Berliner Schnitzel
|| <templatestyles src="Bilderwunsch/styles.css" />
}}{{#switch: egal
| hier =
| egal =
| Koordinaten = {{#if: {{#ifexpr:{{#if:|0|1}} or {{#if:|0|1}}|1}}
| Es wurde zwar die OptionKoordinatengewählt, aber keine Koordinaten angeben. Wie das geht, steht unter Vorlage:Bilderwunsch/Doku/Koordinaten. }} | #default = Bitte als 1. Parameter entwederegal,hieroderKoordinatenangeben. Weitere Infos siehe Vorlage:Bilderwunsch/Doku. Falls du Fragen hast, stelle diese bitte auf Wikipedia:Bilderwünsche. }}{{#ifeq: egal|egal | | {{#ifexpr: {{#invoke:Str|len|Vorlage:Bilderwunsch/link}}>263 | Der Text ' ist zu lang! }} }}{{#ifexpr:0<2|
{{#if:{{#switch:egal|egal=|Koordinaten=|hier=Berliner Schnitzel|#default=egal}}|
}}[[Kategorie:{{#if:|{{{Kat}}}|Wikipedia:Bilderwunsch an be{{#if:{{#switch:egal|egal=|Koordinaten=|hier=Berliner Schnitzel|#default=egal}}|stimmt|liebig}}em Ort|Berliner Schnitzel}}]]}}Berliner Schnitzel oder Falsches Kotelett ist ein traditionelles Fleischgericht. Das schnitzelartige Pfannengericht besteht aus gekochtem Kuheuter, das in schnitzelgroße Scheiben geschnitten und dann paniert und gebraten wird.<ref name="Duden-Kochkunst">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Zur Vorbereitung wird das Euter zuerst mehrere Stunden gewässert. Anschließend wird es in Gemüsebrühe weichgekocht, was mehrere Stunden Garzeit erfordert. Nachdem das Euter abgekühlt ist, wird es gehäutet und in Scheiben geschnitten. Die weitere Zubereitung entspricht der eines Wiener Schnitzels: Die Scheiben werden gewürzt und dann nacheinander in Mehl, Ei und Paniermehl gewendet und in Schweine- oder Butterschmalz goldbraun gebraten. Das Berliner Schnitzel wird typischerweise zusammen mit Senf- oder Meerrettichsauce serviert. Übliche Beilagen sind Bratkartoffeln, Kartoffelsalat, Salzkartoffeln oder Kartoffelbrei.
Kuheuterschnitzel galt in Deutschland bis in die Nachkriegszeit als billiger Ersatz für Schnitzelfleisch; in der DDR (vor allem in Mecklenburg<ref>Barbara Otzen, Hans Otzen: DDR-Kochbuch. Komet, Köln 2004, ISBN 3-89836-350-3.</ref> und in der Oberlausitz) wurde es bis in das späte 20. Jahrhundert verzehrt. Heute sind Kuheuterschnitzel bzw. Berliner Schnitzel nur noch selten anzutreffen, zumal frische Kuheuter als Lebensmittel heute in Deutschland meist schwer erhältlich sind. In Berlin wird das Traditionsgericht noch (oder wieder) in verschiedenen Gaststätten mit „Alt-Berliner Küche“ angeboten.<ref>Wolfgang Lechner: Nichts isst man in Berlin so gern wie Wiener Schnitzel „… sogar ein Rezept für »Berliner Schnitzel«. Es bestand aus gekochtem, in Scheiben geschnittenem und paniertem – Kuheuter.“ in Die Zeit, Nr. 49, 30. November 2006</ref>
Trivia
In der Agrarfachzeitung agrarzeitung existiert eine Kolumne mit dem Namen „Berliner Schnitzel“.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Literatur
- Erhard Gorys: Das neue Küchenlexikon. Von Aachener Printen bis Zwischenrippenstück. 11. aktualisierte Neuausgabe. dtv 36245, München 2007, ISBN 978-3-423-36245-0.
Einzelnachweise
<references />