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Carnap (Adelsgeschlecht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Carnap-Wappen.png
Wappen derer von Carnap

Carnap ist der Name einer Kaufmanns- und Ratsfamilie in Barmen und Elberfeld.

Geschichte

Die Stammreihe beginnt mit Johann Staelgen († nach März 1614), dem Besitzer der erstmals 1466 urkundlich erwähnten Höfe Leimbach und Carnap bei Barmen und Bleichereibesitzer in Barmen. Er heiratete um 1570 Catharina von Carnap. Beider Nachkommen trugen nach dem Familiengut Carnap ab sofort den Familiennamen „von Carnap“. Bereits in der Beyenburger Amtsrechnung von 1466 ist von den abgabepflichtigen Heyne zu Carnap und Goddert zu Carnap die Rede. Die Bezeichnung Carnap stammt aus dem mittelniederdeutschen Wort für Erker bzw. Ausbau.<ref name="dietz">Walter Dietz: Barmen vor 500 Jahren. In: Beiträge zur Geschichte und Heimatkunde des Wuppertals. Band 12, Born-Verlag, Wuppertal 1966. {{#if: {{#if: | {{#invoke:TemplUtl|faculty|{{{suffix}}}}} }}

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Die Familie teilt sich in vier Linien:

Über zwei Generationen<ref>Schlesisches Güter-Adreßbuch 1894, 5. Ausgabe, Kreis Lauban, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1894, S. 282.</ref> konnten zuletzt mit Ober-Steinkirch im Kreis Lauban, hier im Grundbesitz<ref>Schlesisches Güter-Adreßbuch 1937. 15. Ausgabe, Kreis Lauban, Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1937, S. 483. Reprint, BoD, Klaus D. Becker, Potsdam 2020. ISBN 978-3-88372-244-3.</ref> des Oberstleutnants d. R. a. D. Peter von Carnap (1892–1964), und kurzzeitig mit Leschwitz im Kreis Liegnitz Besitzungen in Schlesien gehalten werden.

Namensträger

Wappen

  • Blasonierung des alten Familienwappens: In Silber eine rote, pfahlweise gestellte Pferdepramme. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helm wiederholt sich die Pferdepramme. Die Helmdecken sind rot-silbern.<ref>Max von Spießen (1901–1903), S. 27.</ref>
  • Blasonierung des späteren Stammwappens: Von Silber und Blau geteilter Schild. Oben ein goldener Stern, unten eine silberne Pferdepramme. Auf dem gekrönten Helm mit blau-silbernen Decken fünf (b.-s.-b.-s.-b) Straußenfedern.
  • Blasonierung des Freiherrenwappens derer von Carnap a. d. H. Bornheim von 1825: Von Schwarz und Silber geteilt, oben eine silberne Pferdepramme (im Diplom „Schaafzange“), unten ein goldener Stern. Auf dem gekrönten Helm fünf Straußenfedern, abwechselnd silbern und schwarz. Die Helmdecken sind schwarz-silbern.<ref>Mülverstedt (1906), S. 5.</ref>
  • Blasonierung des vermehrten Wappens derer von Carnap-Bornheim von 1845: Schräg quadriert mit silbernem Herzschild, in dem ein schwarzer, gekrönter Adler. Oben und unten in Schwarz die silberne Pferdepramme, rechts und links in Silber der goldene Stern. Drei gekrönte Helme mit schwarz-silbernen Decken: I. und III. fünf schwarz-silbern wechselnde Straußenfedern, II. der Adler des Herzschildes.<ref>K. Blažek (1866), S. 24.</ref>
  • Blasonierung des Freiherrenwappens derer von Carnap-Quernheim von 1864: Roter Schild quadriert mit silbernem Mittelschild, worin ein roter Balken (Stammwappen Quernheim). Felder 1 und 4 drei (2:1) silberne Glöckchen mit jeweils drei Klöppeln, Felder 2 und 3 zwei ins Andreaskreuz gelegte silberne Pfeile, bedeckt mit einem silbernen pfahlweise stehenden Hammer. Auf dem gekrönten Helm ein offener, silberner Flug mit dem roten Balken. Die Helmdecken sind rot-silbern.<ref>von Mühlverstedt (1906), S. 37.</ref>

Weblinks

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Literatur

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}} (Auszug):

    • Hans Friedrich von Ehrenkrook, Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler, u. a.: Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser. B (Briefadel). 1963. Band III, Band 31 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Limburg (Lahn) 1963, S. 76–81.
    • Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler: Genealogisches Handbuch des Adels. Adelslexikon. Band II, Band 58 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1974.
    • Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler, u. a.: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. B (Briefadel). 1977. Band XII, Band 64 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke, Limburg (Lahn) 1977, S. 60–71.

Weitere Literatur

  • Herbert M. Schleicher: Ernst von Oidtman und seine genealogisch-heraldische Sammlung in der Universitäts-Bibliothek zu Köln, Band 3 (Mappe 148–246, Brienen–Cob von Nudingen), In: Veröffentlichungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e. V., Nr. 63, Köln 1992, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0172-1879|0}}{{#ifeq:1|0|[!]

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}}, S. 348–353.

Einzelnachweise

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