Berlin-Falkenhagener Feld
| Falkenhagener Feld Ortsteil von Berlin | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
<imagemap>
Bild:Berlin_Spandau_Falkenhagener Feld.svg|300px|Falkenhagener Feld auf der Karte von Spandau rect 372 396 524 522 Berlin poly 0 526 123 528 95 486 99 434 209 300 165 268 109 278 137 158 161 156 181 76 135 86 121 46 173 30 187 10 211 2 297 50 307 58 315 38 279 2 1 8 Brandenburg poly 119 408 99 492 127 518 189 510 251 438 151 384 Kladow poly 155 390 211 442 249 442 261 338 193 330 155 380 Gatow poly 115 272 141 152 171 168 173 190 207 200 225 272 203 298 157 268 Staaken poly 165 160 171 116 269 162 265 196 243 216 205 206 175 182 Falkenhagener Feld poly 213 238 215 260 229 264 195 294 217 304 193 326 261 336 293 322 313 288 315 254 293 250 293 274 275 248 Wilhelmstadt poly 205 212 221 240 277 258 289 272 295 242 329 256 371 256 369 238 297 218 301 182 289 160 261 162 263 200 245 218 Spandau poly 299 194 299 214 345 224 379 216 369 178 353 184 355 150 329 132 321 182 Haselhorst poly 341 224 379 244 441 230 415 174 379 172 351 152 353 176 367 180 371 216 Siemensstadt poly 125 50 137 74 183 68 179 118 273 162 301 172 293 184 335 132 323 96 299 54 207 12 171 44 Hakenfelde desc bottom-left </imagemap> | ||||||
| Koordinaten | 52° 32′ 49″ N, 13° 10′ 40″ O
{{#coordinates:52,546944444444|13,177777777778|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. | region=DE-BE | type=city
}} |
| Fläche | Vorlage:Str replace km² | |||||
| Einwohner | Vorlage:Str replace (31. Dez. 2024) | |||||
| Bevölkerungsdichte | Vorlage:Str replace Einwohner/km² | |||||
| Postleitzahlen | 13583, 13589 | |||||
| Ortsteilnummer | 0508 | |||||
| Bezirk | Spandau | |||||
Das Falkenhagener Feld ist ein Ortsteil im Bezirk Spandau in Berlin, der als städtische Großsiedlung Ende des 20. Jahrhunderts entstand.
Geographie
Berlin-Falkenhagener Feld liegt im Naturraum der Zehdenick-Spandauer Havelniederung. Die Bebauung korrespondiert mit der Großsiedlung Heerstraße Nord im Ortsteil Staaken. Beide Siedlungen werden durch die Bahnstrecken der Lehrter Bahn und Hamburger Bahn voneinander getrennt.
Geschichte
Das Falkenhagener Feld war ursprünglich ein durch Schrebergärten und Landwirtschaft genutztes Areal und schließt sich westlich an die Spandauer Altstadt, den Kern des Ortsteils Spandau, an. Bedingt durch Wohnungsmangel im damaligen West-Berlin wurde 1962<ref>4. Mai (Jahr 1962) in Tagesfakten des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim DHM).</ref> begonnen, hier eine Großsiedlung zu errichten. Die letzten Bauten wurden in den 1990er Jahren fertiggestellt. In jüngster Zeit verschärfen sich die sozialen Probleme des Falkenhagener Feldes, das auch als Zuzugsort von Migranten türkischer und russischer Herkunft bevorzugt wird. Ein Quartiersmanagement ist vom Bezirk inzwischen in die Wege geleitet worden, um das soziale Umkippen zu verhindern.
