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Changping

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{{#if: behandelt den Stadtbezirk von Peking. Für die gleichnamige Großgemeinde Changping (常平镇) im Gebiet der Stadt Dongguan in der chinesischen Provinz Guangdong siehe Changping (Dongguan). Zur Schlacht siehe Schlacht von Changping.

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}} Vorlage:Infobox Ortsgliederung Changping (Vorlage:Zh) ist ein Stadtbezirk im Nordwesten der Regierungsunmittelbaren Stadt Peking in der Volksrepublik China. Der Stadtbezirk besitzt eine Fläche von 1342 km² und hat 2.269.487 Einwohner (Stand: Zensus 2020).<ref>citypopulation.de: CHĀNGPÍNG QŪ, Bezirk in Peking, abgerufen am 7. Januar 2022</ref> Ende 2018 hatte Changping etwa 2.108.000 Einwohner, davon 635.000 mit Bürgerrecht, der Rest Wanderarbeiter, Häftlinge, Studenten und Soldaten. Von den 635.000 registrierten Einwohnern waren 175.000, also 27,5 % in der Landwirtschaft beschäftigt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Geschichte

Während der Zeit der Streitenden Reiche gehörte die damals noch ländliche Gegend zum Königreich Yan. Als Qin Shihuangdi 221 v. Chr. das geeinte Reich in 36 Kommandanturen einteilte, gehörte die Gegend zur Kommandantur Shanggu (Vorlage:Zh). Der Name „Changping“ taucht erstmals im Jahr 110 v. Chr. auf, als Kaiser Liu Che die Kommandantur Shanggu in die Kreise Changping (Vorlage:Zh) und Jundu (Vorlage:Zh) einteilte. Der Amtssitz des Landrats von Changping befand sich in der heutigen Großgemeinde Baishan, der des Landrats von Jundu im heutigen Changping. Im Jahr 386, zu Beginn der Nördlichen Wei-Dynastie, wurden die beiden Kreise wieder vereinigt, mit Verwaltungssitz in Baishan.

Als General Li Yuan 618 die Tang-Dynastie gründete, die alten Kommandanturen auflöste und auf dem Gebiet der heutigen Regierungsunmittelbaren Stadt Peking die Präfektur You (Vorlage:Zh) einrichtete,<ref>Charles O. Hucker: A Dictionary of Official Titles in Imperial China. Stanford University Press, Stanford 1985, S. 178.</ref> wurde der Kreis Changping, nun mit Regierungssitz in der heutigen Amtsgebietsstelle Nankou, dieser zugeteilt. You war eine der 16 Präfekturen, die von der Späteren Jin-Dynastie 936 an die Kitan abgetreten wurden.<ref>谭其骧 (主编): 简明中国历史地图集. 中国地图出版社, 北京 1996 (第二次印刷), Karte 49–50.</ref> Dort gehörte es ab 1012 zur Präfektur Xijin (析津府), also dem Umfeld der damaligen Südlichen Hauptstadt der Liao-Dynastie, dem heutigen Peking. Als die Jurchen 1125 Liao überrannten, übernahmen sie diese Verwaltungsstruktur. Während der Yuan-Dynastie (1279–1368) gehörte der Kreis Changping zum Hauptstadtbezirk (Vorlage:Zh), was von der Ming-Dynastie zunächst so beibehalten wurde. Im Jahr 1506 wurde Changping zur Präfektur hochgestuft, der die Kreise Miyun, Shunyi und Huairou unterstellt waren. In den frühen Jahren der Qing-Dynastie kamen diese drei Kreise zur Hauptstadtpräfektur, nun Shuntianfu (Vorlage:Zh) genannt. Changping blieb Präfektur, aber ohne unterstellte Kreise.

Im Februar 1913, dem 2. Jahr der Republik, wurde Changping zum Kreis heruntergestuft und ebenfalls dem Hauptstadtbezirk, am 4. Oktober 1914 in „Jingzhao“ (Vorlage:Zh) umbenannt, unterstellt. Ab dem 25. Dezember 1935 gehörte Changping zur „Autonomen Regierung Ost-Hebei“ (Vorlage:Zh, japanisch Kitō Bōkyō Jichi Seifu), einem japanischen Marionettenregime, und wurde 1937 von der japanischen Armee offiziell besetzt. Im März 1939 richtete die KPCh dort jedoch ein Antijapanisches Stützpunktgebiet (Vorlage:Zh) ein, mit einer eigenen Kreisregierung, die allerdings häufig ihren Sitz wechseln musste. Nach dem Sieg über Japan im August 1945 war die Gegend Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen KPCh und Kuomintang, bis die Rote Armee am 12. Dezember 1948 das Gebiet endgültig besetzte und in Changping eine Kreisregierung einrichtete. Am 1. August 1949 wurde der Kreis der Provinz Hebei unterstellt.

Das Gebiet der 13 Ming-Gräber wurde bereits im September 1955 aus dem Kreis Changping herausgelöst und dem Gartenbauamt von Peking (Vorlage:Zh) unterstellt. Am 9. März 1956 kam dann ganz Changping mit Billigung des Staatsrats der Volksrepublik China als neuer Stadtbezirk zu Peking. Am 7. Januar 1960 wurde Changping jedoch wieder ein eigener Kreis. Am 16. September 1999 wurde diese Entscheidung revidiert, Changping wurde wieder ein Stadtbezirk von Peking mit Amtssitz im Straßenviertel Chengbei, Regierungsstr. 19.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Administrative Gliederung

Datei:Tiantongyuan.jpg
Tiantongyuan, einer der größten Appartement-Komplexe Pekings
Datei:Jiutai Lu.jpg
Jutai-Straße in Changping
Datei:Sports Complex in Changping District Beijing.jpg
Blick auf Changping

Auf Gemeindeebene setzt sich Changping aus 8 Straßenvierteln, 4 Gebietsbüros und 10 Großgemeinden zusammen (2018). Diese sind:

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Kreisebene Pekings