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Bernhard von Menthon

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Datei:Colpetitsaintbernard02.jpg
Statue Bernhards von Menthon auf dem Kleinen Sankt Bernhard

Bernhard von Menthon (auch Bernhard von Aosta und Bernhard von Mont-Joux; * 983<ref name="kirchenlexikon">{{#if: Friedrich Wilhelm Bautz|Friedrich Wilhelm Bautz: }}Bernhard von Menthon. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL){{#if:1|. Band 1, Bautz, {{#switch:1 |1=Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage. Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1 |2=Hamm 1990, ISBN 3-88309-032-8 |3=Herzberg 1992, ISBN 3-88309-035-2 |4=Herzberg 1992, ISBN 3-88309-038-7 |5=Herzberg 1993, ISBN 3-88309-043-3 |6=Herzberg 1993, ISBN 3-88309-044-1 |7=Herzberg 1994, ISBN 3-88309-048-4 |8=Herzberg 1994, ISBN 3-88309-053-0 |9=Herzberg 1995, ISBN 3-88309-058-1 |10=Herzberg 1995, ISBN 3-88309-062-X |11=Herzberg 1996, ISBN 3-88309-064-6 |12=Herzberg 1997, ISBN 3-88309-068-9 |13=Herzberg 1998, ISBN 3-88309-072-7 |14=Herzberg 1998, ISBN 3-88309-073-5 |15=Herzberg 1999, ISBN 3-88309-077-8 |16=Herzberg 1999, ISBN 3-88309-079-4 |17=Herzberg 2000, ISBN 3-88309-080-8 |18=Herzberg 2001, ISBN 3-88309-086-7 |19=Nordhausen 2001, ISBN 3-88309-089-1 |20=Nordhausen 2002, ISBN 3-88309-091-3 |21=Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-110-3 |22=Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-133-2 |23=Nordhausen 2004, ISBN 3-88309-155-3 |24=Nordhausen 2005, ISBN 3-88309-247-9 |25=Nordhausen 2005, ISBN 3-88309-332-7 |26=Nordhausen 2006, ISBN 3-88309-354-8 |27=Nordhausen 2007, ISBN 978-3-88309-393-2 |28=Nordhausen 2007, ISBN 978-3-88309-413-7 |29=Nordhausen 2008, ISBN 978-3-88309-452-6 |30=Nordhausen 2009, ISBN 978-3-88309-478-6 |31=Nordhausen 2010, ISBN 978-3-88309-544-8 |32=Nordhausen 2011, ISBN 978-3-88309-615-5 |33=Nordhausen 2012, ISBN 978-3-88309-690-2 |34=Nordhausen 2013, ISBN 978-3-88309-766-4 |35=Nordhausen 2014, ISBN 978-3-88309-882-1 |36=Nordhausen 2015, ISBN 978-3-88309-920-0 |37=Nordhausen 2016, ISBN 978-3-95948-142-7 |38=Nordhausen 2017, ISBN 978-3-95948-259-2 |39=Nordhausen 2018, ISBN 978-3-95948-350-6 |40=Nordhausen 2019, ISBN 978-3-95948-426-8 |41=Nordhausen 2020, ISBN 978-3-95948-474-9 |42=Nordhausen 2021, ISBN 978-3-95948-505-0 |43=Nordhausen 2021, ISBN 978-3-95948-536-4 |44=Nordhausen 2022, ISBN 978-3-95948-556-2 |45=Nordhausen 2023, ISBN 978-3-95948-584-5 |46=Nordhausen 2023, ISBN 978-3-95948-590-6 |47=Nordhausen 2024, ISBN 978-3-689-11006-2 |48=Nordhausen 2025, ISBN 978-3-689-11017-8 }}{{#if:535|, Sp. 535}}{{#if:|, Sp. {{#iferror:{{#expr:{{{spalten}}}}}|{{{spalten}}}|{{#expr:1*{{{spalten}}}*0}}–{{#expr:-(0*{{{spalten}}}*1)}}}}}}}}{{#if:|}}{{#if:https://web.archive.org/web/20070613083951/http://www.bautz.de/bbkl/b/bernhard_v_me.shtml%7C}}.{{#if: 1 | |{{#ifeq:||}}}}</ref> in Menthon-Saint-Bernard; † 15. Juni 1081<ref name="kirchenlexikon" /><ref name="schweizlexikon">{{#ifeq: Gilbert Coutaz|Redaktion||Gilbert Coutaz: }}{{#if:Bernhard von Aosta|Vorlage:Str replace|Bernhard von Menthon}}. In: Historisches Lexikon der Schweiz{{#if: |. {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|}}}}{{#if: |, abgerufen am {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|}}}}.{{#invoke:TemplatePar|valid|1|N>0 |cat= Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:HLS |errNS= 0 |template= Vorlage:HLS |format= |preview= 1 }}{{#invoke:TemplatePar|check |all= 1= Autor= |opt= 2= Datum= Zugriff= Abruf= |cat= {{#ifeq:0 | 0 |Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:HLS}} |errNS= 0 |template= Vorlage:HLS |format= |preview= 1 }}</ref> oder 1086<ref name="schweizlexikon" />, nach einigen Quellen am 28. Mai 1007<ref name="kirchenlexikon" /> in Novara) ist ein Heiliger der katholischen Kirche und seit 1923 Schutzpatron der Alpenbewohner und Bergsteiger. Bernhard von Menthon gründete das Hospiz auf dem Grossen St. Bernhard, eine der ersten Einrichtungen zum Zwecke der Rettung aus Bergnot.

