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Björn von Finckenstein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Björn Graf Finck von Finckenstein (* 23. Juli 1958 in Usakos, Südwestafrika; † 17. Dezember 2021 in Windhoek) war ein deutschnamibischer Arzt und Politiker der SWAPO in Namibia.

Familie

Björn von Finckenstein entstammt dem preußischen Adelsgeschlecht der Reichsgrafen und Grafen Finck von Finckenstein. Er war der Sohn aus der Ehe von Günther Graf Finck von Finckenstein (1934–1990) und Anka-Margit von Goldammer (1936–1983).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Günther Graf Finck von Finckenstein (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.familievonborries.de, eingesehen am 3. Dezember 2013</ref>

Leben

Björn von Finckenstein studierte Medizin und wurde zum Dr. med. promoviert. Er war als Allgemeinmediziner in Windhoek tätig. Er lebte im Stadtteil Klein-Windhoek und war medizinischer Direktor des namibischen Blutspendedienstes.<ref>Namibischer Blut-Transfusionsdienst</ref><ref>Blutspendedienst eröffnet neue Klinik, Allgemeine Zeitung (Windhoek), 1. September 2005</ref>

Am 11. Dezember 1992 wurde er Councillor der Stadt Windhoek, d. h. Vorsitzender der städtischen Exekutive. Bis zum Mai 2008 gehörte er der Leitung der Stadtverwaltung an.<ref>Exekutive geschwächt, Allgemeine Zeitung (Windhoek), 19. Mai 2008</ref> Bis Mai 2010 war er Mitglied des Stadtrates von Windhoek.

Er war 1993/94 Stellvertretender Bürgermeister und von 1995 bis Februar 1998 Bürgermeister der Stadt Windhoek.<ref>In drei Jahren bankrott. Einnahmen der Stadt Windhoek halten steigenden Anforderungen nicht stand, Allgemeine Zeitung (Windhoek), 19. Juni 2006</ref> Sein Nachfolger, Immanuel Ngatjizeko, war der erste Schwarze im Bürgermeisteramt.

Björn von Finckenstein war Geschäftsführer des Deutsch-Namibischen Hilfsfonds Quandt e. V.<ref>IMpressum. Deutsch-Namibischer Hilfsfonds Quandt e. V. Abgerufen am 24. Oktober 2018.</ref>

Literatur

  • Genealogisches Handbuch der gräflichen Häuser, Band 19, Starke Verlag 1959, S. 76 ff.
  • Brenda Bravenboer: Windhoek: Capital of Namibia, Gamsberg Macmillan 2004, S. 390

Weblinks

Einzelnachweise

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