Zum Inhalt springen

Braßhagen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Braßhagen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Bra%C3%9Fhagen 51° 9′ N, 7° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 9′ 22″ N, 7° 18′ 14″ O
 {{#coordinates:51,156061111111|7,3039861111111|primary
dim=10000 globe= name=Braßhagen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 315 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02192
Lage von Braßhagen in Hückeswagen

Braßhagen ist eine kleine Ansiedlung und Ort in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen innerhalb des Regierungsbezirks Köln.

Lage und Beschreibung

Er liegt an einer Verbindungsstraße zwischen der Bundesstraße 237, die von Hückeswagen nach Bergisch Born führt, und der Kreisstraße K2, die von Hückeswagen-Wiehagen nach Remscheid-Lennep führt. Nachbarorte sind Goldenbergshammer, Höhsiepen, Ulemannssiepen, Busenbach und Remscheid-Kaltenborn.

In Braßhagen mündet eine Stichstraße zum ehemaligen Landgasthof Busenbacher Hof, der jedoch heute so gut wie keine Bedeutung mehr hat. Im Ort entspringt der Bach Brasshagener Siefen, ein Zufluss des Busenbachs.

Geschichte

1490 wurde der Ort das erste Mal in Kirchenrechnungen urkundlich erwähnt. Schreibweise der Erstnennung: (der) Braß. Im Jahr 1750 tauchte erstmals der Name Brasshagen auf. Die Herkunft des Namens ist der Familienname Braß oder Brasse.<ref>Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e. V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.</ref> Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt den Hof als wirtshag, die Topographische Aufnahme der Rheinlande als Brashagen. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen.

1815/16 lebten 38 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Braßhagen unter dem Namen Brashagen der Lüdorfer Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit vier Wohnhäuser und acht landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 28 Einwohner im Ort, davon vier katholischen und 24 evangelischen Glaubens.<ref name="Viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 12.</ref>

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 drei Wohnhäuser mit 47 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ort vier Wohnhäuser mit 13 Einwohnern, 1905 vier Wohnhäuser und 20 Einwohner.<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.</ref><ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.</ref>

Braßhagen lag in unmittelbarer Nähe zur alten Bergischen Eisenstraße und lag somit an einer wichtigen Handelsstraße, die später jedoch an Bedeutung verlor. Heute ist der Ort von Wohnbebauung und Landwirtschaft geprägt.

Vereinsleben

In Braßhagen befindet sich das Vereinshaus für Freunde alter Traktoren und Landmaschinen, deren Exponate teilweise jahrhundertealt sind. Ein jährlicher Tag der offenen Tür bietet die Möglichkeit zur Besichtigung.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Altenhof | Altenholte | Aue | Berbeck | Bergerhof | Bochen | Bockhacken | Böckel | Braßhagen | Brücke | Brunsbach | Buchholz | Busche | Busenbach | Busenberg | Dierl | Dörpe | Dörpersteeg | Dörpfeld | Dörpfelderhöhe | Dreibäumen | Dürhagen | Eckenhausen | Eichen | Elbertzhagerhäuschen | Elberhausen | Engelshagen | Erlensterz | Fockenhausen | Frohnhausen | Fürweg | Fuhr | Funkenhausen | Goldenbergshammer | Großberghausen | Großeichen | Großenscheidt | Großkatern | Grünental | Grünestraße | Hagelsiepen | Halfmannsberghausen | Hambüchen | Hammerstein | Hangberg | Hartkopsbever | Heinhausen | Heydt | Heide | Heidt | Herweg | Höhe | Höhsiepen | Hülsenbusch | Hummeltenberg | Junkernbusch | Käfernberg | Kaisersbusch | Kammerforsterhöhe | Karquelle | Karrenstein | Kirschsiepen | Kleinberghausen | Kleineichen | Kleinenscheidt | Kleinhöhfeld | Kleinkatern | Knefelsberg | Kobeshofen | Kormannshausen | Kotthausen | Kurzfeld | Laake | Linde | Maisdörpe | Marke | Mickenhagen | Mitberg | Mittelbeck | Mittelhombrechen | Mühlenberg | Neuenherweg | Neuenholte | Neukretze | Niederbeck | Niederburghof | Niederdahlhausen | Niederdorp | Niederhagelsiepen | Niederhombrechen | Niederlangenberg | Niederwinterhagen | Oberbeck | Oberburghof | Oberdorp | Oberhombrechen | Oberlangenberg | Odenholl | Odenhollermühle | Pixberg | Pixbergermühle | Pixwaag | Pleuse | Posthäuschen | Purd | Raspenhaus | Rautzenberg | Reinshagenbever | Röttgen | Runkelsiedlung | Scheideweg | Scheuer | Schmitzberg | Schnabelsmühle | Schneppenthal | Schückhausen | Siepersbever | Sohl | Stahlschmidtsbrücke | Steffenshagen | Steinberg | Steinberg (Bevertalsperre) | Stoote | Straßburg | Straßweg | Strucksfeld | Tannenbaum | Ulemannssiepen | Vogelsholl | Vormwald | Voßhagen | Waag | Warth | Wefelsen | Wegerhof | Westenbrücke | Westhofen | Westhoferhöhe | Wickesberg | Wiehagen | Wiehagerhöhe | Winterhagen | Wüste | Zipshausen

Abgegangene Hofschaften und Wohnplätze
Brechen | Fröhlenhausen | Gillesbever | Girkenhausen | Hagermühle | Hammersteinsöge | Hummeltenbergermühle | Niederkretze | Oberdahlhausen | Oberkretze | Platzhausen | Rasselstein | Rotterdam | Spinnerei | Walkmühle | Wiebachmühle

Vorlage:Klappleiste/Ende