Burg Kühnring
| Burg Kühnring | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
Mauerrest mit Kanal der hölzernen Anker | ||||||
| Staat | Österreich | |||||
| Ort | Kühnring | |||||
| Entstehungszeit | 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts | |||||
| Erhaltungszustand | Mauerreste | |||||
| Ständische Stellung | Ministerialadel | |||||
| Geographische Lage | 48° 38′ N, 15° 47′ O
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Die ehemalige Burg Kühnring in der Marktgemeinde Burgschleinitz-Kühnring war die Stammburg der Kuenringer.
Geschichte
An der Stelle, wo heute die Pfarrkirche Kühnring steht, erbaute Hadmar I. in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts die Stammburg der Kuenringer, nachdem bereits Ende des 11. Jahrhunderts sein Großvater Azzo von Gobatsburg hier eine Kapelle errichtet hatte, welche von Bischof Altmann von Passau geweiht wurde und später als Burgkapelle diente.
Im 13. Jahrhundert war die Burg urkundlich im Besitz von Eufemia von Kuenring-Pottendorf.<ref>Eufemia von Kuenring (Pottendorf) in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)</ref> Georg von Kuenring war um 1460 Landmarschall<ref> (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) Georg von Kuenring.</ref> und hatte gegen die Truppen des in Orth an der Donau sesshaften Gamareth Fronauer zu kämpfen, der gegen Kaiser Friedrich III. Krieg führte.
Zerstörung der Burg
Einer der wildesten Parteigänger des Gamareth Fronauer, Johann Götzesdorfer,<ref>Kühnring. Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring. Ortsgeschichte in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)</ref> setzte sich in der seit langen Jahren verwahrlosten Burg Kühnring fest, überwinterte dort und plünderte von da aus mit etwa tausend ehemaligen Söldnern die Gegend in weitem Umkreis. Der Pfleger von Eggenburg, Wolfgang Kadawer, vertrieb den Götzesdorfer und zerstörte die Burg Kühnring. 1463 gestattete ihm Kaiser Friedrich, das Dorf Kühnring innezuhaben und zu nutzen. Das ist ein Zeichen, dass die Burg zerstört war und öde lag.
Auf welche Weise die Burg so zerstört werden konnte, dass mehrere Meter starke Teile der Mauer weggeschleudert und dabei um 90 Grad gedreht wurden, die gleich daneben liegende ehemalige Burgkapelle und heutige Kirche dagegen unversehrt blieb, ist heute noch rätselhaft. Man vermutet, dass man die Mauern angebohrt und in die so entstandenen Löcher Holzbalken hineingetrieben hat, die unter Wasser gesetzt wurden, und so die Mauern sprengten. Nur wenige große Mauerteile sowie ein Teil des Burggrabens zeugen heute noch von der ehemaligen Burganlage.
Burgkapelle
Die Burgkapelle wurde nach der Zerstörung der Burg als Pfarrkirche umgewidmet und mehrmals zum Teil bedeutend umgebaut. Beim Umbau im Jahre 1660 erhielt sie schließlich ihr heutiges Erscheinungsbild.
Weblinks
- Kühnring. In: burgen-austria.com. Martin Hammerl
- Kühnringer Wanderweg. Mit Angaben zur Burg. In: Website der Gemeinde Burgschleinitz-Kühnring.
- Ruine Kuenring. In: burgenkunde.at.
- Private Website über Kühnring
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline
- Ehemalige Burganlage in Österreich
- Gotischer Baurest
- Erbaut im 12. Jahrhundert
- Zerstört im 15. Jahrhundert
- Archäologischer Fundplatz in Niederösterreich
- Archäologischer Fundplatz in Europa
- Bauwerk der Kuenringer
- Bauwerk in Burgschleinitz-Kühnring
- Baudenkmal (Niederösterreich)
- Geographie (Burgschleinitz-Kühnring)
- Burg in Niederösterreich
- Burg in Europa