Zum Inhalt springen

Breisgau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Der (auch das) Breisgau ist eine Region im Südwesten Baden-Württembergs zwischen Oberrhein und Schwarzwald. Sie umfasst etwa 4000 km², ihr Zentrum ist die Stadt Freiburg im Breisgau.

Datei:Luftbild vom Breisgau.jpg
Luftbild des Breisgaus

Geographie

Im Süden grenzt der Breisgau in seiner heutigen Bedeutung an das Markgräflerland (Grenzlinie Staufen/Heitersheim),<ref>Historisch gehörte das Markgräflerland auch zur Breisgaugrafschaft.</ref> im Westen an das Elsass, im Osten reicht er bis in den Westabhang des Schwarzwalds, im Norden an die Ortenau.

Der Breisgau umfasst:

  • die Rheinebene, in der hauptsächlich Getreide, Mais sowie Sonderkulturen (Spargel, Erdbeeren, früher vielfach auch Tabak) angebaut werden
  • das Wein- und Obstbaugebiet der Vorberge des Schwarzwaldes und des Kaiserstuhls
  • und die Westhänge des südlichen Schwarzwaldes, mit seinen Seitentälern (z. B. Elz- und Glottertal).

Der Breisgau ist auch als Weinanbaubereich im Weinbaugebiet Baden definiert. Unter diesem Aspekt gehört der Kaiserstuhl nicht zum Breisgau, sondern bildet mit über 4.000 ha bestockter Rebfläche den größten von neun Bereichen im Anbaugebiet. Ähnliches gilt für die Region um den Tuniberg, die mit 1.050 ha Rebfläche ebenfalls ein eigener Bereich im Anbaugebiet Baden ist und auch nicht zum Breisgau gezählt wird.

Der Breisgau zählt zu den klimatisch wärmsten Regionen in Deutschland, die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 11 °C, die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge bei ca. 900 l/m², die Sonnenscheindauer bei ca. 1800 Stunden.

Der Breisgau liegt näher an zehn europäischen Hauptstädten (Amsterdam, Bern, Brüssel, Ljubljana, Luxemburg, Monaco, Paris, Prag, San Marino, Vaduz) als an Berlin.

Begriffsherleitung

Über die Herleitung des Namens bestehen verschiedene Ansichten. Manche sehen ihn in der Ableitung vom keltischen Personennamen Brîsios mit Suffix -āko (> -acum). Einen keltischen Ursprung vermutet auch der Historiker Franz Josef Mone. Er führt die Gau-Bezeichnung auf die Stadt Breisach zurück, deren Name er aus dem Keltischen herleitet und mit Berghaus übersetzt.<ref>Franz Josef Mone: Celtische Forschungen zur Geschichte Mitteleuropas, Herder, Freiburg 1857, S. 238 (Digitalisat)</ref> Andere hingegen sehen den Ursprung aus dem Römischen, hergeleitet vom Münsterberg bei Breisach mons Brisiacus, resp. den Monte Brisisaco, den das Itinerarium Antonini dreimal aufführt.<ref>Helmut Bender, Gerhard Pohl, Ludwig Pauli, Ingo Stork: „Der Münsterberg in Breisach“, Bd. 1; Bd. 39; S. 298</ref>

Inwiefern der Name mit der Stammesbezeichnung des suebischen Teilstamm der Brisgavi, den der römische Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus<ref>XXI. c. 2.</ref> 354/360 nennt,<ref>Julius Cramer: Die Geschichte der Alamannen als Gaugeschichte. Scientia, 1971, ISBN 978-3-511-04057-4</ref> für eine römische Herleitung spricht, ist unklar.

