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Bundesamt für Strassen

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Bundesamt für Strassen ASTRA
«Corporate Design Bund» – Logo der Bundesbehörden der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Hauptsitz Ittigen BE, Pulverstrasse 13
Direktor Jürg Röthlisberger<ref>Direktor. ASTRA, abgerufen am 7. Oktober 2020.</ref>
Mitarbeiterzahl 673 (November 2024)<ref>Organigramm ASTRA (PDF; 2 MB).</ref>
Aufsicht Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK
Webpräsenz astra.admin.ch

Das Bundesamt für Strassen ASTRA ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Bundesbehörde der Schweiz.

Geschichte

Vorgeschichte

Am 21. Juni 1960 trat das Bundesgesetz über die Nationalstrassen in Kraft. Damit fand auch die Amtsbezeichnung des Eidgenössischen Oberbauinspektorates ihr Ende, die nunmehr Eidgenössisches Amt für Strassen- und Flussbau lautete. Das Oberbauinspektorat wurde in seiner damaligen Form im Jahre 1870 gegründet. In den ersten Jahrzehnten des Bestehens wurden vor allem die grossen Flussregulierungen durchgeführt oder doch in Angriff genommen.<ref>Aus dem Eidg. Oberbauinspektorat wird das Eidg. Amt für Straßen- und Flußbau. In: Freiburger Nachrichten. 21. Juni 1960 (online [abgerufen am 21. März 2026]).</ref> 1948 sowie von 1957 bis 1972 war Robert Ruckli Direktor und 1972 bis 1984 Jules Jakob.

Bundesamt für Strassen

Die Gründung erfolgte 1998. Die Behörde mit Sitz in Ittigen BE ist zuständig für Strasseninfrastruktur und individuellen Strassenverkehr. Primäres Ziel des ASTRA ist die «Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Nationalstrassen- und Hauptstrassennetzes». Das Bundesamt für Strassen ist dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK unterstellt.

Im Jahr 2025 wurde ein ehemaliger ASTRA-Mitarbeiter zu einer Freiheitsstrafe von 21 Monaten verurteilt, weil er während einer Zeitspanne von fast drei Jahren Einträge von Abgaswerten manipuliert hatte. Die Strafe wurde bedingt ausgesetzt auf zwei Jahre.<ref>Bestechung. Alle drei Beschuldigten im Astra-Korruptionsprozess verurteilt. In: SRF News. 11. September 2025, abgerufen am 11. September 2025.</ref> Von 2012 bis 2015 war Katrin Schneeberger Vizedirektorin und von 2015 bis 2020 stellvertretende Direktorin des ASTRA.<ref>Katrin Schneeberger. In: Archiv für Agrargeschichte. Abgerufen am 21. März 2026.</ref>

Dienstleistungen

Kritik

Bewerbung von Strassenbauprojekten

Im Herbst 2024 geriet das Bundesamt für Strassen in die öffentliche Kritik, da es unter anderem für die Durchsetzung der umstrittenen Abstimmungsvorlage des Ausbaus der Schweizer Autobahnen (eidgenössische Volksabstimmung über den Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen vom 24. November 2024) im grossen Umfang externe PR-Agenturen beschäftigt und diese mit Steuergeldern in Millionenhöhe bezahlt habe.<ref>Autobahnausbau: Wie PR-Agenturen die Kommunikation des Bundes prägen. In: Watson.ch. Abgerufen am 10. November 2024.</ref> Allein für das Jahr 2023 seien auf diese Weise für die Bewerbung von Strassenbauprojekten 5,4 Mio. Schweizer Franken eingesetzt worden.<ref>Catherine Duttweiler: Abstimmung über Autobahnausbau. Röstis Leute vergaben Millionen-Aufträge an externe PR-Agenturen. In: SonntagsBlick. 10. November 2024, abgerufen am 1. März 2026.</ref><ref>Bundesverwaltung: Uvek vergibt Millionen-Aufträge an PR-Agenturen. In: persoenlich.com. 10. November 2024, abgerufen am 10. November 2024.</ref> In Zeiten einschneidender Sparmassnahmen zur Sanierung der Bundesfinanzen sei den kommerziellen externen Firmen dabei weitgehend freie Hand bei der inhaltlichen Gestaltung der Argumentation und der – nachträglich mit dem Logo des ASTRA versehenen – Empfehlungen gegeben worden.<ref>Bundesfinanzen. Bundesrat will rund vier Milliarden Franken einsparen. In: SRF News. 20. September 2024, abgerufen am 10. November 2024.</ref> Derzeit ist nicht bekannt, inwieweit diese auch in die Abstimmungsinformationen (Abstimmungsbüchlein) zuhanden des Stimmvolks eingeflossen sind: So deckten Schweizer Medien auf, dass darin die Kosten des geplanten Autobahn-Ausbaus entgegen den Beteuerungen des zuständigen Bundesrats Albert Rösti um knapp eine Milliarde Schweizer Franken «schöngerechnet» worden seien.<ref>David Vonplon: Autobahnausbau: Wie teuer werden die Projekte wirklich? In: Neue Zürcher Zeitung. 7. November 2024, abgerufen am 11. November 2024.</ref> Als brisant wurde der Vorschlag eines «Einflussversuchs» von Seiten der vom ASTRA beschäftigten externen Werbeagentur Infrakom eingeschätzt, wonach Schrebergartenbesitzer mit Hilfe eines gesponserten Grillfests von medienwirksamen Protestaktionen gegen den von ihnen abgelehnten Rheintunnel abgehalten werden sollten. Ausserdem offenbare «ein internes Konzept, dass alle Medienanfragen [an das ASTRA] durch einen ‹Philosophiecheck› der Agentur laufen sollten».<ref>Für Röstis Autobahnausbau: Millionen-Aufträge an PR-Agenturen vergeben. In: Tages-Anzeiger. 10. November 2024, abgerufen am 10. November 2024.</ref>

Personalbestand ab 2001

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Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 46° 58′ 35,6″ N, 7° 28′ 19,2″ O; CH1903: 602539 / 202832

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