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Brockhausen (Hemer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Brockhausen
Stadt Hemer
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 51° 23′ N, 7° 50′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 22′ 31″ N, 7° 49′ 56″ O
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Eingemeindet nach: Deilinghofen
Postleitzahl: 58675
Vorwahl: 02372
Lage von Brockhausen in Nordrhein-Westfalen
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Brockhausen ist ein Ortsteil der nordrhein-westfälischen Stadt Hemer im Märkischen Kreis.

Geographie

Ortsgliederung

Die ehemalige Gemeinde Brockhausen lag im Osten des Amtes Hemer und bestand aus den Siedlungen Apricke, Bäingsen, Brockhausen, Hönnetal und Riemke sowie dem ehemaligen Rittergut Burg Klusenstein.

Geschichte

Als Grenzort zwischen der Grafschaft Mark und dem kurkölnischen Sauerland war die spätere Gemeinde Brockhausen bereits im Mittelalter bedeutsam. 1353 wurde aus diesem Grund die Burg Klusenstein auf einer Klippe des Hönnetals errichtet.

Anfang des 20. Jahrhunderts war die Gemeinde stark landwirtschaftlich geprägt. Der „Luftkurort“ war gemeinsam mit der Nachbargemeinde Deilinghofen ein bedeutsames Ziel für Bergleute aus dem Ruhrgebiet; das benachbarte Hönnetal war zudem bei Touristen beliebt. Im Rahmen des Gesetzes zur kommunalen Neuordnung in Preußen verlor die Gemeinde am 1. April 1929 ihre Eigenständigkeit und wurde mit Deilinghofen zusammengelegt.<ref>Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref> Schon zuvor waren die Nachbargemeinden durch einen gemeinsamen Schulbezirk, die Kirchengemeinde und weitere Einrichtungen, die sich die beiden Gemeinden teilten, eng miteinander verbunden.<ref>Stopsack, Hans-Hermann: Vom Amt zur Stadt. Selbstverlag, Hemer 2000, S. 182.</ref>

Seit der kommunalen Neuordnung, die mit dem Sauerland/Paderborn-Gesetz am 1. Januar 1975 in Kraft trat, ist Brockhausen ein Ortsteil der Stadt Hemer.<ref>Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref>

Die Einwohnerentwicklung in der Zeit von 1872 bis 1928 zeigt folgendes Bild:

Datum Einwohner
1872 531
1885 543
1895 535
1900 543
1904 526
1905 549
Datum Einwohner
1907 534
1910 583
1911 611
1914 571
1919 567
1928 588

Auf der Deilinghofener Hochfläche (oftmals auch Deilinghofer Hochfläche genannt) wurden mehrere nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Höhlen, unter anderem die Große Burghöhle, die Grabenponor- und die Feldbachponorhöhle, entdeckt.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Hemer-Bäingsen-Fischteiche-1-Asio.JPG
Denkmalgeschützte Fischteiche.
Im Bildhintergrund das Herrenhaus.

Eine Sehenswürdigkeit des Ortsteils ist die Burg Klusenstein von 1353<ref>Stadtportrait: Geschichte der Stadt Hemer, abgerufen am 19. September 2023.</ref> mit Blick ins Hönnetal. Der inzwischen geschlossene Brockhausener Märchenwald war ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Fischteiche als Relikt der alten Klosteranlage des Stiftes Fröndenberg und Teile des heutigen Gutes Bäingsen stehen seit 1984 unter Denkmalschutz.<ref>Denkmalbeschreibung auf dem Geoportal Iserlohn: Nr. 10 Gut Bäingsen, abgerufen am 19. September 2023</ref>

Bis ins Jahr 2005 bestimmte eine 600 Jahre alte Eiche das Dorfbild. Die so genannte „Zwölfmännereiche“<ref>NABU: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 7. Januar 2006 im Internet Archive; PDF; 2,7 MB)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> stand zwischen 1932 und 1995 unter Naturschutz, 2005 musste der von einer Krankheit befallene Baum aus Sicherheitsgründen allerdings gefällt werden.<ref>Ende nach 600 Jahren, IKZ vom 22. April 2005</ref>

Weblinks

Commons: Brockhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise

<references />

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