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Borzicactus plagiostoma

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Borzicactus plagiostoma
Datei:Cleistocactus plagiostoma (15423041879).jpg

Borzicactus plagiostoma

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Borzicactus
Art: Borzicactus plagiostoma
Wissenschaftlicher Name
Borzicactus plagiostoma
(Vaupel) Britton und Rose

Borzicactus plagiostoma ist eine Pflanzenart in der Gattung Borzicactus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton plagiostoma leitet sich von den griechischen Worten plagios für ‚schief‘ sowie stoma für ‚Mund‘ ab und verweist auf die Blüten der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 186.</ref>

Beschreibung

Borzicactus plagiostoma wächst strauchig mit an der Basis verzweigten, aufrechten bis aufsteigenden Trieben und erreicht bei Durchmessern von 5 bis 7 Zentimetern Wuchshöhen von bis 1,5 Metern. Es sind 10 bis 15 niedrige, wellige Rippen vorhanden. Die darauf befindlichen Areolen stehen eng beieinander. Die geraden Dornen sind fast schwarz. Die 1 bis 5 pfriemlichen Mitteldornen sind 1 bis 3 Zentimeter lang. Die 12 bis 16 Randdornen sind nadelig und 4 bis 7 Millimeter lang.

Die etwas zygomorphen, intensiv purpurfarbenen Blüten sind bis 8 Zentimeter lang.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Borzicactus plagiostoma ist in der peruanischen Region Cajamarca in Höhenlagen von 2000 bis 2200 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cereus plagiostoma erfolgte 1913 durch Friedrich Karl Johann Vaupel.<ref>F. Vaupel: Cactaceae andinae. In: Botanische Jahrbücher für Systematik, Pflanzengeschichte und Pflanzengeographie. Band 50, Beiblatt 111, Leipzig 1913, S. 20–21 (online).</ref> Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose stellten die Art 1920 in die Gattung Borzicactus.<ref>N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Band II. The Carnegie Institution of Washington, Washington 1920, S. 163 (online).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Binghamia plagiostoma <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vaupel) Backeb. (1933), Cleistocactus plagiostoma <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vaupel) D.R.Hunt (1997) und Echinopsis plagiostoma <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vaupel) Molinari & Mayta (2015).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. mit keinen ausreichenden Daten geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Ostalaza, C., Cáceres, F., Roque, J. & Loaiza, C., 2011. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 123.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks