Borsdorf (Nidda)
Borsdorf Stadt Nidda
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(685)&title=Borsdorf 50° 26′ N, 8° 58′ O
{{#coordinates:50,430808333333|8,9740388888889|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Borsdorf | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 171 (162–174) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 4,67 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 685 (2023)<ref name="EW2022">Die Großgemeinde im Überblick. Stadt Nidda, abgerufen am 23. März 2026.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 147 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Dezember 1970 | |||||
| Postleitzahl: | 63667 | |||||
| Vorwahl: | 06043 | |||||
Borsdorf ist ein Stadtteil von Nidda im hessischen Wetteraukreis.
Geographische Lage
Der Ort liegt in der nördlichen Wetterau am südlichen Rand des Vogelsberges. Borsdorf liegt nordwestlich von Nidda.
Ortsgeschichte
Vor- und Frühgeschichte
Um 1855 wurde zwischen Nidda und Borsdorf der Griff eines etruskischen Beckens gefunden, den man in der Archäologie als „Borsdorfer Henkel“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um den Henkel eines Bronzegefäßes aus der Zeit der Kelten, vermutlich Ende des 5. Jahrhunderts vor Christus. Diese Zeit nennt man die frühe Latènezeit. Der Griff stellt zwei gegeneinander gestellte Ringer dar. Aufgrund seiner Nähe zum Glauberg (ca. 13 km) kann er mit dem dort gefundenen Fürstengrab in Verbindung gebracht werden.<ref>Das Rätsel der Kelten vom Glauberg. Stuttgart 2002. ISBN 3-8062-1592-8. Katalog der ausgestellten Funde S. 268–327. S. 277.</ref> Heute befindet sich der Henkel im Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Im Bereich des damaligen Fundortes wurde 2024 bei Bauarbeiten für einen Gewerbepark eine Siedlung ergraben, welche ca. 6500 Jahre alt ist.<ref>Klaus Nissen: Noch eine Siedlung aus der Steinzeit. In: Wetterauer Zeitung Nr. 248 vom 24. Oktober 2024, S. 27.</ref>
Mittelalter
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung des Ortes als „Barstorp“ erfolgte 1207.<ref>Wilhelm Wagner: Borsdorf. Überarbeitet und ergänzt von Rainer Kritzler. In: Nidda. Die Stadt und die Geschichte ihres Umlandes. Herausgegeben von Ottfried Dascher in Verbindung mit Reinhard Pfnorr. Nidda 2003. S. 295–297. S. 296.</ref> Eine weitere Erwähnung als Barstorph stammt vom 1. September 1329.<ref>Eigenbrodt, Urkunden. in: Archiv für Hessische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 2, 1841, S. 227 ff., Nr. 35.</ref> In der Namenskunde wird der Ortsnamen von „Bar“ = bloß, alleinstehend gedeutet. Also wäre Borsdorf das alleinstehende Dorf.
1434 wurde Landgraf Ludwig I. von Hessen vom Abt Johann von Fulda mit Burg und Stadt Nidda, der Grafschaft, der fuldischen Mark und Stornfels belehnt. In diesem Gebiet gehörte Borsdorf zum Amt Stornfels zusammen mit den Orten Ulfa, Ober-Widdersheim und Unter-Widdersheim.<ref>Karl Ernst Demandt: Das hessische Verwaltungszentrum Nidda im 15. und 16. Jahrhundert. In: Nidda. Die Stadt und die Geschichte ihres Umlandes. Herausgegeben von Ottfried Dascher in Verbindung mit Reinhard Pfnorr. Nidda 2003. S. 85.</ref>
Neuzeit
Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1830 über Borsdorf:
„Borsdorf (L. Bez. Nidda) evangel. Filialdorf; liegt 1 St. von Nidda, hat 68 Häuser und 384 Einw., die alle evangelisch sind.“<ref name="GW">Vorlage:BibOCLC</ref>
Die Evangelische Kirche wurde 1873 erbaut.