Walther Schultze schreibt zu diesem Thema:

{{#ifeq: {{{vor}}}@@-@@{{{nach}}} | -@@-@@- | {{#if:trim|Der Breisgau hieß bis ungefähr in das 6. Jahrhundert Neomagia oder provincia Neomagensis. Erst im 7. Jahrhundert nahm er nach Berg und Festung Breisach seine heutige Bezeichnung an; denn Breisach war schon zur Zeit der Römer ein fester Platz und gewann immer grössere Bedeutung.}} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|@#@}}{{#if:|{{{nach}}}|@#@}} | @#@@#@ | {{#ifeq: de | de | „{{#if:trim|Der Breisgau hieß bis ungefähr in das 6. Jahrhundert Neomagia oder provincia Neomagensis. Erst im 7. Jahrhundert nahm er nach Berg und Festung Breisach seine heutige Bezeichnung an; denn Breisach war schon zur Zeit der Römer ein fester Platz und gewann immer grössere Bedeutung.}}“ | {{#invoke:Text|quoteUnquoted| Der Breisgau hieß bis ungefähr in das 6. Jahrhundert Neomagia oder provincia Neomagensis. Erst im 7. Jahrhundert nahm er nach Berg und Festung Breisach seine heutige Bezeichnung an; denn Breisach war schon zur Zeit der Römer ein fester Platz und gewann immer grössere Bedeutung. | {{{lang}}} }} }} | {{#ifeq: {{#if:|{{{vor}}}|-}} | - | | {{{vor}}} }}{{#if:trim|Der Breisgau hieß bis ungefähr in das 6. Jahrhundert Neomagia oder provincia Neomagensis. Erst im 7. Jahrhundert nahm er nach Berg und Festung Breisach seine heutige Bezeichnung an; denn Breisach war schon zur Zeit der Römer ein fester Platz und gewann immer grössere Bedeutung.}}{{ #ifeq: {{#if:|{{{nach}}}|-}} | - | | {{{nach}}} }} }} }}{{ #if: Walther SchultzeDie Gaugrafschaften des alamannischen Badens, S. 41 || <ref>Dr. Phil. Walther Schultze: „Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens“, Stuttgart 1896, S. 41</ref> }}

{{#if:

|

„{{{Latn}}}“{{#if: Walther SchultzeDie Gaugrafschaften des alamannischen Badens, S. 41 || <ref>Dr. Phil. Walther Schultze: „Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens“, Stuttgart 1896, S. 41</ref> }}

}}{{#if:

|

„{{{de}}}“{{#if: Walther SchultzeDie Gaugrafschaften des alamannischen Badens, S. 41 || <ref>Dr. Phil. Walther Schultze: „Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens“, Stuttgart 1896, S. 41</ref> }}

}}
{{#if: Walther Schultze |
– <templatestyles src="Person/styles.css" />{{#if:|{{{4}}} |}}{{#if:|{{{2}}} |}}{{#if:| {{{3}}} |}}{{#if:| „{{{6}}}“ |}}{{#if:trim|Walther Schultze}}{{#if:| {{{5}}}|}}{{#if: Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens, S. 41 | : Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens, S. 41 }}<ref>Dr. Phil. Walther Schultze: „Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens“, Stuttgart 1896, S. 41</ref>
|{{#if: Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens, S. 41
|
Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens, S. 41<ref>Dr. Phil. Walther Schultze: „Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens“, Stuttgart 1896, S. 41</ref>
}}
}}

{{#if: <ref>Dr. Phil. Walther Schultze: „Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens“, Stuttgart 1896, S. 41</ref> |

{{#if: {{#invoke:Text|unstrip|<ref>Dr. Phil. Walther Schultze: „Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens“, Stuttgart 1896, S. 41</ref>}}

        | }} }}{{#if: Der Breisgau hieß bis ungefähr in das 6. Jahrhundert Neomagia oder provincia Neomagensis. Erst im 7. Jahrhundert nahm er nach Berg und Festung Breisach seine heutige Bezeichnung an; denn Breisach war schon zur Zeit der Römer ein fester Platz und gewann immer grössere Bedeutung. | {{
   #if:  | {{#if: Der Breisgau hieß bis ungefähr in das 6. Jahrhundert Neomagia oder provincia Neomagensis. Erst im 7. Jahrhundert nahm er nach Berg und Festung Breisach seine heutige Bezeichnung an; denn Breisach war schon zur Zeit der Römer ein fester Platz und gewann immer grössere Bedeutung. |
   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 1=Text=}}

}}| }}{{#if: | {{#if: Walther Schultze |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 2=Autor=}}

}}{{#if: | {{#if: Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens, S. 41 |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe 3=Quelle=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Umschrift=Latn=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Sprache=lang=}}

}}{{#if: | {{#if: |

   Vorlage:Zitat: Doppelangabe Übersetzung=de=}}

}} Damit schließt er für die eigentliche Herleitung der Gaubezeichnung beide Varianten aus und datiert diese in die fränkische Zeit.