Bevölkerung
|
|
Quelle: Statistischer Bericht A I 5. Einwohnerregisterstatistik Berlin. Bestand – Grunddaten. 31. Dezember. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (jeweilige Jahre)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, S. 25 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Sehenswürdigkeiten
- Häuser entlang der Zeppelinstraße mit ihren vier Türmen an der Kreuzung Falkenseer Chaussee, 1923 bis 1927 von Richard Ermisch im expressionistischen Stil erbaut
- St.-Markus-Kirche (römisch-katholisch), 1977 von Hermann Jünemann und Hans Schädel mit aluminiumverkleideter gerippter Kegelkuppel erbaut
- Jeremia-Kirche (evangelisch), 1961–1963 erbaut, Architekt Bodo Fleischer
- Zufluchtskirche (evangelisch), 1965–1967 erbaut, Architekt Bodo Fleischer
- Friedhof In den Kisseln, flächenmäßig größter Friedhof Berlins
- Spektegrünzug mit dem Großen Spektesee, Naherholungsgebiet an der südlichen Grenze des Falkenhagener Feldes
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
- Wasserwerk Spandau, 1897 eröffnet, 1959 erweitert
Verkehr
Als Verbindung für den Individualverkehr von der Berliner Innenstadt steht in erster Linie die Falkenseer Chaussee zur Verfügung. Sie bildet die Hauptachse der Siedlung. Einst ein kleiner Sandweg, später eine normalbreite Straße, wurde sie Anfang der 1960er Jahre zu einer sechsspurigen Hauptstraße ausgebaut und bildet heute in westlicher Richtung eine der wichtigsten Verbindungen nach Falkensee im Land Brandenburg. Wichtige Zubringerstraßen sind zudem die Zeppelinstraße und eine neue Nordsüdpassage am dortigen Kiesteich, die in den 1990er Jahren entstand.
Das Falkenhagener Feld wird im ÖPNV ausschließlich durch Buslinien (u. a. die Linie M37) erschlossen.
Eine geplante Verlängerung der U-Bahn-Linie U7 bis Heerstraße Nord<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 22. Februar 2021 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> ist im Koalitionsvertrag der Berliner Regierungsparteien von 2021 enthalten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. S. 57 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Die Bötzowbahn der Havelländischen Eisenbahn quert das Falkenhagener Feld in Nord-Süd-Richtung. Der Personenverkehr auf dieser Strecke wurde 1950 eingestellt.
Das Falkenhagener Feld befand sich bis zur Schließung des Flughafens Tegel in dessen Anflugschneise.
Bildung
Ein Schulzentrum befindet sich im Spektefeld mit Grundschule (Grundschule im Beerwinkel), zwei Gesamtschulen (Martin-Buber-Oberschule, B.-Traven-Oberschule) und Berufsschulen.
Gesundheit
An der nordwestlichen Ecke des Falkenhagener Feldes befindet sich das Evangelische Waldkrankenhaus. Ursprünglich für die Arbeiter der in den 1930er Jahren geplanten Großen Halle als Lager errichtet, wurde es ab 1945 zu einem Krankenhausbetrieb umgewandelt. 1947 gründete der Träger der evangelischen Krankenhausarbeit das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau. Die Baracken werden heute teilweise noch für Klinikzwecke genutzt, das Krankenhaus selbst ist in einem modernen Klinikgroßbau untergebracht.
Persönlichkeiten des Ortsteils
- Lorenz Gawol (1929–2001), Pfarrer der St.-Markus-Gemeinde
- Bodo Fleischer (1930–2013), Architekt der Jeremia-Kirche und der Zufluchtskirche
- Helmut Kleebank (* 1964), Politiker (SPD), im Falkenhagener Feld aufgewachsen
Siehe auch
- Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Falkenhagener Feld
- Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Falkenhagener Feld
- Liste der Gedenktafeln in Berlin-Falkenhagener Feld
- Liste der Stolpersteine in Berlin-Falkenhagener Feld
Weblinks
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Website des Stadtteilmanagements im Falkenhagener Feld West
- Website des Quartiersmanagements im Falkenhagener Feld Ost
Einzelnachweise
<references />
Falkenhagener Feld | Gatow | Hakenfelde | Haselhorst | Kladow | Siemensstadt | Spandau | Staaken | Wilhelmstadt