Zum Inhalt springen

Bel Antonio

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

{{#invoke:Str|replace

|

Vorlage:Medienbox/Kopf {{#if:Italien | {{#if:Italienisch | {{#if: | {{#if:{{#if: 1960 | {{#if: | | 1 }} }} | {{#if:105 | {{#if: | {{#if: | {{#if: | {{#if:18 | {{#if: | {{#if:{{#if: Mauro BologniniPier Paolo Pasolini
Gino VisentiniArmando NannuzziNino Baragli {{#if: | {{#if:Mauro Bolognini | {{#if:Pier Paolo Pasolini
Gino Visentini | {{#if:Alfredo Bini | {{#if:Piero Piccioni | {{#if:Armando Nannuzzi | {{#if:Nino Baragli | {{#if: | {{#if: | {{#if: | {{#if:* Marcello Mastroianni: Antonio Magnano {{#if: | {{#if:{{#if: | {{#if:{{#if: |
Produktionsland getPLlinks|Italien}} }}
Originalsprache getOSlinks|Italienisch}} }}
Genre }}}}
match|1960|^%d+$}} |jahr 1960 jahre 1960 }}}}}}
Länge replace|105|-|–}}<1 {{#expr: (60*105) round 0}} Sekunden 1 |Minute |Minuten}} }} 105 Minuten }}}}
Episoden }} {{#if:|in {{{staffeln}}} Staffeln}} {{#if:{{#if: | {{#if: {{#if: | {{#invoke:Film|getPred}} }} }}{{#if: | {{#invoke:Film|getSucc}} }} }} | | 1 }} }} |([[{{{episodenliste}}}|Liste]]) }}}}
Ausstrahlungs­turnus {{{turnus}}} }}}}
Titelmusik {{{titellied}}} }}}}
Altersfreigabe FSK/JMK 18 * FSK 18

}}{{#if: |* JMK }}}}

Altersempfehlung ab }}}}
Produktions­unternehmen }}}}
| 1 }} }} | Stab }}
Idee {{{idee}}} }}}}
Regie Mauro Bolognini }}}}
Drehbuch Pier Paolo Pasolini
Gino Visentini }}}}
Produktion Alfredo Bini }}}}
Musik Piero Piccioni }}}}
Kamera Armando Nannuzzi }}}}
Schnitt Nino Baragli }}}}
Anime=Animefilm |Animation=Animationsfilm |Filmreihe=Filmreihe |Dokumentarfilm=Dokumentarfilm |Spielfilm|=Film}}|Fernsehserie |Erstausstrahlung |Premiere}} {{#if: format |{{{premiere}}} |T._Mon4 JJJJ |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum}}

}}{{#if:

format |{{{finale}}} |T._Mon4 JJJJ |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum}}

}} {{#if:|auf {{#invoke:Str|replace|{{{sender}}}|[%s]([0-9Tt][Vv])| %1||ja}}}} }}

Anime=Animefilm |Animation=Animationsfilm |Filmreihe=Filmreihe |Dokumentarfilm=Dokumentarfilm |Spielfilm|=Film}}|Fernsehserie |Erstausstrahlung |Premiere}} {{#if: format |{{{premiere_de}}} |T._Mon4 JJJJ |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum}}

}}{{#if:

format |{{{finale_de}}} |T._Mon4 JJJJ |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum}}

}} {{#if:|auf {{#invoke:Str|replace|{{{sender_de}}}|[%s]([0-9Tt][Vv])| %1||ja}}}} }}

Moderation {{{moderation}}} }}}}
{{#switch: ja = → Besetzung match |{{#switch: |Anime=Animefilm |Animation=Animationsfilm |Filmreihe=Filmreihe |Dokumentarfilm=Dokumentarfilm |Spielfilm|=Film}} |^Anim}} |Sprecher |Besetzung}}
{{#if:list |* Marcello Mastroianni: Antonio Magnano
{{#if:{{#invoke:Str|match ^%[+[^%[%]]+%]+$}} {{#switch: ja = → Synchronisation #default = Synchronisation
{{#if:2157576
Synchronsprecher in eigener Tabelle angeben und hier verlinken, vgl. Vorlage:Infobox Film#templatedata:Synchronisation.
}}

}}}}}}

{{#invoke:Film|getPred}} }} }}{{#if: | {{#invoke:Film|getSucc}} }} }}{{#if: | {{#if: | | 1 }} }}| colspan="2" class="medien-titel darkmode-standardcolors" {{#if:* Marcello Mastroianni: Antonio Magnano
{{#invoke:Film|getPred}} }} }}{{#if: | {{#invoke:Film|getSucc}} }} }}| {{#if:{{#if: | {{#invoke:Film|getPred}} }} }} |

}}{{#if:{{#if: |

{{#invoke:Film|getSucc}} }} }} | }}}}

|%,(

%*)|%1||ja}}{{#if: ||{{#switch:Vorlage:Str match |Bel Antonio|= |#default= {{#ifexist: Il bell’Antonio

||

Vorlagenfehler Infobox Film: Bitte prüfe, ob das Artikellemma „Bel Antonio“ sowie Originaltitel = Il bell’Antonio gemäß Wikipedia:Namenskonventionen#Filme korrekt sind. Falls ja, fehlt unter Il bell’Antonio wahrscheinlich eine Weiterleitung bzw. bei Mehrdeutigkeit Begriffsklärung. Ist das schon erledigt, hier zum Aktualisieren klicken.

}}

}}{{#switch:Vorlage:Str match |Bel Antonio||Il bell’Antonio= |#default= {{#ifexist:Bel Antonio

||

Vorlagenfehler Infobox Film: Bitte prüfe, ob das Artikellemma „Bel Antonio“ sowie Deutscher Titel = Bel Antonio gemäß Wikipedia:Namenskonventionen#Filme korrekt sind. Falls ja, fehlt unter Bel Antonio wahrscheinlich eine Weiterleitung bzw. bei Mehrdeutigkeit Begriffsklärung. Ist das schon erledigt, hier zum Aktualisieren klicken.

}}

}}{{#if: ||{{#if: {{#invoke:Wikidata|claim|P154}}

 |}}

}}{{#if:{{#if: 18 | {{#if: {{#property:P1981}} | | 1 }} }} | }}{{#if:{{#if: | {{#if: {{#property:P3650}} | | 1 }} }} | }}{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Wikidata= Art= Bild= DT= Deutscher Titel= OT= Originaltitel= Transkription= Erscheinungsjahr= EJ= PJ= Produktionsunternehmen= REG= Regie= DRB= Drehbuch= PRO= Produzent= MUSIK= Musik= KAMERA= Kamera= SCHNITT= Schnitt= PL= Produktionsland= LEN= Länge= OS= Originalsprache= FSK= JMK= Genre= Altersempfehlung= DS= Besetzung= SYN= Synchronisation= Chronologie= Vorgänger= Nachfolger= |cat= Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Film |template= Vorlage:Infobox Film }}}} Bel Antonio (Originaltitel: Il bell’Antonio) ist ein Spielfilm mit Marcello Mastroianni und Claudia Cardinale. Er wurde 1960 von Mauro Bolognini inszeniert. Am Drehbuch hatte Pier Paolo Pasolini mitgeschrieben; es entstand nach dem Roman von Vitaliano Brancati, der sich in der faschistischen Ära abspielte und dessen Handlung man in die zeitgenössische Gegenwart verlegte.

Im Jahr 2008 wurde der Film auf die offizielle, vom italienischen Kulturministerium gebilligte Liste „100 erhaltenswerte italienische Filme“ aufgenommen. Die 100 ausgewählten Filme entstanden zwischen 1942 und 1978 und haben das kollektive Gedächtnis Italiens maßgeblich geprägt.<ref>Official list - ITALY - 100 Italian films to be saved. IMDb, abgerufen am 17. Juli 2025</ref>

Handlung

Der gutaussehende Antonio kehrt nach wenigen Jahren in Rom zu seinen Eltern im sizilianischen Catania zurück. Aus der Hauptstadt eilt ihm der Ruf nach, enorm viele Frauen gehabt zu haben, sie hätten „wie Katzen an seiner Türe gejault“. Seine wohlhabenden Eltern möchten ihn mit der ihm noch unbekannten Barbara vermählen, was er zunächst zurückweist. Als er ihr Foto sieht, verliebt er sich und erklärt seine Heiratsbereitschaft, noch bevor er ihr begegnet ist.

