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Bela B

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Datei:Bela B.– Holsten Brauereifest 2016 05.jpg
Bela B (2016)
Datei:Bela-B logo.svg

Bela B oder Bela B Felsenheimer (* 14. Dezember 1962 in West-Berlin; bürgerlich Dirk Albert Felsenheimer, bis 2009 Eigenschreibweise mit Punkt: Bela B.) ist ein deutscher Musiker, Komponist, Autor und Schauspieler. Er ist vor allem als Schlagzeuger und einer der Sänger der Punkrock-Band Die Ärzte bekannt.

Leben

Dirk Felsenheimer wuchs mit seiner Zwillingsschwester in Berlin-Spandau auf. Ihre Eltern trennten sich, als die Geschwister fünf Jahre alt waren.<ref name="ma">Bela B. Felsenheimer im Munzinger-Archiv, abgerufen am 1. Februar 2024 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Zum Schlagzeugspielen kam Felsenheimer bereits in seiner Jugend, als er im Keller des Freundes seiner Schwester erste Versuche unternahm. Schon bald kaufte er sich ein eigenes Schlagzeug. Seine Eltern unterstützten ihn, und er bekam einen eigenen Proberaum im Keller. Anders als oft dargestellt sang er jedoch nie in einem Chor.<ref name="radioeins"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview mit Bela B bei radioeins (Memento vom 21. Februar 2017 im Internet Archive) Bei: radioeins vom 20. Februar 2017</ref>

Felsenheimer begann eine Ausbildung zum Polizisten, die er abbrach. Danach begann er eine Ausbildung zum Schaufensterdekorateur bei Hertie, bei der er wegen seiner gefärbten Haare entlassen wurde und im Anschluss in einem Damenbekleidungsgeschäft arbeitete.<ref>Ist das noch Punkrock? Abgerufen am 25. Februar 2019.</ref>

Seinen Künstlernamen lehnte Felsenheimer an den Dracula-Darsteller Bela Lugosi an, für den er sich seit seiner Kindheit begeisterte.<ref name="Telekom">Nibo: Punkrocken, bis der Arzt kommt: Zum 50. Geburtstag von Bela B Bei: t-online.de vom 13. Dezember 2012</ref> Das B kommt von Barney Geröllheimer ‒ in Anspielung auf seinen bürgerlichen Nachnamen.

Privat

Felsenheimer lebt seit 1997 in Hamburg-Mitte.<ref>Promis in Hamburg. Abgerufen am 8. September 2022.</ref><ref>Norbert Schmidt: Die ultimative Hamburger Promi- und VIP-Landkarte Wohnorte, Stadtviertel. In: ganz-hamburg. 1. Mai 2020, abgerufen am 8. September 2022.</ref> Nach Beziehungen zu der Schauspielerin Mareike Fell und Moderatorin Sarah Kuttner ist er heute mit der ehemaligen Bild-Redakteurin und Fotografin Konstanze Habermann liiert, mit der er ein gemeinsames Kind (* 2009) hat.<ref>https://m.bild.de/regional/hamburg/wird-sein-baby-ein-kleines-bild-girl-6473498.bildMobile.html</ref><ref>https://www.t-online.de/unterhaltung/musik/id_61303034/punkrocken-bis-der-arzt-kommt-zum-50-geburtstag-von-bela-b-.html</ref><ref>RUND - Das Fußballmagazin - Home. Abgerufen am 8. September 2022.</ref><ref>Steffen Rüth: Bela B: „Das Alter hat mich etwas ruhiger gemacht“. 24. Februar 2019, abgerufen am 8. September 2022.</ref>

Sport

Er ist Fußballfan des FC St. Pauli und versucht, bei Heimspielen des Vereins anwesend zu sein. Bela gilt als Fan von Turbonegro; er gründete 1996 die Turbojugend St. Pauli als erstes Chapter der Vereinigung. Sportlich selbst aktiv ist er als Läufer.<ref>Bela B. - ein Star beim Lümmellauf. In: Hamburger Abendblatt vom 20. Januar 2004</ref>

Musikkarriere

Datei:Die ärzte Köln 1998 Bela.jpg
Bela B (1998)
Datei:Bela1.jpg
Bela B beim Nova Rock 2010

Schon am Ende seiner Schulzeit begeisterte sich Felsenheimer für Punk, schloss sich der Szene an und gründete seine erste Band Empire. Anschließend spielte er in den Bands Wild in the Streets und Kawumm sowie von 1979 bis 1982 zusammen mit Hussi Kutlucan, Bernd van Huizen, ab 1980 auch mit Jan Vetter alias Farin Urlaub in der Punkband Soilent Grün, benannt nach dem Science-Fiction-Film … Jahr 2022 … die überleben wollen (im Original Soylent Green).<ref name="ma" /> 1982 erschien die erste und einzige Studioveröffentlichung, Die Fleisch EP. Die Band gab 1982 im Berliner SO36 ihr Abschiedskonzert. Als Vorgruppe spielte damals ZK, die Vorgängerband der Toten Hosen.

Anschließend gründete Bela B mit Farin Urlaub und Sahnie die Band Die Ärzte. Nach zwei erfolgreichen Alben trennten sich Bela und Farin wegen persönlicher Differenzen vom Bassisten Sahnie und nahmen das dritte Album zu zweit auf. Nach einem weiteren Studio- und einem Livealbum lösten sich die Ärzte vorerst auf. 1989 gründete Bela B mit Atze Ludwig und Rodrigo González die Gruppe S.U.M.P., die später in Depp Jones umbenannt wurde. Nach zwei erfolglosen Alben kündigte die Plattenfirma den Vertrag. Mit einem mehrseitigen Brief von Farin Urlaub ließ Bela B sich 1993 überreden, Die Ärzte wiederzugründen. Rodrigo González wurde neuer Bassist.

2006 veröffentlichte Bela B sein erstes Soloalbum Bingo, produziert von Wayne Jackson und Olsen Involtini. Für das Album arbeitete er u. a. mit Lee Hazlewood, Charlotte Roche und Lula zusammen. Zudem ging er mit seiner Formation Bela B. y Los Helmstedt auf Tournee und trat auf Festivals auf wie Rock im Park, Rock am Ring, MTV Campus Invasion sowie dem Gurtenfestival. In seinen Soloprojekten ist er eher an der Gitarre tätig; Schlagzeuger bei Alben und Konzerten ist daher Danny Young. Am 2. Oktober 2009 erschien Belas zweites Soloalbum Code B, mit Gastauftritten von Chris Spedding, Marcel Eger, Emmanuelle Seigner und Alessandro Alessandroni. Auch diesmal ging er wieder mit Los Helmstedt auf Tour. Für den Kinofilm Teufelskicker sang Bela B den Titelsong Tag für Sieger, der am 12. März 2010 als Single erschien.<ref>Teufelskicker – Das ist das Making of (2010). Bei: IMDb abgerufen am 29. Juli 2013</ref>

Am 4. April 2014 erschien das Album Bye und bereits am 14. März die Vorabsingle Abserviert mit anschließender Bye now!-Tour im Mai. Die zweite Single, Immer so sein, folgte am 25. Juli 2014. Musikalisch bewegt sich dieses Album mehr in Richtung Countrymusik. Mit Smokestack Lightnin’ und Walter Broes hatte Bela B eine neue Begleitband, Broes spielte Gitarre, Baritongitarre und Banjo ein.

Am 20. Januar 2017 erschien die Single Einer bleibt liegen. Im dazugehörigen Musikvideo tritt Bela zusammen mit Marionetten der Augsburger Puppenkiste auf; auch eine Bela-B-Marionette spielt mit.<ref>BelaB_official: Bela B - Einer bleibt liegen (offizielles Video). 20. Januar 2017, abgerufen am 20. Februar 2018.</ref> Einen Monat später erschien sein viertes Soloalbum Bastard, erneut mit Smokestack Lightnin’.

Autoren- und Verlegertätigkeit

Bela B war Inhaber des Leipziger Comicverlags Extrem Erfolgreich Enterprises, der Horror-Comics herausgab, darunter deutsche Editionen von Independent-Serien wie Faust und Satanika. Auch Eigenproduktionen wie Schweinevogel und ein Comic zur Band ‚Die Ärzte‘ fanden sich im Verlagsprogramm. In einem Interview mit dem Berliner Stadtmagazin zitty gab Bela B Anfang September 2006 die Aufgabe des Verlagsprojektes bekannt: „Der Verlag hat die letzten Jahre nur noch vor sich hingedümpelt. Wir haben 2005 das Buch Zehn kleine Grufties herausgebracht und drei andere Bücher. Das ist nicht viel für einen Verlag, und deshalb haben wir uns jetzt entschieden, EEE zuzumachen.“<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview mit Bela B (Memento vom 20. Juli 2012 im Internet Archive) In: zitty vom 3. September 2006.</ref> Als Autor schrieb er unter anderem in der Vampir-Anthologie Liber Vampirorum: Last Blood und für Comics seines Verlages.

Als Bela B Felsenheimer publizierte er 2019 seinen ersten Roman Scharnow. Darin geht es um ein skurriles Dorf in Ostdeutschland. Die Kritik feierte das Buch: So schrieb etwa Der Spiegel, der Roman treibe „die Schundhaftigkeit […] auf die Spitze“. Felsenheimer absolviere „ein Parforceritt durch die endlosen Weiten des Pulp-Fiction“ und sei „tatsächlich mutig in seiner irren Absage an eine nachvollziehbare Handlung“.<ref>Zitiert nach Götz Hintze, Josefine Hintze: Bela B Felsenheimer. In: Pop-Archiv International, 1. Juni 2021.</ref>

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Lesung auf dem Orange Blossom Special Festival 2025

2025 erschien Fun, in dem sich Felsenheimer mit Machtmissbrauch in der Musikindustrie auseinandersetzt. In diesem Werk geht es um eine fiktive Band und deren zunächst einvernehmlichen Treffen mit weiblichen Fans, die später in nicht-einvernehmlichen Handlungen gipfeln. Felsenheimer betont, dass diese nicht auf persönlichen Erfahrungen beruhen, aber er sich solche Vorgänge im „patriarchale[n], toxisch-männliche[n]“ System der Musikindustrie durchaus vorstellen kann. Der Roman ist somit im Kontext der MeToo Bewegung zu verstehen.<ref>Claudio Armbruster: Bela B über Männer und Machtmissbrauch. In: ZDF. 26. Januar 2025, abgerufen am 26. Januar 2025.</ref> In der Zeit kritisierte Jens Balzer, der Roman mache keinen Spaß und solle das nach Absicht seines Verfassers auch gar nicht:

„Sein Text ist nicht nur durchgehend unlustig, sondern über weite Strecken auch konsequent spröde und öde, vor allem wegen der papiernen Sprache, in der seine Figuren sich miteinander verständigen.“<ref>Jens Balzer: Spaß geht anders. In: Die Zeit vom 6. Februar 2025, S. 48.</ref>

Schauspielerei

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Bela B (2012)

Als Schauspieler wirkte Bela B unter anderem im Tatort und in mehreren Alarm-für-Cobra-11-Folgen sowie in dem Film Ein göttlicher Job mit. 2000 mimte er in dem Film „Laila – Unsterblich verliebt“ einen Vampir. 2003 spielte er in dem Independent-Film Operation Dance Sensation von Thilo Gosejohann einen Medienwissenschaftler. Im Jahr 2004 wurde der Film Edelweißpiraten veröffentlicht, in dem Bela die Hauptrolle, den KZ-Häftling Hans Steinbrück, spielt. Außerdem wirkte er als einer der Hauptdarsteller in dem Streifen Richy Guitar mit. Als Synchronsprecher spricht er die Rolle des Clay in der MTV-Trickserie Free for all. Zusammen mit Thomas D von den Fantastischen Vier nahm er das Hörspiel Faust vs. Mephisto auf und weiterhin das Hörbuch Venus im Pelz mit der Schauspielerin Catherine Flemming. 2003 spielte Bela B in dem Film Garden of Love unter der Regie von Olaf Ittenbach mit. 2005 übernahm Bela B unter anderem eine Rolle in dem von der Filmakademie Baden-Württemberg hergestellten Kurzfilm KINGZ (Regie: Benni Diez und Marinko Spahić) sowie die Rolle des Ronnie in der Krimiparodie Salamander (von Barbara Gebler) und er sprach sämtliche Stimmen bei der deutschen Synchronisation des dänischen Films Terkel in Trouble.<ref>General-Anzeiger Bonn: Terkel in Trouble. 19. Januar 2006, abgerufen am 30. Juli 2023.</ref> 2007 erschien eine Biografie von Elvis Presley als Hörbuch, die von Bela B gesprochen wurde.

2006 spielte Bela B für den Film Vineta von Franziska Stünkel zusammen mit der Popgruppe Wir sind Helden deren Lied Bist du nicht müde neu ein. Hierzu hatte er das Urstück gemeinsam mit der Band umgetextet.<ref>Sylvie-Sophie Schindler: "Vineta": Bist du nicht müde? In: Stern.de. Stern.de, 4. April 2008, abgerufen am 30. Juli 2023.</ref> Außerdem spielt er in dem Film eine kleine Gastrolle als Wachmann Herrhaus. Ebenfalls im Jahr 2006 spielte Bela B den Pastor im Film Deichking.<ref>Filmstarts: Die Filmstarts-Kritik zu Deichking. Abgerufen am 30. Juli 2023.</ref>

Für die Zeitung Die Welt interviewte Bela B 2007 seinen Lieblingsregisseur Quentin Tarantino anlässlich dessen neuen Films Death Proof – Todsicher. Er hatte 2009 in Tarantinos Inglourious Basterds einen Cameo-Auftritt.<ref>PC Action: Inglourious Basterds: Tarantinos Meisterwerk über Nazis und deren Jäger. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. August 2009; abgerufen am 3. Juli 2020.</ref> In der Horrorfilmproduktion des Privatsenders ProSieben Gonger aus dem Jahr 2008 spielte Bela B den Kriminalkommissar Petersen, weiter spielte er 2012 in Alexander Marcus’ Kinofilm Glanz & Gloria einen geheimnisvollen Gurtmacher.<ref>imdb: Glanz & Gloria Abgerufen am 18. Juni 2013</ref>

Seit 2013 ist Bela B als „Blechmann“ in der Inszenierung Der Zauberer von Oz in der Augsburger Puppenkiste zu hören.<ref>Augsburger Allgemeine: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ein Stoff für die Kiste (Memento vom 1. Februar 2014 im Internet Archive) Abgerufen am 3. Juli 2020</ref> In der Serie M – Eine Stadt sucht einen Mörder, die im Februar 2019 bei „TVNOW“ vorab im Internet zu sehen war, spielte Bela B in einer Nebenrolle einen verwirrten Künstler.<ref>M – Eine Stadt sucht einen Mörder: Bela B. in Serie! Deutschlandfunk Nova, 5. März 2019, abgerufen am 30. Juli 2023.</ref>

Im Januar 2022 spielte Bela B eine Nebenrolle im Rostocker Polizeiruf 110 als Musiker Jo Mennecke.<ref>Bela B im "Polizeiruf 110": Der Auftritt half ihm aus einem Loch. Abgerufen am 17. März 2022.</ref>

Politisches Engagement

Bela B ist Mitglied der globalisierungskritischen Bewegung attac<ref>Bela B. In: attac.de. attac Deutschland, abgerufen am 30. Juli 2023.</ref> und Gründungsstifter der Trinkwasserorganisation Viva con Agua.<ref>Das Stiftungs-Team - Viva con Agua Foundation. In: Viva con Agua Foundation. (vivaconagua.foundation [abgerufen am 30. Juli 2023]).</ref>

2004 ließ Bela B sich mit Franka Potente und Catherine Flemming für Plakate der Tierrechtsorganisation PeTA fotografieren, um damit gegen das Tragen von Pelzen zu demonstrieren.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artikel auf der Homepage von PeTA (Memento vom 29. März 2010 im Internet Archive)</ref> Außerdem unterstützt er die von der Berliner Punkrockband ZSK ins Leben gerufene Initiative „Kein Bock auf Nazis“. Ein dafür produzierter Song von 2006 („Deutsche, kauft nicht bei Nazis!“) wurde als kostenloser Download veröffentlicht.<ref>Kein Bock auf Nazis – Bela B. veröffentlicht MP3 Single „Kauft nicht bei Nazis“. Tonspion, 5. Mai 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Oktober 2014; abgerufen am 23. August 2014.</ref> Auch die 2000 vom Stern und der Amadeu Antonio Stiftung geschaffene Kampagne Mut gegen rechte Gewalt unterstützt er.<ref>Gegen rechte Gewalt Burkhard Schröder, Tagesspiegel vom 30. April 2003</ref> Im Zuge der Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke rief er als Kernkraftgegner zum zivilen Ungehorsam mittels Schottern zur Verhinderung von Castortransporten auf.<ref>„Castor schottern“ hat prominente Unterstützung, NDR, 6. November 2011.</ref>

Im Sommer 2016 überreichte Bela B als Projekt-Pate dem Ratsgymnasium Stadthagen das Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.<ref>Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage: Ratsgymnasium. Abgerufen am 8. Januar 2019.</ref>

Musikstil und Spieltechnik

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Bela B im Kölner RheinEnergieStadion (2013)

Bela B hat nach seiner eigenen Darstellung eine hohe Affinität zum Horror-Genre, was auch in verschiedenen seiner Songs (Dein Vampyr, Mysteryland, Der Graf, Die Nacht, Wir werden schön, Der Vampir mit dem Colt, Monsterparty) Niederschlag gefunden hat. Bela B. selbst fremdelte zeitweise mit seinem „dunklen“ Image und thematisierte dies auch in Songs wie dem Lied Licht am Ende des Sarges. In ihm singt er unter anderem die selbstparodischen Zeilen „Ich bin es leid, ich hab es satt / Mein Image ist mir viel zu glatt / Der ewig dunkle Bösewicht / Und niemals seh' ich Sonnenlicht“.<ref>Das ist Rock'n'Roll: Die 50 besten Die Ärzte-Songs. Laut.de, 30. September 2016, abgerufen am 30. Juli 2023.</ref>

Nachdem er 1983 die Stray Cats mit ihrem im Stehen trommelnden Schlagzeuger Slim Jim Phantom bei einem Konzert im Metropol in Berlin gesehen hatte, bevorzugt es Bela B seitdem, während Livekonzerten ebenfalls stehend Schlagzeug zu spielen. Grund dafür ist seine Bühnenpräsenz als zweiter Frontmann und Sänger der Band. Da Bandkollege Farin Urlaub und Bela B seit jeher auf der Bühne mit Vorliebe neckische Zwiegespräche führen, soll der Die Ärzte-Schlagzeuger dadurch für das Publikum besser sichtbar sein.<ref>20 Minuten Online: Interview anlässlich eines Solo-Auftritts in der Schweiz. Abgerufen am 14. Dezember 2010.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Podcast "Reflektor" von Jan Müller (Memento vom 10. Oktober 2022 im Internet Archive) Interview mit Bela B von Moderator Jan Müller auf der Homepage des Podcast-Labels Viertausendhertz GmbH (Berlin), Titel der Folge: Ich habe bis heute Probleme mit dem Wort "Mucker", 27. Dezember 2021</ref>

Diskografie

Studioalben

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Singles

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Weitere Singles

Hörspiele und -bücher

Bücher

  • Bela B Felsenheimer: Scharnow. Heyne, München 2019, ISBN 978-3-453-27136-4.
  • Bela B Felsenheimer: Fun. Heyne, München 2025, ISBN 978-3-453-27513-3.

Co-Autor

  • Bela B Felsenheimer: Hamburg Noir. Hrsg.: Jan Karsten. CulturBooks, Hamburg/Berlin 2023, ISBN 978-3-95988-187-6.

Filmografie

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Weblinks

Einzelnachweise

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