Hauptartikel → Landgrafschaft Breisgau

Geschichte

Datei:CoA Zähringen Family.svg
Herzöge von Zäh­ringen

Im frühen Mittelalter gehörte der Breisgau zu den alemannischen Gauen am Oberrhein und reichte ursprünglich vom Rhein bei Basel im Süden bis zum Flüsschen Bleiche zwischen Kenzingen und Herbolzheim. Dort grenzte der Breisgau an die alemannische Gaugrafschaft der Mortenau (heute Ortenau). Die westliche Grenze bildete der Oberrhein, im Osten markierten die Höhen des Schwarzwaldes die Grenze.<ref>Burgenprojekt der Universität Freiburg: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20070606202323

      | {{#ifeq: 20070606202323 | *
    | Vorlage:Webarchiv/Wartung/Stern{{#if: Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://projekte.geschichte.uni-freiburg.de/zotz/forschung/publikationen/burgen.htm}} }} (Archivversionen)
    | {{#iferror: {{#time: j. F Y|20070606202323}}
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/DatumDer Wert des Parameters {{#if: wayback | wayback | Datum }} muss ein gültiger Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS sein!
         | {{#if: Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://projekte.geschichte.uni-freiburg.de/zotz/forschung/publikationen/burgen.htm}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y|20070606202323}} im Internet Archive{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
      }}
  }}
      | {{#if:
          | {{#iferror: {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}}
    | {{#switch: {{#invoke:Str|len|{{{webciteID}}}}}
       | 16= {{#if: Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://projekte.geschichte.uni-freiburg.de/zotz/forschung/publikationen/burgen.htm}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer }} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{{webciteID}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | 9 = {{#if: Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://projekte.geschichte.uni-freiburg.de/zotz/forschung/publikationen/burgen.htm}} }} {{#ifeq:  | [] | [ | ( }}Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y| 19700101000000 + {{#expr: floor {{#expr: {{#invoke:Str|sub|{{#invoke:Expr|base62|{{{webciteID}}}}}|1|10}}/86400}} }} days}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
       | #default= Der Wert des Parameters {{#if: webciteID | webciteID | ID }} muss entweder ein Zeitstempel der Form YYYYMMDDHHMMSS oder ein Schüsselwert mit 9 Zeichen oder eine 16-stellige Zahl sein!Vorlage:Webarchiv/Wartung/webcitation{{#if:  || }}
      }}
    | c|{{{webciteID}}}}} {{#if: Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://projekte.geschichte.uni-freiburg.de/zotz/forschung/publikationen/burgen.htm}} }} (Memento{{#if: {{#if:  | {{{archiv-bot}}} |  }} |  des Vorlage:Referrer}} vom {{#time: j. F Y|{{{webciteID}}}}} auf WebCite{{#if:  | ;  }}{{#ifeq:  | [] | ] | ) }}
  }}
          | {{#if: 
              | Vorlage:Webarchiv/Today
              | {{#if:
                      | Vorlage:Webarchiv/Generisch
                      | {{#if: Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau}} | {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://projekte.geschichte.uni-freiburg.de/zotz/forschung/publikationen/burgen.htm}} }}  
                 }}}}}}}}{{#if:
    | Vorlage:Webarchiv/archiv-bot
  }}{{#invoke:TemplatePar|check
     |all      = url=
     |opt      = text= wayback= webciteID= archive-is= archive-today= archiv-url= archiv-datum= ()= archiv-bot= format= original=
     |cat      = Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
     |errNS    = 0
     |template = Vorlage:Webarchiv
     |format   = *
     |preview  = 1
  }}{{#ifexpr: {{#if:20070606202323|1|0}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}}{{#if:|+1}} <> 1
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Genau einer der Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive-today', 'archive-is' oder 'archiv-url' muss angegeben werden.|1}}
