Cargo (Filmzeitschrift)
| Cargo
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|---|---|
| Beschreibung | Film – Medien – Kultur |
| Sprache | Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Verlag | Cargo Verlag, Berlin |
| Erstausgabe | 2009 |
| Erscheinungsweise | vierteljährlich |
| Verkaufte Auflage | 1000 Exemplare |
| Chefredakteur | Ekkehard Knörer, Bert Rebhandl, Simon Rothöhler |
| Weblink | cargo-film.de |
| ISSN (Print) | 1867-8742 |
Cargo ist eine deutsche Fachzeitschrift für Film und angrenzende Künste. Sie erscheint seit 2009 vierteljährlich im Cargo-Verlag. Seit 2015 gestaltet sie die Gesprächsreihe „Episode“ zu Fernsehserien an den Münchner Kammerspielen.<ref>Reihe „Episode“. Neuigkeiten aus der Welt der Fernsehserien. In: muenchner-kammerspiele.de. Münchner Kammerspiele, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juli 2017; abgerufen am 2. Juni 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Inhalt
Cargo ist eine Filmzeitschrift mit über den Film hinausreichendem Anspruch. So titelte die Deutsche Welle zum ersten Heft: „Auf dem hart umkämpften Markt der Kinomagazine blickt Cargo über die Ränder hinaus“<ref name="film-und-mehr">Film und mehr. Deutsche Welle, abgerufen am 10. Januar 2020.</ref>. Dies spiegelt sich in Rubriken wie „Anderes Kino“, in Artikeln zu Fotografie, Theater und Kunst ebenso wie in der Wahl der Kolumnisten wider<ref>filmABC: Unterrichtsmaterialien. Abgerufen am 10. Januar 2020.</ref>. „Dieser Anspruch aufs Ganze unterscheidet Cargo von anderen Zeitschriften zum Kino“, schrieb die taz in einem Artikel, der die Zeitschrift vorstellt.<ref>Dietmar Kammerer: Der Anspruch aufs Ganze. Das neue Magazin Cargo will den Brückenschlag zwischen Akademie, Feuilleton und Film schaffen. In: taz. 25. Februar 2009.</ref> Der Titel steht dabei für den Versuch, „Film als Frachtgut zu begreifen“, was den Blick auf gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge öffnet.<ref>critic: Neues Filmmagazin Cargo. Abgerufen am 10. Januar 2020.</ref> Negativ bezeichnete sie – „als einzige deutsche Filmzeitschrift“ – als Publikation des 21. Jahrhunderts: „Weil sie im Bewusstsein darüber entsteht, was wir alle im Internet täglich lesen und wie wir Filme und Serien schauen (können).“<ref>Elisabeth Maurer: 5 Jahre Cargo. Wir gratulieren! Abgerufen am 10. Januar 2020.</ref> Der analytische Zugang zum Thema Film reicht bei Cargo von umfassenden gesellschaftstheoretischen Reflexionen bis zu den Feinheiten der Rezeptionsästhetik.
Geschichte
Die Zeitschrift entstand 2009 als Nachfolgepublikation der von 1998 bis 2008 bestehenden und ebenfalls von Ekkehard Knörer gegründeten und herausgegebenen Online-Filmzeitschrift Jump Cut Magazin. Nachdem die Überlebenschancen der Zeitschrift von manchen Beobachtern zunächst skeptisch eingeschätzt wurden,<ref name="film-und-mehr" /> hat sich das Magazin unterdessen seinen festen Platz im umkämpften Markt erarbeitet, urteilte Revolver bereits 2014: „Mit der Filmzeitschrift CARGO […] hat sich zumindest ein souveräner Spieler etabliert.“<ref>Freizeit heisst Freiheit. Revolver, abgerufen am 10. Januar 2020.</ref>
Autoren
Cargo-Kolumnisten waren unter anderem der Filmregisseur Christian Petzold, die Britta-Sängerin und Publizistin Christiane Rösinger oder Helgard Haug von der Theatergruppe Rimini Protokoll. Peter Praschl, Autor der Die Welt, ist seit der ersten Ausgabe als Kolumnist dabei.
Andere Autoren sind neben Filmkritikern / Filmwissenschaftern wie Daniel Eschkötter, Elena Meilicke, Stefanie Diekmann oder Lukas Foerster die Redakteure Ekkehard Knörer, Simon Rothöhler und Bert Rebhandl, der Poptheoretiker Diedrich Diederichsen (ehemals Spex), der Schriftsteller David Wagner, die Schriftstellerin Elfriede Jelinek, die Filmprofessorin Gertrud Koch (FU Berlin) und der Filmemacher Rainer Knepperges. Auch der 2011 verstorbene Filmkritiker Michael Althen (FAZ) schrieb für Cargo.
Die Website der Zeitschrift: Cargo-Film
Mit Cargo-Film hat Cargo seit dem Spätherbst 2008 einen eigenständigen, gemäß Berliner Zeitung „hervorragenden“<ref>Philipp Bühler: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mission: Frachtgut retten ( vom 18. Mai 2016 im Internet Archive). In: Berliner Zeitung. 5. März 2009.</ref> Internetauftritt. Dort finden sich exklusive Video-Interviews mit Regisseuren wie Apichatpong Weerasethakul, Dominik Graf und anderen, wöchentliche Filmbewertungen sowie ein mehrmals täglich aktualisiertes Blog. Der Webauftritt der Zeitschrift war in der Kategorie „Kultur und Unterhaltung“ für den Grimme Online Award 2009 nominiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Grimme Online Award. Nominierte 2009 ( vom 15. Mai 2009 im Internet Archive). Grimme-Institut.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />