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Betra (Horb am Neckar)

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Betra
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(940)&title=Betra 48° 25′ N, 8° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(940) 48° 24′ 35″ N, 8° 39′ 50″ O
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Höhe: 420–580 m
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Postleitzahl: 72160
Vorwahl: 07482
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Betra ist ein Stadtteil von Horb am Neckar im Landkreis Freudenstadt in Baden-Württemberg.

Geographie

Lage

Der Stadtteil Betra liegt rund sechs Kilometer südwestlich von Horb auf der Höhe über dem Isenburger Tälchen und dem Neckarknie bei Dettingen.

Ortsgliederung

Zu Betra gehören das Dorf Betra, der im Neckartal gelegene Weiler Neckarhausen, das Gehöft Höhenhof und der Wohnplatz Ziegelhütte.

Geschichte

786 schenkte Graf Gerold Grundbesitz in Petarale an das Kloster St. Gallen. Anfang des 12. Jahrhunderts wird ein Bubo von Betra als Hirsauer Schenker erwähnt. Etwa um diese Zeit übertrug Guntram von Neckarhausen sein Gut in Neckarhausen und Betra an Klosterreichenbach. Herrschaftlich gehörte Betra zu Wehrstein, war also wohl zunächst sulzisches, dann geroldseckisches, ab 1341 hohenbergisches und ab 1381 österreichisches Lehen. Lehnsträger waren 1375 die Herren von Weitingen, 1400 bis 1419 die von Mannsberg, dann bis 1516 wieder die von Weitingen. 1552 kam Betra zu Hohenzollern-Sigmaringen, 1576 zu Hohenzollern-Haigerloch, ab 1634 wieder Hohenzollern-Sigmaringen.<ref name=":1">Betra - Altgemeinde~Teilort - Detailseite - LEO-BW. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Ab 1803 gehörte Betra zum Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen und waren dort dem Oberamt Hechingen, ab 1838 dem Oberamt Haigerloch und 1854 erneut dem Oberamt Hechingen zugeordnet, aus dem 1925 der Landkreis Hechingen entstand. Zum 1. Dezember 1971 wurde Betra als Stadtteil der Großen Kreisstadt Horb am Neckar eingemeindet.<ref name=":0">Ortschaftsverwaltung Betra | Stadt Horb - Informationen für unterwegs. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Im Juli 1986 wurde die 1200-Jahr-Feier von Betra gefeiert.

Sage

Ein Fräulein von Lichtenstein, deren Burg sich früher hoch über der St. Ulrichskapelle in Neckarhausen befand, soll zur Zeit einer großen Hungersnot einem Bettler ein Stück Brot unter der Beteuerung verweigert haben, dass sie selbst auch nur noch einen Laib Brot besitze. Danach soll sich dieser Laib in Stein verwandelt haben. Darauf machte das Fräulein von Lichtenstein eine Stiftung, der zufolge am jährlichen Ulrichstag Brot an die Armen ausgeteilt werden sollte.<ref name=":2">Schwarzwälder Bote: Horb a. N.: Ein kunsthistorisches Kleinod am Neckar. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Religionen

Kirchlich war Betra bis 1791 eine Filial von Fischingen, danach wurde Betra eine katholische Pfarrei mit der Filial Neckarhausen, die infolge der früheren Zugehörigkeit zum Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen seit 1827 zum Erzbistum Freiburg gehört.

Die evangelischen Christen von Betra sind der Kirchengemeinde in Dettingen zugeordnet.

Wappen

In Silber ein blauer Schrägrechtsbalken, belegt mit drei silbernen Äpfeln. Die Äpfel weisen auf den in Betra stark betriebenen Obstbau hin. Die Farben Silber und Blau sind die Wappenfarben der Herren von Lichtenstein.<ref>Unser Horb - Die Stadt - Stadtteile - Betra. Abgerufen am 6. Februar 2026.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:St. Ulrichskapelle, Betra-Neckarhausen.jpg
St. Ulrichskapelle in Betra-Neckarhausen

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Betra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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