Brehmbach
Der Brehmbach ist ein über 18 km langer Bach im Norden von Baden-Württemberg, der bei Tauberbischofsheim von links und Westen in die untere Tauber mündet.
Name
Das Bestimmungswort des Gewässernamens geht auf das althochdeutsche Wort breme zurück, das Brombeere bedeutet.<ref name="Name-Brehmbach" /> Alternativ geht der Sprachwissenschaftler Albrecht Greule von einem ursprünglichen Namen *Brema aus mit der Bedeutung 'die Laute'.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref> Der Bachname hat – wie das Grundwort Bach selbst und seine vielen anderen Zusammensetzungen – in der Mundart des durchlaufenen taubergründischen Dialektgebiets das weibliche Geschlecht.
Geographie
Verlauf
Der Brehmbach entsteht bei einer kleinen Baumgruppe im rechten Graben der sonst baumlosen Straße von Hardheim-Erfeld nach Königheim-Brehmen, von wo er in recht gerader Linie, vom Verkehrsweg begleitet, ostnordöstlich auf Brehmen zuläuft und sich merklich eintieft. Im Ort tritt eine Kreisstraße ins Tal, das nun bis zur Mündung eine Verkehrsachse ist, unterhalb Brehmens nordöstlich läuft und kleine Mäander entwickelt. Ab dem nächsten Taldorf Gissigheim fließt der inzwischen etwa 100 Meter gegen die umgebenden Höhen eingetiefte Bach nach Norden und erreicht so bald den Hauptort Königheim der Gemeinde, wo das Tal abrupt nach Osten abknickt. Vor Königheim wird er bei Hochwasser im Hochwasserrückhaltebecken Königheim aufgestaut. Unterhalb Königheims fließt der Brehmbach in einer weiten Kurve nach Süden um den Stammberg, auf diesem Abschnitt sind beide hohen Talflanken bewaldet. Dann tritt der Brehmbach dem Südrand Tauberbischofsheims entlang in die Talaue der Tauber ein. Hier geht linksseits ein Mühlkanal zur Rollenmühle ab, der in meist offenem Lauf durch die Altstadt zieht und an deren Brücke mündet. Der Brehmbach dagegen läuft in kürzerem Ostlauf durch dessen Aue zum Fluss und mündet noch oberhalb der Stadt zwischen der Brücke der B 27 und dem Frankenbad von links in die hier nordwärts fließende Tauber.
Einzugsgebiet
Der Brehmbach entwässert sein 90,0 km² großes Einzugsgebiet nordöstlich zur unteren Tauber. Es erstreckt sich von etwas über der Quelle des Hauptlaufs südwestlich von Brehmen über 13 km weit nordöstlich bis zur Mündung. Vor allem durch die großen Unterlaufzuflüsse Haigerbach und Muckbach ist es weit nach Nordwesten und Südosten ausgedehnt, so dass es von der Nordwest- zur Südostecke sogar auf 14 km ausgeweitet ist.
Das Einzugsgebiet liegt, naturräumlich gesehen, mit seinen größeren westlichen und nördlichen Anteilen im Bauland, mit seinen östlichen und südöstlichen im Tauberland. Der Brehmbach selbst entsteht im Unterraum Buch am Ahorn des Baulandes, durchläuft dann im Tauberland den Unterraum Königheimer Tal und Mittleres Taubertal. Über die Einzugsgebiete der Nebenflüsse hat es zudem Teil am Unterraum Wolferstetten-Eiersheimer Höhe ganz im Norden und am Unterraum Nördliches Bauland des Baulandes sowie im Südosten am Unterraum Umpfer-Wachbach-Riedel des Tauberlandes, von dem das schon genannte Königheimer Tal eine Untergliederung ist.<ref name="BfL-152" />
Die nördliche Wasserscheide trennt in ihrem westlichen Teil im Wald Taubenloch vom Einzugsgebiet des Amorsbachs, im mittleren und östlichen von dem des Maisenbachs, beides linke Zuflüsse flussabwärts in die Tauber. Hinter der nordöstlichen bis zur Mündung und dann der östlichen gibt es nur wenig bedeutende Zuflüsse zur hier sehr nahen Tauber, ausgenommen allenfalls ganz im südlichen Abschnitt den Oberlaudaer Bach. Bei Heckfeld knickt die Einzugsgebietsgrenze nach Westen ab, das Gelände jenseits entwässert nun lange über den Schüpfbach und die Umpfer ebenfalls oberhalb in die Tauber. Nahe der Südwestecke des Einzugsgebietes entsteht bei Buch die Erfa, ein direkter Zufluss des Tauber-Vorfluters Main, die dann auf Nordkurs ḿeist nur kleine Zuflüsse von der westlichen Wasserscheide des Brehmbachs her aufnimmt; von einiger Bedeutung ist nur der Hardheimer Bach, der nahe der Nordwestecke des Brehmbach-Einzugsgebietes entspringt.
