl Scharnagl, dem Münchner Oberbürgermeister, die Neugründung organisierte.<ref name="Gründungsdatum">Geschichte des Roten Kreuzes. BRK KV Nürnberg-Stadt, abgerufen am 25. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 4. Februar 1950 wurde das Deutsche Rote Kreuz wiedergegründet. Otto Geßler, 1949 bis 1955 Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes, war von 1950 bis 1952 auch Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, danach dessen Ehrenpräsident. 1999 trat der damalige Präsident des BRK, Albert Schmid, im Zuge eines Schmiergeldskandal beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes zurück. Zwei Ex-Manager des Bayerischen Roten Kreuzes mussten in Haft.<ref>Manager des Bayerischen Roten Kreuzes müssen in Haft, Der Spiegel, 19. April 2000.</ref> Der neue Präsident Heinz Köhler und seine Nachfolgerin Christa von Thurn und Taxis versuchten mit einem „Zukunftsprogramm“ eine bessere interne Kontrolle sicherstellen.
Die Landesversammlung ist das oberste Organ des Bayerischen Roten Kreuzes und tritt mindestens alle zwei Jahre zusammen. Sie entscheidet über die Satzung der Körperschaft sowie Belange von grundsätzlicher Bedeutung für das gesamte Bayerische Rote Kreuz und ist das Wahlorgan für den Präsidenten, Teile des Landesvorstands und den Haushaltsausschuss.
Die unterschiedlichen Teile des BRK entsenden die rund 400 Delegierten in die Landesversammlung. Diese besteht aus:
mindestens drei Delegierten aller Kreisverbände, dem Vorsitzenden und je zwei weiteren Delegierten, dazu in Kreisverbänden mit mehr als 10.000 Mitgliedern je einem weiteren Delegierten für jede angefangene 10.000 Mitglieder
Delegierten der Bezirksverbände, den Vorsitzenden und vier weiteren Delegierte,
bis zu 20 Delegierten der fünf Rotkreuzgemeinschaften
den Oberinnen der Schwesternschaften
dem BRK-Präsidenten und den beiden Vizepräsidenten
der Generaloberin
dem Landesarzt und seinen beiden Stellvertretern
dem Landesschatzmeister und seinen Stellvertretern
dem Landesjustiziar
den Landesgeschäftsführern.
Landesvorstand
Der Landesvorstand leitet das Bayerische Rote Kreuz und entscheidet über alle wichtigen Angelegenheiten. Er ist insbesondere für die strategische Ausrichtung, die verbandspolitischen Zielsetzungen und die Aufstellung der Wirtschaftspläne der Landesgeschäftsstelle, der Bezirksgeschäftsstellen und der Bergwacht Bayern zuständig. Der Landesvorstand wird von der Landesversammlung für die Dauer einer Amtsperiode von vier Jahren gewählt.
Das Bayerische Rote Kreuz als Ganzes wird durch das Präsidium gesetzlich vertreten. Das Präsidium führt die Geschäfte im Rahmen der strategischen Ausrichtung der Landesversammlung und der Beschlüsse des Landesvorstandes. Es setzt sich zusammen aus folgenden Personen:
den Vertretern der Gemeinschaften Wolfgang Piontek (Wasserwacht), André Müllerschön (Bergwacht), Marvin Kliem (Jugendrotkreuz), Jürgen Terstappen (Bereitschaften) und Bernhard Peterke (Wohlfahrts- und Sozialarbeit).
der Landesgeschäftsführer Robert Augustin
Gliederung
Der Landesverband gliedert sich in
die Landesgeschäftsstelle
5 Bezirksverbände (Oberbayern, Ober- und Mittelfranken, Niederbayern/Oberpfalz, Schwaben, Unterfranken) und
73 Kreisverbände
Bezirksverbände
Das BRK ist analog zur politischen Gebietseinteilung in Bayern strukturiert. Die sieben Regierungsbezirke bilden fünf BRK-Bezirksverbände: Oberbayern, Niederbayern/Oberpfalz, Ober- und Mittelfranken, Unterfranken sowie Schwaben.
Kreisverbände
Jeder BRK-Bezirksverband ist in mehrere BRK-Kreisverbände (meist Städte oder Landkreise) unterteilt. Der Kreisverband stellt im rechtlichen Sinne die kleinste Einheit dar und wird durch den Vorsitzenden und der Geschäftsführung vertreten.
In jedem Kreisverband sind ein oder mehrere ehrenamtliche Gemeinschaften aktiv.
Jugendrotkreuz (Summe aller BRK-Mitglieder: ca. 106.000)<ref>Wir über uns. Bayerisches Jugendrotkreuz, 13. Oktober 2015, abgerufen am 22. Dezember 2016.</ref>
Wohlfahrts- und Sozialarbeit (ca. 6.000 Mitglieder im BRK)<ref>BRK: BRK WuS. Bayerisches Rotes Kreuz Körperschaft des öffentlichen Rechts, abgerufen am 31. August 2017.</ref>
In diesen Gemeinschaften kann man sich ehrenamtlich in den vielfältigsten Aufgabenbereichen engagieren.
Seit 1. Oktober 2025 Robert Augustin (Interminsweise)
Marienvereine
Die Marienvereine sind seit 2005 offizielle Gemeinschaften innerhalb der Rotkreuzgemeinschaften Mitglied des Bayerischen Roten Kreuzes. Entstanden sind sie um die Jahrhundertwende auf Betreiben der Herzogin Maria von Sachsen-Coburg und Gotha, als Rot-Kreuz Hilfs- und Betreuungsvereine. Sie bilden ein Kuriosum innerhalb der Strukturen des Bayerischen und des Deutschen Roten Kreuzes, da es die heute dreißig Marienvereine nur im Gebiet des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha gibt. Von diesem gehören heute die Gegenden um Königsberg in Unterfranken und um Coburg in Oberfranken zu Bayern.
Soziale Dienstleistungen
Neben den ehrenamtlichen Bereichen bietet das Bayerische Rote Kreuz soziale Dienstleistungen an. Z. B.
Im Rahmen seiner Prüfungen hat der Bayerische Oberste Rechnungshof Ende 2010 diverse Fehlentwicklungen beim Bayerischen Roten Kreuz aufgezeigt: Hauptverursacher von Verlusten war nach seinem Bericht die Landesgeschäftsstelle (in den Jahren 2000 bis 2007 ca. 98 Millionen Euro Minus). Die Parkplatzbewirtschaftung beim Zentralen Omnibusbahnhof München wurde als besonders riskant bewertet, da der Pachtvertrag über 25 Jahre abgeschlossen worden sei. Bei möglichen Verlusten dienten mittelbar auch Einnahmen aus Spenden und Mitgliedsbeiträge zur Deckung. Diese Bewertung wies der Münchner Kreisverband zurück.<ref>merkur-online.de, 7. Dezember 2010: Rechnungshof: Schlechtes Zeugnis für das BRK (9. März 2012).</ref>