Die pompöse Hochzeit der beiden schönen jungen Leute ist ein Stadtereignis. Antonio zieht mit Barbara auf einen weitläufigen Orangenhain, den ihm sein Vater überlassen hat. Nach drei Monaten lässt sich Barbara vom Dienstmädchen erklären, wie man eigentlich Kinder macht. Ein Jahr nach der Eheschließung sucht Barbaras Vater Antonios Vater auf und beschwert sich, dass Barbara noch immer unberührt ist. Ihre Familie erreicht die Zustimmung des Erzbischofs zu einer Annullierung der Ehe, weil sie nicht vollzogen worden ist. Weil Barbara unverzüglich einen steinreichen Herzog heiratet, hegt Antonios Familie den Verdacht, ihre Familie sei hinter dessen Geld her. Seinem Vetter vertraut Antonio an, dass er in Rom eifrig Huren besucht hätte, doch als er sich in ein Mädchen ernsthaft verliebt habe, habe er körperliche Liebe nicht ertragen. Dasselbe sei ihm bei Barbara passiert, die er immer noch liebt. Das Dienstmädchen seiner Eltern erweist sich als schwanger – dank, wie die Eltern annehmen, Antonio, was sie zur Rettung der Familienehre stolz in die Stadt hinausrufen. Antonio bleibt betrübt: Es bleibt ihm verwehrt, seine große Liebe Barbara nach seiner Fasson zu lieben.

Kritiken 1965

Zwar hatte der film-dienst für die Romanvorlage viel Lob übrig, die das „in Sizilien übersteigerte, aus vorchristlicher Zeit bis heute erhalten gebliebene Ehrgefühl“ thematisiert. Doch schon Pasolinis Szenario gehe „eine Stufe unter das Niveau des Romans, indem der Dialog übersteigerte Züge modernen Bauerntheaters bekam.“ Eine weitere Stufe tiefer agiere Bolognini, der gelegentlich ins Peinlich-Possenhafte entgleite. Zwar komme die Figur Antonio „durch Mastroiannis hervorragendes Einfühlungsvermögen trotzdem noch zur Wirkung,“ und Cardinale zeige eine große Begabung. Der Film des „optisch verspielten“ Bolognini könne „ - vor allem durch die ansprechende Kameraleistung - als Regie-Talentprobe in allzu verschiedenen Stilen durchaus bestehen und wird gewiß auch manchen Filmfreund blenden.“ Doch die Form der „komischen Tragödie“ lasse unzufrieden, die Erzählung vermittle weder die psychischen und geistigen Zusammenhänge noch die Beweggründe der Protagonisten. „Der Handlungsinhalt des Films betont zu stark das Komisch-Groteske der Wirklichkeit zur banalen Fatalität und effektvollen Kolportage hin und trifft daher nicht mehr den überlagerten melancholischen Ernst und die natürliche Ironie der Vorlage Brancatis.“<ref>film-dienst, Nr. 22/1965, gezeichnet von „L.Sch.“</ref>

Die Filmkritik urteilte, das sei kein makelloser Film: „Der Held aller seiner Filme ist der Mann, der die Frauen nur nach Müttern, Heiligen und Huren zu unterscheiden vermag (…) Bolognigis Versagen, wohl in seiner mangelnden Distanz zum eigenen Ich begründet, ist es indes, seinen Helden imgrunde nie als geworden, sondern – um diese prekäre Vokabel hier einmal bewußt zu gebrauchen – als geworfen anzusehn. (…) die soziale Landschaft und der historische Augenblick zählen für Bolognini nicht (…) Alles ist für ihn nur optischer Beleg für die seelische Verfassung des Helden, nie Teil einer überprüfbaren Realität.“ Davon sei Bel Antonio insofern eine Ausnahme, weil Bolognini für einmal immerhin die Bilder mit Sinn zu füllen verstehe, auch wenn er nach wie vor in keiner einzigen Einstellung aufs schön gestaltete Bild verzichte. Die Qualität des Werks liege in seinem Angriff einer „ganzen totalitär männlichen Gesellschaft“.<ref>Martin Ripkens: Bel Antonio. In: Filmkritik, Nr. 4/1965, S. 204–206</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />