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Caterina Klusemann

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Caterina Klusemann (* 8. Februar 1973 in Lucca, Italien) ist eine deutsche Filmregisseurin und Dokumentarfilmerin.

Leben

Die Tochter des Malers Georg Klusemann und der aus Venezuela stammenden Soziologin und Fotografin Elena Hochman-Klusemann wuchs in einem Dorf in der Toskana auf. 1981 starb der Vater. Sie wuchs dreisprachig auch in Venezuela und Deutschland auf und schloss die Schule in der französischsprachigen und ein Neurobiologie-Studium<ref>J. Huwyler, J. Drewe, C. Klusemann, G. Fricker: Evidence for P-glycoprotein-modulated penetration of morphine-6-glucuronide into brain capillary endothelium. In: British journal of pharmacology. Band 118, Nummer 8, August 1996, S. 1879–1885, Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.. PMID 8864518. PMC 1909885 (freier Volltext).</ref> in der deutschsprachigen Schweiz ab. Sie studierte anschließend von 1997 bis 2001 an der Film School der Columbia University, u. a. bei Richard Peña, Annette Insdorf, Tom Kalin und Milena Jelinek.

Mit Ima (2001), der Langfassung ihres Abschlussfilmes Matrilineal über ihre Großmutter, und dem 2007 fertiggestellten Film Georg über ihren Vater, verfolgt Caterina Klusemann die Lücken in ihrer Familiengeschichte, die verschwiegenen, unterdrückten und verlorenen Teile; ein dritter Teil ist angekündigt. Diese Art des persönlichen Dokumentarfilms erhält die Unterstützung der Mainzer Redaktion von ZDF/ARTE für kreativen Dokumentarfilm, die Lucarne-Redaktion.

Seit ihrem Abschluss in Filmregie an der Columbia University mit cum laude 2001 ist Caterina Klusemann als Dokumentarfilmerin vor allem durch Ausstrahlungen bei arte dem deutschen und französischen Publikum bekannt. Daneben wurden ihre Filme von anderen internationalen Sendern gesendet und auf Festivals in Europa, Nord- und Südamerika und Asien gezeigt.

Neben der zentralen, noch nicht abgeschlossenen persönlichen Trilogie hat sie für mehrere Essay-Dokumentarfilme Regie geführt und Drehbuch geschrieben.

Daneben experimentierte sie mit Video-Installation<ref>Artikel über die Gruppenausstellung paradiso@diaspora</ref> und mit Hörspielen. Sie arbeitete auch mit Kindern und schuf den Kinderspielfilm Paul und Baatar. Die Basis für ihre internationalen Arbeiten ist Berlin.

Klusemanns Dokumentarfilme folgen erlebten Einsichten, sowohl familiengeschichtlich-autobiographischen als auch gezielt erlebten Abenteuern. Dabei dominieren die Fragen nach persönlicher Identität, Ehrlichkeit und Echtheit die autobiographischen Elemente.

Ihr zusammen mit Esther Duran gedrehter 16-mm-Kurzfilm "H&G" (2001), eine Adaption für Erwachsene von "Hänsel und Gretel" in der Anonymität New Yorks, greift das Thema der Verlorenheit des Einzelnen, das Verlassenwerden und den Zusammenbruch von zwischenmenschlicher Kommunikation auf.

Sie erhielt den Bayerischen Filmpreis für herausragende Nachwuchsleistungen „Junger Löwe“ im Juni 2002 für Ima sowie den FrauenMedienPreis Niedersachsen – Juliane-Bartel-Preis 2002 für Ima. Die Europäische Koordination von Filmfestivals verlieh ihr den Jameson Kurzfilmpreis beim Filmfest Dresden 2002 für Matrilineal.

Filmographie

Regie und Buch: Trilogie (bei Lucarne)

Regie & Buch: Werkfilme

Regie und Buch: Essayfilme

  • Die Liebe zu Dritt (58 min., 2007: Sind drei besser als zwei für den Tanz der Liebe?) im Rahmen des Themenabends Ménages à trois<ref>cineastentreff.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/TodaySkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • Dresscode (52 min., 2006) im Rahmen des Themenabends Kleider machen Leute<ref>arte.tv: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 1. Januar 2008 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2012-02-10;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • Fregionaia (20 min., 2006, Dokumentarfilm über den letzten Moment des gleichnamigen psychiatrischen Krankenhauses bei Lucca, Arbeitsort des Schriftstellers Mario Tobino)

Regie und Buch: Kinderfilme

Produzentin (für Filme anderer)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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