  }}{{#if: 
    | {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|{{{archiv-url}}}}}
        | web.archive.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von Internet Archive erkannt, bitte Parameter 'wayback' benutzen.|1}} 
        | webcitation.org = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von WebCite erkannt, bitte Parameter 'webciteID' benutzen.|1}} 
        | archive.today |archive.is |archive.ph |archive.fo |archive.li |archive.md |archive.vn = 
          {{#if:  || }}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Im Parameter 'archiv-url' wurde URL von archive.today erkannt, bitte Parameter 'archive-today' benutzen.|1}}
      }}{{#if: 
         | {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}
             | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Wert des Parameter 'archiv-datum' ist ungültig oder hat ein ungültiges Format.|1}}
          |  }} 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Pflichtparameter 'archiv-datum' wurde nicht angegeben.|1}}
      }}
    | {{#if: 
         | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Der Parameter 'archiv-datum' ist nur in Verbindung mit 'archiv-url' angebbar.|1}}
      }}
  }}{{#if:{{#invoke:URLutil|isHostPathResource|http://projekte.geschichte.uni-freiburg.de/zotz/forschung/publikationen/burgen.htm}}
    || {{#if:  || }}
  }}{{#if: Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau
    | {{#if: {{#invoke:WLink|isBracketedLink|Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau}}
        | {{#if:  || }}
      }}
    | {{#if:  || }}Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehlt
  }}{{#switch: 
    |addlarchives|addlpages= {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/Parameter}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: enWP-Wert im Parameter 'format'.|1}}
  }}{{#ifeq: {{#invoke:Str|find|http://projekte.geschichte.uni-freiburg.de/zotz/forschung/publikationen/burgen.htm%7Carchiv}} |-1
    || {{#ifeq: {{#invoke:Str|find|{{#invoke:Str|cropleft|http://projekte.geschichte.uni-freiburg.de/zotz/forschung/publikationen/burgen.htm%7C4}}%7Chttp}} |-1
         || {{#switch: {{#invoke:Webarchiv|getdomain|http://projekte.geschichte.uni-freiburg.de/zotz/forschung/publikationen/burgen.htm }}
              | abendblatt.de | daserste.ndr.de | inarchive.com | webcitation.org = 
              | #default = {{#if:  || }}{{#if: 1 |Vorlage:Webarchiv/Wartung/URL}}{{#invoke:TemplUtl|failure| Fehler bei Vorlage:Webarchiv: Archiv-URL im Parameter 'url' anstatt URL der Originalquelle. Entferne den vor der Original-URL stehenden Mementobestandteil und setze den Archivierungszeitstempel in den Parameter 'wayback', 'webciteID', 'archive.today' oder 'archive-is' ein, sofern nicht bereits befüllt.|1}}
            }} 
       }}
  }}, abgerufen am 1. Januar 2014.</ref> Am Hochrhein grenzte der Breisgau an das oberhalb von Laufenburg gelegene Hauenstein, welches bereits zum Albgau gehörte.<ref>Julius Cramer: Die Geschichte der Alamannen als Gaugeschichte, S. 71</ref>

Im 12. Jahrhundert errangen die Zähringer im heutigen Südwestdeutschland und in der heutigen Schweiz eine bedeutende Machtstellung, ohne jedoch tatsächlich ein zusammenhängendes oder fundiertes Herzogtum im Sinne eines einheitlichen Herrschaftsgebiets formen zu können. Der Silberbergbau im Schwarzwald bildete hierfür auch eine finanzielle Grundlage. Die Zähringer betrieben in ihrem Einflussbereich eine aktive Siedlungspolitik und gründeten zahlreiche Städte, Dörfer und Klöster. Dabei wählten sie die Standorte nach politischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten aus. Einheitliches Recht, zentrale Verwaltung sowie größtmögliche Freiheit für die Bürger der Städte kennzeichneten ihren Herrschaftsbereich. Die Grafen von Freiburg waren die Nachkommen der Grafen von Urach und 1218 in den Besitz der Gebiete der Zähringer gekommen.