Leben

Bernhard war Abkömmling der Adelsfamilie Menthon und verwandt mit der burgundischen Königin Ermengarde. Er studierte in Paris Philosophie und Rechtswissenschaft. Sein Vater, Ritter Richard von Menthon, hatte vor, ihn adelig zu verloben. Dem wollte Bernhard jedoch nicht Folge leisten und floh nach Aosta zum Archidiakon Peter. Bernhard erhielt von ihm die Priesterweihe und wurde zu seinem Nachfolger ernannt. Bernhard trat als Wanderprediger im Aostatal und der Diözese Novara auf.

Bernhard von Menthon gründete um 1050 das Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard<ref name="schweizlexikon" />; einige Zeit später auch das auf dem Kleinen Sankt Bernhard. Grund dafür war, dass der Alpenübergang des Mont-Joux zwischen dem Wallis und dem Aostatal gefährlich war, aber dennoch von vielen Reisenden und auch vielen Pilgern genutzt wurde.

Bernhard versuchte im April 1081 in Pavia König Heinrich IV. von seinem Kampf gegen Papst Gregor VII. abzuhalten. Heinrich wollte Papst Gregor absetzen und an seiner Stelle Clemens III. auf den Thron bringen. Auf der Rückreise von Pavia starb Bernhard von Menthon in Novara. Sein Grab befindet sich in der dortigen Kathedrale.

Berühmtheit erlangte Bernhard auch durch die nach ihm benannten Rettungshunde, die Bernhardiner. Schon damals setzten die Augustiner-Chorherren vom Großen Sankt Bernhard trainierte Hunde als Helfer ein und züchteten sie seit Mitte des 17. Jahrhunderts zur eigenständigen Hunderasse weiter.

Nachleben

Datei:TBW Villgraten Fahne.JPG
Darstellung des Heiligen auf der Fahne der Bergwacht-Einsatzstelle Villgraten

Bernhard von Menthon wurde bereits im 12. Jahrhundert im ganzen Piemont als Heiliger verehrt. Im Jahr 1123 erklärte ihn Bischof Richard von Novara als heilig. Offiziell heiliggesprochen und ins römische Martyrologium aufgenommen wurde Bernhard aber erst im Jahr 1681 durch Papst Innozenz XI.

Papst Pius XI. ernannte Bernhard von Menthon im Jahr 1923 zum Patron der Alpenbewohner und Bergsteiger. Dazu erließ Pius am 20. August 1923 eine apostolische Botschaft an den Bischof von Annecy über die Verehrung des heiligen Bernhard von Menthon:

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Einsatzstellen der Tiroler Bergwacht führen sein Bild gelegentlich auf ihren Vereinsfahnen. Seit 2019 ist der heilige Bernhard auch auf dem Logo und in der Geschichte von Bermontis zu finden, einem Kräuterlikör aus dem Toggenburg. Als Schutzpatron der Alpen wurde Bernhard zum Namensgeber von Bermontis, dessen Namen sich aus „Ber“ für Bernhard und „montis“, lateinisch für „Berg“ zusammensetzt. Von jeder Flasche geht ein Teil des Erlöses an die Schweizer Berghilfe.

Literatur

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Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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