Birkenhain (Wilsdruff)
Birkenhain Stadt Wilsdruff
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(130)&title=Birkenhain 51° 3′ N, 13° 29′ O
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| Fläche: | 2,96 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Birkenhain, Stadt Wilsdruff. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 130 (28. Feb. 2017)<ref>Ortsteil Birkenhain. In: Webauftritt. Stadt Wilsdruff, abgerufen im Februar 2026.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 44 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Limbach | |||||
| Postleitzahl: | 01723 | |||||
| Vorwahlen: | 035204, 035209 | |||||
Lage von Birkenhain in Wilsdruff
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Birkenhain ist ein Ortsteil der Ortschaft Limbach/Birkenhain der sächsischen Stadt Wilsdruff im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 332K kB) § 15. In: Webauftritt. Stadt Wilsdruff, abgerufen im Februar 2026.</ref>
Geographie
Geographische Lage
Birkenhain liegt, umgeben von Ackerland, direkt an der Bundesautobahn 4. Durch Birkenhain fließt der Dorfbach, ein östlicher Zufluss der kleinen Triebisch.
Nachbarorte
| Lotzen | Klipphausen | |
| Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Wilsdruff | |
| Limbach |
Geschichte
Birkenhain ist ein Waldhufendorf und wurde 1380 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Stadt Wilsdruff in Sachsen: Birkenhain. In: wilsdruff.de. Abgerufen am 16. Juni 2022.</ref> Seit 1696 lag die Grundherrschaft beim Rittergut Wilsdruff, davor beim Rittergut Limbach. 1856 ging Birkenhain in das Gerichtsamt Wilsdruff über, vorher gehörte der Ort zum Amt Dresden. 1875 wurde Birkenhain Teil der Amtshauptmannschaft Meißen. Am 1. Juli 1950 wurde Birkenhain nach Limbach eingemeindet.<ref name=Metzler-Poeschel>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Seit 1952 gehörte der Ort zum Kreis Freital im Bezirk Dresden (später Landkreis). Zwischen 1899 und 1972 hatte der Ort mit dem "Haltepunkt Birkenhain-Limbach" Anschluss an die Schmalspurbahn Freital-Potschappel–Nossen.
Zu DDR-Zeiten am Beginn der 1950er-Jahre wurde im Ort das Ferienlager "Kinderglück" errichtet und betrieben. Seit 1971 wurden dort auch Lehrlinge unterrichtet, denen vor dem Beginn ihrer Berufsausbildung in der DDR hier zentral Sprachunterricht in Deutsch erteilt wurde. Sie stammten unter anderem aus Vietnam, Kuba, der Mongolei, Angola, Mosambik, dem Jemen, Mali, Madagaskar, Laos, Namibia, Sambia, Kambodscha, Kongo und Simbabwe. Auch die PLO hatte junge Palästinenser hierher entsandt.
Am 1. Januar 1974 wurde Limbach nach Wilsdruff eingemeindet.<ref name=Metzler-Poeschel/> Ab 1994 gehörte Birkenhain zum Landkreis Meißen. 1998 kam es zum Weißeritzkreis<ref name="HOV">Birkenhain im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> und 2008 zum Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Entwicklung der Einwohnerzahl
| Jahr | Einwohnerzahl<ref name="HOV"/> |
|---|---|
| 1551 | 8 besessene Mann, 1 Häusler, 14 Inwohner |
| 1764 | 6 besessene Mann, 4 Gärtner, 7 Häusler |
| 1834 | 155 |
| 1871 | 154 |
| 1890 | 151 |
| 1910 | 172 |
| 1925 | 167 |
| 1939 | 154 |
| 1946 | 231 |
Ortsnamenformen
Der Name des Dorfes Birkenhain änderte sich geschichtlich wie folgt:<ref name="HOV"/>
- 1380: Hermann Birkinhayn
- 1428: Birckenhayn
Weblinks
- Birkenhain im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Ortsteil Birkenhain In: Webauftritt der Stadt Wilsdruff.
Einzelnachweise
<references />
Birkenhain | Blankenstein | Braunsdorf | Grumbach | Grund | Helbigsdorf | Herzogswalde | Kaufbach | Kesselsdorf | Kleinopitz | Limbach | Mohorn | Oberhermsdorf