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Bromethalin

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Vorlage:Infobox Chemikalie

Bromethalin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Aniline.

Gewinnung und Darstellung

Bromethalin kann durch eine mehrstufige Reaktion von Toluol mit Chlor, Fluorwasserstoff, Salpetersäure, Anilin, Dimethylsulfat und Dibromisocyanursäure gewonnen werden,<ref name="Thomas A. Unger">Vorlage:Literatur</ref> siehe folgendes Syntheseschema:

Synthese von Brometalin
Synthese von Brometalin

Eigenschaften

Bromethalin ist ein weißer geruchloser Feststoff, der unlöslich in Wasser ist und sich unter Einwirkung von UV-Licht zersetzt.<ref name="HSDB" />

Verwendung

Bromethalin wird als Rodentizid verwendet.<ref name="HSDB" /> Es wurde 1985 auf den Markt gebracht. Bromethalin gehört nicht zur Wirkstoffgruppe der Vitamin-K-Antagonisten (wie die 4-Hydroxycumarine Warfarin und Bromadiolon).<ref name="other">Eric Dunayer: Vorlage:Webarchiv (PDF; 181 kB). In: Veterinary Medicine, September 2003. S. 732–736.</ref> Nach der Aufnahme wird es in der Leber zum größten Teil zu Desmethylbromethalin umgewandelt, welches bedeutend toxischer ist als die Ausgangssubstanz. Dieses entkoppelt die oxidative Phosphorylierung in den Mitochondrien der Zellen, wodurch Ödeme vor allem in Gehirn und Rückenmark entstehen.<ref name="vetpharm.uzh.ch">vetpharm: Bromethalin bei Kleintieren, abgerufen am 4. Juni 2021.</ref><ref name="Terry R. Roberts, David H. Hutson, Philip W. Lee, Peter H. Nicholls">Vorlage:Literatur</ref>

Zulassung

In den Staaten der EU, unter anderem in Deutschland und Österreich, sowie in der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref name="PSM">Vorlage:PSM-Verz</ref>

Einzelnachweise

<references />