Dort nahe an der Nordwestspitze liegt auch im Taubenloch der mit Vorlage:Höhe<ref name="TK-Schwarz-Höhe" group="LUBW" /> höchste Punkt des Einzugsgebiets, der zweithöchste im Eichwald bei einem Wasserreservoir südlich über der Quelle des Zuflusses aus dem Feldgewann See erreicht nicht ganz Vorlage:Höhe.<ref name="TK-Schwarz-Höhe" group="LUBW" />
Zuflüsse
Liste der direkten Zuflüsse von der Quelle zur Mündung. Gewässerlänge<ref name="GeNe-Länge" group="LUBW"/>, Einzugsgebiet<ref name="BEZG-EZG" group="LUBW"/> und Höhe<ref name="TK-HLB-Höhe" group="LUBW"/> nach den entsprechenden Layern auf der Onlinekarte der LUBW. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.
Ursprung des Brehmbachs etwa 2,7 km westsüdwestlich von Königheim-Brehmen als Graben neben der Straße nach Hardheim-Erfeld wenig vor der querlaufenden Reihe von Windrädern auf etwa Vorlage:Höhe. Der Bach fließt anfangs nach Nordosten.
- Kessel, von links und Nordnordwesten auf etwa Vorlage:Höhe längs dem Ostrand des Kesselwaldes, 1,0 km. Entspringt zwischen den Waldinseln Gerichtsstätter Gehäu im Norden und Kesselwald auf etwa Vorlage:Höhe.
- (Zufluss aus dem Ostertal), von rechts und Süden auf etwa Vorlage:Höhe zwischen den Waldgewannen Heißenberg und Ameisenbühl, 1,0 km. Entsteht nördlich von Ahorn-Schwarzenbrunn auf etwa Vorlage:Höhe in der Flur.
- (Zufluss aus dem Feldgewann See), von rechts und Süden auf etwa Vorlage:Höhe östlich des Ameisenbühls, 0,5 km. Entsteht südöstlich des Ochsenbergs auf etwa Vorlage:Höhe
- (Zufluss vom Dettelberg), von links und Nordnordwesten auf etwa Vorlage:Höhe wenige Schritte nach dem vorigen, 0,7 km. Entsteht westlich des Dettelbergs auf etwa Vorlage:Höhe.
- (Bach aus dem Dürrenschlag/Neugereut), von rechts und Südosten auf etwa Vorlage:Höhe 300 Meter vor dem Ortsrand Brehmens, 2,0 km und 1,5 km². Entsteht am Nordostrand des Waldes Maschlanden auf etwa Vorlage:Höhe.
- (Zufluss in der Mulde Reißklinge), von rechts und Südosten auf etwa Vorlage:Höhe an der Ecke Esselbrunner Straße/Flurstraße in Brehmen, 1,2 km. Entsteht in der Flurmulde Reißklinge auf etwa Vorlage:Höhe.
- (Feldweggraben aus dem Gelbrunn), von rechts und Ostsüdosten auf etwa Vorlage:Höhe ein paar Schritte nach dem vorigen, 1,0 km. Entsteht im Rand des Waldes Gelbrunn auf etwa Vorlage:Höhe, am Ende verdolt.
- (Zufluss am Naturschutzgebiet Dörre Wieslein vorbei), von links und Westnordwesten auf etwa Vorlage:Höhe nach der Kläranlage unterhalb von Brehmen, 1,7 km und 1,1 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe unweit von Königheim-Pülfringen im Gewann Lindenbrunnen und läuft fast bis zuletzt als Graben neben der K 2834.
- (Zufluss aus dem Spachenloch), von links und Westnordwesten auf etwa Vorlage:Höhe südlich von Birkenfeld, 0,8 km. Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe.
- Birkenfelder Graben, von links und Nordnordwesten auf etwa Vorlage:Höhe gegenüber dem Wald Ruhle, 0,7 km. Entsteht am Ostrand des Weilers Königheim-Birkenfeld nahe der Kapelle auf etwa Vorlage:Höhe.
- Pülfringer Graben, von links und Westsüdwesten auf etwa Vorlage:Höhe in den Talwiesen an der Einmündung der K 2803 aus Pülfringen in die Talstraße K 2893, 3,5 km und 6,5 km². Entsteht als Wiesentalgraben am Ostrand von Pülfringen auf etwa Vorlage:Höhe.
- Willentalgraben, von links und Westnordwesten auf etwa Vorlage:Höhe an der Königheim-Gissigheimer Kettenmühle, 1,2 km und 1,2 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe.
- (Mühlkanal zur Kettenmühle), von rechts auf etwa Vorlage:Höhe kurz nach dieser, 0,8 km. Zweigt zuvor kurz nach dem Zulauf des Pülfringer Grabens auf etwa Vorlage:Höhe rechts ab.
- Adelsgraben, von rechts und Südsüdwesten auf etwa Vorlage:Höhe in Gissigheim, 3,5 km und 4,5 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe am oberen Ende des Küttentals am Nordrand des Stöckichs.
Ab hier fließt der Brehmbach nordwärts. - (Bach durchs Gießtal), von links und Westen auf etwa Vorlage:Höhe am westlichen Ortsanfang von Königheim, 2,5 km und 9,1 km². Entsteht bei Weikerstetten unterhalb der Eichhalde auf etwa Vorlage:Höhe.
Bald nach diesem Zufluss läuft der Brehmbach östlich. - Haigerbach, von links und Nordwesten auf etwa Vorlage:Höhe am östlichen Ortsende von Königheim, 4,0 km und 9,5 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe in der Fortsetzung Salzbrunnen des Haigergrundes.
- Rinderbach, von links und Nordnordwesten auf etwa Vorlage:Höhe nach der Königheimer Kläranlage zu Füßen des Stammbergs, 3,0 km. Entsteht am Sportplatz von Tauberbischofsheim-Dienstadt auf etwa Vorlage:Höhe.
Hier hat sich der Brehmbach eben auf Südostlauf gewendet. - Muckbach, von rechts und Süden auf etwa Vorlage:Höhe am ehemaligen Bahnhof Dittwar, 6,8 km und 21,1 km².<ref name="BEZG-Summe-EZG" group="LUBW" /> Entsteht am Nordrand des Dorfes Heckfeld von Lauda-Königshofen auf etwa Vorlage:Höhe.
Ab diesem Zufluss läuft der Brehmbach wieder nach Nordosten. - (Mühlkanal zur Neumühle), von links auf etwa Vorlage:Höhe am Haus Königheimer Straße 85 im beginnenden Tauberbischofsheim, 0,3 km. Zweigt zuvor links ab beim Haus Königheimer Straße 99.
- → (Angang des Mühlkanals zur Rollenmühle), zweigt nach links ab auf etwa Vorlage:Höhe gleich nach der Brehmbachbrücke zwischen dem Tauberbischofsheimer Südwestkreisel und der B 27, 1,1 km. Fließt durch die Altstadt von Tauberbischofsheim und mündet von links und auf etwa Vorlage:Höhe bei der Tauberbrücke der Würzburger Straße in die Tauber, nicht ganz einen halben Kilometer unterhalb der Brehmbach-Mündung.
Ab diesem Abgang fließt der Brehmbach selbst etwa östlich. - Johanneskreuzgraben, von rechts und Südosten auf etwa Vorlage:Höhe am Sportgelände südlich der Tauberbischofsheimer Altstadt, 1,2 km. Zweigt auf etwa Vorlage:Höhe oberhalb im Taubertal vom Mühlkanal in Dittigheim ab und läuft in weniger als hundert Metern der Tauber parallel.
Mündung des Brehmbachs am Sportgelände südlich der Tauberbischofsheimer Altstadt auf etwa Vorlage:Höhe von links und Westen in die Tauber. Er ist 18,4 km lang und hat ein Einzugsgebiet von 89,9 km².<ref name="Agg05-EZG" group="LUBW" />
Flusssystem
Eigenes Flusssystem
Flusssystem Tauber
Geologie
Die Grenze zwischen den Naturräumen Bauland und Tauberland folgt im Einzugsgebiet der geologischen Schichtgrenze zwischen Oberem und Mittlerem Muschelkalk, die im Talgrund etwas vor dem Zulauf des Pülfringer Grabens erreicht wird. Schon unterhalb von Gissigheim setzt der Untere Muschelkalk ein, in dem der Brehmbach dann bis zur Mündung verbleibt.
Der Obere Muschelkalk dominiert auf dem etwas welligen Hochland abseits der Taleinschnitte. Am Südrand des Brehmbach-Entwässerungsgebiets überlagert ihn noch eine geschlossene Decke aus Unterkeuper, von dem auch anderswo im Süden kleine Inseln erhalten sind. Gleichförmiger verteilt finden sich aus äolischerer Ablagerung im Geologie stammende Lössderivate in kleinflächigen Lagen.
Der Brehmbach läuft schon nach Gissigheim in einem sich stetig verbreiternden Auensedimentband.<ref name="LGRB-Geologie" />
Gewässergüte
Der Brehmbach war mit Stand von 2004 auf seinem ganzen hierfür erfassten Lauf von etwa oberhalb der Einmündung des Pülfringer Bachs bis zur eigenen Mündung mäßig belastet (Güteklasse II).<ref name="GGK-Gewässergüte" />
Geschichte
Am Fronleichnamstag, dem 21. Juni 1984 führte Starkregen zu einer Hochwasserkatastrophe, bei der auch das Rückhaltebecken Gissigheim brach. Königheim war dabei am stärksten betroffen; es entstand ein Schaden in hoher zweistelliger Millionenhöhe.<ref name="FN_Artikel_2016"> Harald Fingerhut: Welle wälzt sich mit Wucht durch Weinort. Die Fronleichnamsflut am 21. Juni 1984 richtete vor allem in Königheim, aber auch in Kupprichhausen und Dittwar enorme Schäden an. In: Fränkische Nachrichten. 22. Juli 2016. Online auf www.fnweb.de. Abgerufen am 20. November 2016.</ref> Vorlage:Hauptartikel
Brehmbachtalradweg
Der Brehmbachtalradweg verläuft entlang großer Teile des Brehmbachtals von Gissigheim über Königheim und den Bahnhof Dittwar bis Tauberbischofsheim. Am Bahnhof Dittwar besteht ein Anschluss an den Muckbachtalradweg und in Tauberbischofsheim an den Taubertalradweg.
- Ansichten des Brehmbachtalradwegs
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Radwegekreuzung des Brehmbachtalradweges mit dem Muckbachtalradweg
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Radwegbrücke über den Brehmbach
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Der Brehmbachtalradweg am Bahnhof Dittwar
Der in Tauberbischofsheim startende Odenwald-Madonnen-Weg verläuft zu Beginn über den Brehmbachtalradweg bis Königheim, bevor der Radfernweg durch den Odenwald und das Neckartal bis nach Heidelberg und weiter über die Rheinebene nach Speyer führt.
Einzelnachweise
LUBW
Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf und Einzugsgebiet des Brehmbachs
Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Vorlage:GeoQuelle
<references group="LUBW">
Höhe:
<ref name="TK-HLB-Höhe" group="LUBW">Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.</ref> <ref name="TK-Schwarz-Höhe" group="LUBW">Höhe nach schwarzer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.</ref>
Länge:
<ref name="GeNe-Länge" group="LUBW">Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN).</ref>
EZG:
<ref name="BEZG-EZG" group="LUBW">Einzugsgebiet nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN).</ref> <ref name="Agg05-EZG" group="LUBW">Einzugsgebiet nach dem Layer Aggregierte Gebiete 05.</ref> <ref name="BEZG-Summe-EZG" group="LUBW">Einzugsgebiet aufsummiert aus den Teileinzugsgebieten nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN).</ref>
</references>
Andere Belege
<references>
<ref name="Name-Brehmbach">Königheim. In: Waldemar Lutz, Hansjörg Noe (Hrsg.): Kennzeichen TBB, Heimatkunde für den Main-Tauber-Kreis. Verlag Waldemar Lutz, Lörrach und Ernst Klett Schulbuchverlag, Stuttgart 1990, ISBN 3-12-258280-5, S. 191.</ref> <ref name="GGK-Gewässergüte">Vorlage:GeoQuelle</ref> <ref name="LGRB-Geologie">Geologie nach: Vorlage:GeoQuelle</ref> <ref name="BfL-152">Vorlage:GeoQuelle</ref>
</references>
Literatur
Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg Nord, als Einzelblatt die Nr. 6323 Tauberbischofsheim West, Nr. 6324 Tauberbischofsheim Ost und Nr. 6423 Ahorn
Weblinks
- Karte von Lauf und Einzugsgebiet des Brehmbachs auf: Vorlage:GeoQuelle
- Meßtischblätter in der Deutschen Fotothek:
- 6323 Tauberbischofsheim von 1886
- 6324 Grünsfeld von 1882
- 6423 Gissigheim von 1886
- Brehmbach auf der Website www.büscheme.de