- Hessische Gebietsreform (1970–1977)
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen fusionierten zum 1. Dezember 1970 die bis dahin selbständigen Gemeinden Bad Salzhausen, Borsdorf, Fauerbach bei Nidda, Geiß-Nidda, Harb, Kohden, Michelnau, Ober-Lais, Ober-Schmitten, Ober-Widdersheim, Stornfels, Ulfa, Unter-Schmitten, Wallernhausen und die Stadt Nidda zur neuen Stadt Nidda.<ref>Zusammenschluß der Stadt Nidda und der Gemeinden Bad Salzhausen, Borsdorf, Fauerbach, Geiß-Nidda, Harb, Kohden, Michelnau, Ober-Lais, Ober-Schmitten, Ober-Widdersheim, Stornfels, Ulfa, Unter-Schmitten, Wallernhausen im Landkreis Büdingen zur neuen Stadt „Nidda“ vom 24. November 1970. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1970 Nr. 49, S. 2290, Punkt 2281 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,3 MB]).</ref><ref></ref> Für die ehemals eigenständigen Gemeinden sowie für die Kernstadt Nidda wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 101 kB) § 5. In: Webauftritt. Stadt Nidda, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im März 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Borsdorf angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>
- vor 1450: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Nidda, Amt Nidda
- 1450–1495: Erbstreit zwischen der Landgrafschaft Hessen und den Grafen von Hohenlohe
- ab 1450: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen, Amt Nidda, Gericht Stornfels<ref name="Nidda" />
- ab 1567: Heiliges Römisches Reich, Amt Stornfels (Söhne der Margarethe von der Saale)<ref name="Amt Schotten" />
- ab 1584: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Amt Stornfels<ref name="Amt-2">Vorlage:BibOCLC</ref>
- 1787: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Oberfürstentum Hessen, Amt Schotten und Stornfels, Gericht Widdersheim<ref name="Adr-LG-HD" />
- ab 1806: Großherzogtum Hessen,<ref group="Anm.">Infolge der Rheinbundakte.</ref> Fürstentum Oberhessen, Amt Schotten und Stornfels<ref name="PR" />, Gericht Widdersheim<ref name="Adr-LG-HD-1806" />
- ab 1815: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Schotten und Stornfels, Gericht Widdersheim<ref name="NLVK" />
- ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Nidda<ref name="STH-Oberhessen" /><ref group="Anm.">Trennung zwischen Justiz (Landgericht Nidda) und Verwaltung.</ref>
- ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
- ab 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
- ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
- ab 1867: Norddeutscher Bund,<ref group="Anm.">Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche Bundesstaat unter der Führung Preußens. Er war die geschichtliche Vorstufe des Deutschen Reichs. Infolge des Deutschen Krieges wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.</ref> Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
- ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
- ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
- ab 1918: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
- ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Landkreis Büdingen<ref name=RB1937 /><ref group="Anm.">Im Zuge der Gebietsreform 1938 wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.</ref>
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Büdingen
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Büdingen
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Büdingen
- ab 1971: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Büdingen, Stadt Nidda<ref group="Anm.">Am 1. Dezember 1970 wurde Stornfels der Stadtgemeinde Nidda als Stadtteil eingegliedert.</ref>
- ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis, Stadt Nidda
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Borsdorf 624 Einwohner. Darunter waren 24 (3,8 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 93 Einwohner unter 18 Jahren, 267 waren zwischen 18 und 49, 138 zwischen 50 und 64 und 126 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 292 Haushalten. Davon 93 Singlehaushalte, 90 Paare ohne Kinder und 69 Paare mit Kindern, sowie 27 Alleinerziehende und 6 Wohngemeinschaften. In 54 Haushalten lebten ausschließlich Senioren/-innen und in 186 Haushaltungen leben keine Senioren/-innen.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