Datei:Wappen-Vorderösterreich1.png
Vorder­österreich

Um die Herrschaft der Grafen von Freiburg unter deren Graf Egino III. endlich loszuwerden, erkauften sich die Freiburger 1368 ihre Freiheit mit Silber im Gewicht von 20.000 Mark und unterstellten sich mit allen Besitzungen im Breisgau den Habsburgern. 1457 wurde vom österreichischen Erzherzog Albrecht VI. hier die zweite habsburgische Universität nach Wien (1365) gegründet, die damit eine der ältesten Universitäten Deutschlands ist.

Datei:Coat of arms of Baden.svg
Groß­her­zog­tum Baden

Das Oberamt Breisgau gehörte bis 1805 (Vertrag von Brünn, Friede von Pressburg) zu Vorderösterreich und ging dann größtenteils an das Kurfürstentum Baden über. Ein kleinerer Teil im Nordosten kam an das Königreich Württemberg, das zu Beginn des Jahres 1806 kurzzeitig nahezu die Hälfte des Breisgaus besetzt hatte (siehe Württembergische Besetzung des Breisgaus). Nach der fast 500-jährigen Zugehörigkeit zu Österreich wurden der Breisgau und die Stadt Freiburg im Breisgau gegen den Willen des Großteils der Bevölkerung Teil des Großherzogtums Baden, das mit der Gründung des Rheinbundes im Juli 1806 aus dem Kurfürstentum Baden und neu erworbenen Gebieten entstand.

Heute ist der Breisgau Teil des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald und des Landkreises Emmendingen. Die Stadt Freiburg im Breisgau ist eine kreisfreie Stadt.

Orte im Breisgau

Vorlage:Mehrspaltige Liste

Flüsse im Breisgau

Vorlage:Mehrspaltige Liste

Gebirge im Breisgau

Berge im Breisgau

Literatur

[[s:{{#if:|{{{lang}}}:}}{{#if:Das Breisgau|Das Breisgau|Breisgau}}|Wikisource: {{#if:Badisches Sagenbuch (herausgegeben von August Schnezler); Bd. 1, Hermann von Greiffenegg: Das Breisgau, S. 175–176|Badisches Sagenbuch (herausgegeben von August Schnezler); Bd. 1, Hermann von Greiffenegg: Das Breisgau, S. 175–176|{{#if:Das Breisgau|Das Breisgau|Breisgau}}}}]]{{#switch: 1

|1|= – Quellen und Volltexte |0|-= |X|x= |#default= –

}}{{#if: | ({{#invoke:Multilingual|format|{{{lang}}}|slang=!|shift=m}}) }}

{{#invoke:TemplatePar|check

  |opt= 1= 2= lang= suffix=
  |template=Vorlage:Wikisource
  |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt
  }}
  • Walther Schultze: Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens, Stuttgart 1896, S. 39–116.

Siehe auch

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:|{{{1}}}|Breisgau}}|uselang=de}} Commons: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if: 01

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|0}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if:

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left||9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

[[wikt:{{#if:|{{{lang}}}:}}{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}|Wiktionary: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]]{{#switch: 1

|1|= – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen |0|-= |X|x= |#default= –

}}{{#if:| {{#ifeq: {{{lang}}} | de | {{#ifeq: 0 | 0 | }} | ({{#invoke:Multilingual|format|{{{lang}}}|slang=!|shift=m}}) }}}}

{{#invoke:TemplatePar|check

  |opt= 1= 2= lang= suffix=
  |template=Vorlage:Wiktionary
  |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt
  }}

Einzelnachweise

<references />

{{#ifeq: g | p | | {{#if: 4008110-2136760983 | |

}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 4008110-2 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 4008110-2 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 136760983 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 136760983 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung