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Bergkiefernkäfer

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Bergkiefernkäfer
Datei:Dendroctonus ponderosae.jpg

Bergkiefernkäfer (Dendroctonus ponderosae)

Systematik
Ordnung: Käfer (Coleoptera)
Unterordnung: Polyphaga
Familie: Rüsselkäfer (Curculionidae)
Unterfamilie: Borkenkäfer (Scolytinae)
Gattung: Dendroctonus
Art: Bergkiefernkäfer
Wissenschaftlicher Name
Dendroctonus ponderosae
Hopkins, 1902

Der Bergkiefernkäfer (Dendroctonus ponderosae, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein in den Wäldern Nordamerikas lebender Borkenkäfer.

Merkmale

Der Käfer ist schwarz, hat eine zylindrische Form und eine Länge von 4 bis 7,5 mm. Die beinlosen Larven sind cremeweiß mit einer hellbraunen Kopfkapsel und erreichen im letzten Larvenstadium eine Länge von 6 bis 7 mm. Die Eier sind weiß, oval und lichtdurchlässig.<ref name="Information FAO">Dendroctonus ponderosae – Informationen zur Art von der FAO (aufgerufen am 13. Oktober 2011).</ref>

Verbreitung und Lebensraum

Der Bergkiefernkäfer kommt in Kanada, den USA und Mexiko vor. Er bewohnt Wälder mit Gelb- (Pinus ponderosa) und Küsten-Kiefer (P. contorta). Aber auch die Weißstämmige Kiefer (P. albicaulis), die Rocky-Mountain-Intermountain-Unterart der Küstenkiefer (P. contorta subsp. latifolia), die Zucker-Kiefer (P. lambertiana), die Westliche Weymouth-Kiefer (P. monticola) und die in Nordamerika eingeführten Arten Schwarzkiefer (P. nigra) und Waldkiefer (P. sylvestris) bieten ihm einen Lebensraum. Auch an anderen Kiefernarten wie z. B. Grannen-Kiefer (P. aristata), Fuchsschwanz-Kiefer (P. balfouriana), Coulter-Kiefer (P. coulteri), Pinus edulis, Biegsame Kiefer (P. flexilis) und Einblättrige Kiefer (P. monophylla) ist er gefunden worden.<ref name="Information FAO" />

Douglasie (Pseudotsuga menziesii), Weihrauchzeder (Calocedrus decurrens), Tannen (Abies spp.), Lärchen (Larix spp.) und Fichten (Picea spp.) – hier insbesondere die Engelmann-Fichte (Picea engelmannii) – werden zwar auch gelegentlich befallen, insbesondere in der Nähe von Kiefern, sind aber nicht für die Vermehrung des Käfers geeignet.<ref name="Information FAO" />

Lebensweise

Datei:Dead pines.jpg
Durch den Bergkiefernkäfer abgestorbene Kiefern bei Prince George (British Columbia).

Der Bergkiefernkäfer bewohnt Kiefern, insbesondere die Gelb-Kiefer und Küsten-Kiefer. In frühen Stadien der Verbreitung konzentriert sich die Population noch auf kranke, alte, ungünstig stehende oder sonst wie vorgeschädigte Bäume. Mit der Zeit werden aber auch gesunde Bäume befallen. Der Befall beginnt meist mit Pionier-Weibchen, die, nachdem der Baum befallen ist, Pheromone aussenden, wodurch massenhaft Männchen angelockt werden.

Die Käfer töten die Bäume, indem sie durch die Borke ein Loch bis zur Phloem-Schicht bohren. Von dieser nährstoffreichen Schicht ernähren sich die Tiere und legen dort ihre Eier ab. Die Bäume reagieren auf den Befall durch eine erhöhte Harzproduktion, welche jedoch durch einen mit dem Käfer eingeschleppten Pilz zum Erliegen kommt. Nach ungefähr zwei Wochen ist die Phloemschicht so stark geschädigt, dass der Wasser- und Nährstofftransport des Baumes abreißt, womit der Baum verhungert.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Dendroctonus ponderosae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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