| • 1791: | 293 Einwohner<ref name="Adr-LG-HD" /> |
| • 1800: | 293 Einwohner<ref name="Adr-LG-HD-1800" /> |
| • 1806: | 315 Einwohner, 65 Häuser<ref name="Adr-LG-HD-1806" /> |
| • 1829: | 384 Einwohner, 68 Häuser<ref name="GW" /> |
| • 1867: | 440 Einwohner, 89 bewohnte Gebäude<ref name="WP">Vorlage:BibOCLC</ref> |
| • 1875: | 424 Einwohner, 89 bewohnte Gebäude<ref name="WP75">Vorlage:BibOCLC</ref> |
| Borsdorf: Einwohnerzahlen von 1791 bis 2022 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1791 | 293 | |||
| 1800 | 293 | |||
| 1806 | 315 | |||
| 1829 | 384 | |||
| 1834 | 390 | |||
| 1840 | 444 | |||
| 1846 | 467 | |||
| 1852 | 459 | |||
| 1858 | 433 | |||
| 1864 | 433 | |||
| 1871 | 437 | |||
| 1875 | 424 | |||
| 1885 | 401 | |||
| 1895 | 419 | |||
| 1905 | 449 | |||
| 1910 | 431 | |||
| 1925 | 435 | |||
| 1939 | 469 | |||
| 1946 | 420 | |||
| 1950 | 734 | |||
| 1956 | 645 | |||
| 1961 | 594 | |||
| 1967 | 553 | |||
| 1970 | 538 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 1996 | 553 | |||
| 2000 | 654 | |||
| 2006 | 670 | |||
| 2010 | 668 | |||
| 2011 | 624 | |||
| 2016 | 676 | |||
| 2019 | 704 | |||
| 2022 | 674 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Nidda<ref name="EW" /><ref name="EW2022" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1829: | 384 evangelische (= 100 %) Einwohner<ref name="GW" /> |
| • 1961: | 494 evangelische (= 83,16 %), 75 katholische (= 12,63 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Kulturdenkmäler
Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Borsdorf
Verkehr
Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 455. Den Regionalbusverkehr stellt die Regionalverkehr Kurhessen GmbH sicher.
Der Ort hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Gießen–Gelnhausen, auf der annähernd stündlich Regionalbahnen der Hessischen Landesbahn verkehren.
Literatur
Weblinks
- Stadtteil Borsdorf. In: Webauftritt der Stadt Nidda.
- Borsdorf. Ortsbeirat, Geschichte, Vereine, Veranstaltungen. In: www.borsdorf-hessen.de. Vereinsgemeinschaft Borsdorf
- Borsdorf, Wetteraukreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Borsdorf, Wetteraukreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Nidda"> Martin Röhling: Niddaer Geschichtsblätter. Heft 9. Die Geschichte der Grafen von Nidda und der Grafen von Ziegenhain. Hrsg.: Niddaer Heimatmuseum e. V. Im Selbstverlag, 2005, ISBN 3-9803915-9-0, S. 75, 115. </ref> <ref name="Amt Schotten"> Die Zugehörigkeit des Amtes Schotten anhand von Karten aus dem Geschichtlicher Atlas von Hessen: Hessen-Marburg 1567-1604., Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604-1638. und Hessen-Darmstadt 1567-1866. </ref> <ref name="Adr-LG-HD"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1791, S. 208 ff. (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="Adr-LG-HD-1800"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1800, S. 229 ff. (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="Adr-LG-HD-1806"> Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806. Im Verlag der Invaliden-Anstalt, Darmstadt 1806, S. 277 ff. (Vorlage:HathiTrust Buch). </ref> <ref name="EW"> Nidda in Zahlen. In: Webauftritt (aus Webarchiv). Stadt Nidda, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. Oktober 2011; abgerufen im April 2024. </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 54 und 106, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021. </ref> <ref name="PR"> Vorlage:BibOCLC </ref> <ref name="NLVK"> Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 345, 422 (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="STH-Oberhessen"> Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band 3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt 1830, S. 262 ff. (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="RB1937"> Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 11,2 MB]). </ref> </references>
Bad Salzhausen | Borsdorf | Eichelsdorf | Fauerbach | Geiß-Nidda | Harb | Kohden | Michelnau | Ober-Lais mit Unter-Lais | Ober-Schmitten | Ober-Widdersheim | Schwickartshausen | Stornfels | Ulfa | Unter-Schmitten | Unter-Widdersheim | Wallernhausen