Bethlehem (Pennsylvania)
| Bethlehem | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lage in Pennsylvania | ||||||
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| ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Gründung: | 1741 | |||||
| Auflösung: | Vorlage:Wikidata-Einbindung | |||||
| Staat: | Vereinigte Staaten | |||||
| Bundesstaat: | Pennsylvania | |||||
| Countys: | Lehigh County Northampton County | |||||
| Koordinaten: | 40° 38′ N, 75° 23′ W
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| Zeitzone: | Eastern (UTC−5/−4) | |||||
| Einwohner: – Metropolregion: |
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| Haushalte: | Vorlage:Wikidata-Einbindung (Stand: Vorlage:Wikidata-Einbindung) | |||||
| Fläche: | 50,3 km2 (ca. 19 mi²) davon 49,9 km2 (ca. 19 mi²) Land | |||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einwohner je km2 | |||||
| Höhe: | 109 m | |||||
| Postleitzahlen: | 18015–18018, 18020, 18025 | |||||
| Vorwahl: | +1 610 | |||||
| FIPS: | 42-06088 | |||||
| GNIS-ID: | 1169426 | |||||
| Website: | Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. | |||||
| Bürgermeister: | Vorlage:Wikidata-Einbindung | |||||
Bethlehem ist eine City im Osten Pennsylvanias, Vereinigte Staaten. Sie liegt in den Countys Northampton und Lehigh. Bethlehem grenzt an die benachbarten Städte Allentown und Easton und ist Teil der Lehigh Valley Community. Im Norden liegen die Poconos, Ausläufer der Appalachen-Gebirge. Durch Bethlehem fließt der Lehigh River. Die Stadt hatte laut der Volkszählung 2020 75.781 Einwohner.<ref name="CEN">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. United States Census Bureau ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Geschichte
1740 lud der englische puritanische Prediger George Whitefield die Herrnhuter, die in Georgia evangelische Missionare waren, ein, ihn nach Pennsylvania zu begleiten. Er wollte in Nazareth eine Schule für Waisen von Sklaven errichten. Sie kamen am 30. Mai dort an, doch bald hatten sie theologische Differenzen, so dass sie einen anderen Ort zur Niederlassung suchen wollten. Am 2. April 1741 übertrug William Allen 500 Acres fruchtbares Land (entspricht gut 200 Hektaren) an die Herrnhuter Brüdergemeine in Monocacy Creek am Lehigh River. Bethlehem wurde am Heiligen Abend des Jahres 1741 vom Leiter der Herrnhuter Nikolaus Ludwig von Zinzendorf so benannt. Der Ort wurde als Hauptort dieser evangelischen Gemeinschaft in Nordamerika gegründet. Der Brüderbischof David Nitschmann gilt als Ortsgründer, sein gleichnamiger Onkel hatte ebenfalls eine bedeutende Rolle beim Aufbau der Siedlung, denn er fällte am 21. Dezember 1740 den ersten Baum für ein Haus. Als erstes Haus wurde im Januar 1741 das Gemeinhaus, eine Hütte von sechs auf zwölf Meter errichtet, wo die ersten dreizehn Siedler lebten. Nebst den beiden Nitschmann waren dies namentlich Christian Froehlich, Hannah Hummel, Johann Martin Mack<ref>Vgl. Werner Raupp: „Ein vergnügter Herrnhuter“. Johann Martin Mack, Württembergs erster evangelischer Missionar, in: Blätter für Württembergische Kirchengeschichte 92 (1992), Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden., S. 111–115.</ref>, Georg Neisser, Anthony Seiffert, Matthew Seybold, Benjamin Sommers, Anna und David Zeisberger mit ihrem Sohn David.<ref>Edmund Alexander de Schweinitz: Moravian History of Bethlehem, Website lehighvalleyhistory.com (englisch, abgerufen am 12. September 2024)</ref> Es folgten in den Jahren 1744 und 1748 die Häuser der ledigen Brüder, 1746 bis 1749 der Glockenturm, 1751 die Kapelle, 1752 und 1772 die Häuser der ledigen Schwestern, 1768 das Haus der Witwen und 1803 bis 1806 die Central Moravian Church (deutsch: zentrale Kirche der Brüdergemeine).<ref>Historic Bethlehem, Website moravian.edu (englisch, abgerufen am 11. September 2024)</ref>
Bald nach der Gründung folgte ein kontinuierlicher Zustrom von Herrnhuter Einwanderern (1742: 56 Personen; 1743: 117 Personen<ref>Edmund Alexander de Schweinitz: Moravian History of Bethlehem, Website lehighvalleyhistory.com (englisch, abgerufen am 12. September 2024)</ref>), so dass die gut organisierte Siedlung im Jahr 1761 bereits über 50 Gebäude umfasste, gegen 50 Handwerksbetriebe aufwies und von Bethlehem bis Nazareth über 800 Hektaren Land besaß. Bis 1762 führten die Einwohner Bethlehems einen gemeinsamen Haushalt, um die Boten bzw. Missionare unter den deutschen Einwanderern und Indianern zu unterstützen. Europäer, Afrikaner und Indianer lebten meist friedlich zusammen, jedoch aufgeteilt in sogenannten Chören, das waren Abteilungen von Männern, Frauen und Kindern, in denen sie gemeinsam Gott anbeteten, arbeiteten und zur Schule gingen.<ref>Historic Moravian Bethlehem Story, Website historicbethlehem.org (englisch, abgerufen am 11. September 2024)</ref> 1762 wurden diese Strukturen zugunsten eines familiären Systems aufgegeben. Die Brüdergemeine behielt jedoch das Land im Besitz, aber es konnte von den Familien zu Wohn-, Arbeits- und Geschäftszwecken genutzt werden. Der Ort war bis 1848 eine geschlossene Siedlung der Herrnhuter und wurde von der Kirchenleitung verwaltet. Es durften nur Mitglieder der Herrnhuter Brüdergemeine dort wohnen.<ref>Julia Maynard Maserjian: Bethlehem, Pennsylvania 1741–1844. In: moravian.edu, Bethlehem Digital History Project, 2000–2009, abgerufen am 6. September 2024 (englisch).</ref>
Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861–1865) wurde im benachbarten Ort South Bethlehem die Stahlindustrie aufgebaut, sie gelangte unter dem Namen Bethlehem Steel zu weltweitem Ruf.
Im April 2017 wurde der Siedlungskern der Herrnhuter Brüdergemeine, Moravian Bethlehem district, durch das Innenministerium der Vereinigten Staaten als Vorschlag zur Aufnahme in das UNESCO-Welterbe auf die Tentativliste gesetzt<ref>Eintrag <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( vom 12. August 2017 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. Webpräsenz UNESCO (englisch).</ref> und im Juli 2024 in die Welterbeliste aufgenommen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
23 Bauwerke und Stätten im Stadtgebiet sind im National Register of Historic Places (NRHP) eingetragen (Stand 30. September 2020), wobei der Historic Moravian Bethlehem Historic District, die Bethlehem Waterworks und das Gemeinhaus-Lewis David de Schweinitz Residence den Status von National Historic Landmarks haben.<ref>Suchmaske Datenbank im National Register Information System. National Park Service, abgerufen am 30. September 2020 (englisch).
Weekly List im National Register Information System. National Park Service, abgerufen am 30. September 2020 (englisch).
Listing of National Historic Landmarks by State: Pennsylvania. National Park Service, abgerufen am 30. September 2020 (englisch).</ref>
Bildung
Bereits 1742 entstand ein Vorläufer des Moravian College durch die Gründerin Benigna von Zinzendorf. Es ist das sechstälteste College der USA. Außerdem ist Bethlehem Sitz der Lehigh University, die 1865 vom Eisenbahnunternehmer Asa Packer gegründet wurde.<ref>Lehigh History & Our Founder, Asa Packer. In: Website Lehigh University, abgerufen am 8. August 2024 (englisch).</ref> 2024 waren 7590 Studierende eingeschrieben (2020: 7067)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( vom 13. August 2020 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. In: Website Lehigh University.</ref>, davon 1779 (2020: 1864) für ein weiterführendes Studium.<ref>University Statistics. In: Website Lehigh University, abgerufen am 8. August 2024 (englisch).</ref>
Partnerstädte
Partnerstädte Bethlehems sind<ref>Sister Cities. In: bethlehem-pa.gov, abgerufen am 8. August 2024 (englisch).</ref>
- [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Foiano di Val Fortore, Italien
Korfu, Griechenland, seit 2013
Murska Sobota, Slowenien, seit 1996- Deutschland Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg, seit 1991
- Japan Tondabayashi, Japan, seit 1972
Persönlichkeiten
In Bethlehem geboren
- Lewis David von Schweinitz (1780–1834), Botaniker, Mykologe und Geistlicher der Herrnhuter Brüdergemeine
- Edmund Alexander de Schweinitz (1825–1887), evangelischer Theologe und Bischof der Herrnhuter Brüdergemeine
- H. D. (1886–1961), Schriftstellerin
- Stephen Vincent Benét (1898–1943), Schriftsteller
- Chuck Bednarik (1925–2015), American-Football-Spieler
- Fred B. Rooney (1925–2019), Politiker
- Nathan Kogan (1926–2013), Psychologe und emeritierter Professor
- Otto Helmut Kegel (1934–2025), deutscher Mathematiker und Hochschullehrer
- Gregory Ruth (* 1939), Ringer, Weltmeisterschafts-Bronzemedaillengewinner
- James Rumbaugh (* 1947), Informatiker
- Gelsey Kirkland (* 1952), Balletttänzerin
- Carol Guzy (* 1956), Pressefotografin
- Michael Andretti (* 1962), Rennstallbesitzer und Automobilrennfahrer
- John Andretti (1963–2020), Automobilrennfahrer
- Jeff Andretti (* 1964), Automobilrennfahrer
- Donald Johnson (* 1968), Tennisspieler
- Jonathan Taylor Thomas (* 1981), Schauspieler
- Lauren Tamayo (* 1983), Radrennfahrerin
- Gina Lewandowski (* 1985), Fußballspielerin
- Bailey Noble (* 1990), Schauspielerin
- Sage Karam (* 1995), Automobilrennfahrer
- Sabrina Carpenter (* 1999), Schauspielerin und Sängerin
Mit Bethlehem verbunden
- David Nitschmann (1676–1758), Wagner, Missionar der Herrnhuter Brüdergemeine und Ortsgründer, lebte von 1741 bis 1758 in Bethlehem
- David Nitschmann (1695–1772), evangelischer Missionar, Bischof der Herrnhuter Brüdergemeine und Ortsgründer, lebte von 1761 bis 1772 in Bethlehem
- Peter Böhler (1712–1775), evangelischer Missionar und Bischof der Herrnhuter Brüdergemeine und Mitbegründer, lebte von 1742 bis 1747 in Bethlehem
- Johann Martin Mack (1715–1784), evangelischer Missionar und Bischof der Herrnhuter Brüdergemeine, lebte 1741 bis 1742 in Bethlehem
- Anna Nitschmann (1715–1760), evangelische Missionarin und Leiterin der Herrnhuter Brüdergemeine, lebte 1741 bis 1743 in Bethlehem
- David Zeisberger (1721–1808), evangelischer Missionar der Herrnhuter Brüdergemeine und Sprachforscher, lebte ab 1741 in Bethlehem
- John Heckewelder (1743–1823), evangelischer Missionar der Herrnhuter Brüdergemeine, Reiseschriftsteller und Ethnologe, lebte 1754 bis 1762 und 1810 bis 1823 in Bethlehem
- Johann Gustav Grunewald (1805–1878), deutsch-amerikanischer Maler, lebte von 1833 bis 1867 in Bethlehem
- Clayton P. Alderfer (1940–2015), Psychologe
- Jonathan Frakes (* 1952), Schauspieler
Literatur
- Craig D. Atwood: Community of the Cross: Moravian Piety in Colonial Bethlehem. Pennsylvania State University Press, University Park 2004, ISBN 0-271-05855-2.
Weblinks
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Welcome to Bethlehem, Pennsylvania, Website bethlehem-pa.gov (englisch, offizielle Website der Stadt Bethlehem).
- Historic Moravian Bethlehem Story, Website historicbethlehem.org (englisch).
- Edmund Alexander de Schweinitz: Moravian History of Bethlehem, Website lehighvalleyhistory.com (englisch).
- Julia Maynard Maserjian: Bethlehem, Pennsylvania 1741–1844. In: moravian.edu, Bethlehem Digital History Project, 2000–2009 (englisch).
- Historic Bethlehem, Website moravian.edu (englisch).
Einzelnachweise
<references />
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Vorlage:Navigationsleiste Orte im Lehigh CountyVorlage:Navigationsleiste Orte im Northampton County (Pennsylvania)Vorlage:Klappleiste/Anfang
Kulturerbe:
Mesa-Verde-Nationalpark (1978) |
Independence Hall (1979) |
Staatliche Geschichtsstätte Cahokia Mounds (1982) |
La Fortaleza und historische Stätte San Juan in Puerto Rico (1983) |
Freiheitsstatue (1984) |
Chaco-Kultur (mit Chaco Culture National Historical Park) (1987) |
Monticello und Universität von Virginia in Charlottesville (1987) |
Taos Pueblo (1992) |
Monumentale Erdwerke von Poverty Point (2014) |
Missionsstationen in San Antonio (2015) |
Die Architektur des 20. Jahrhunderts von Frank Lloyd Wright (2019) |
Zeremonielle Erdwerke von Hopewell (2023) |
Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine: Bethlehem (2024)
Naturerbe:
Yellowstone-Nationalpark (1978) |
Grand-Canyon-Nationalpark (1979) |
Everglades-Nationalpark (1979, R) |
Wrangell-St.-Elias-Nationalpark und Glacier-Bay-Nationalpark (als Teil des Parksystems Kluane / Wrangell-St. Elias / Glacier Bay / Tatshenshini-Alsek) (1979) |
National- und Staatspark Redwood (1980) |
Mammoth-Cave-Nationalpark (1981) |
Olympic-Nationalpark (1981) |
Great-Smoky-Mountains-Nationalpark (1983) |
Yosemite-Nationalpark (1984) |
Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark (1987) |
Carlsbad-Caverns-Nationalpark (1995) |
Glacier-Nationalpark (als Teil des Waterton-Glacier International Peace Parks) (1995)
Kultur-/Naturerbe:
Papahānaumokuākea (2010)
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