Christenmühle
Christenmühle Gemeinde Rohr
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5)&title=Christenm%C3%BChle 49° 20′ N, 10° 53′ O
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| Höhe: | 352 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91189 | |||||
| Vorwahl: | 09876 | |||||
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Christenmühle (fränkisch: Grisdnmil oder Owamil<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 13. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „grísdnmìl“ oder „ōwɒmìl“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rohr im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Christenmühle liegt in der Gemarkung Rohr.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die Einöde liegt an der Schwabach. Südwestlich des Ortes liegt das Flurgebiet Tiefes Tal. Die Kreisstraße AN 29/RH 12 führt nach Göddeldorf (1,5 km westlich) bzw. zur Staatsstraße 2239 bei Rohr (0,4 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1404 als „Obermul“ erstmals urkundlich erwähnt, 1454 als „Cristen Mul“, benannt nach dem Pächter Christ. Der Hof gehörte zur Deutschordenskommende Nürnberg. 1623 wurde sie als Besitz namentlich ausgewiesen.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 13.
Nach W. Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962), S. 468, Erstnennung als Christenmühle im Jahr 1506.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Christenmühle zur Realgemeinde Rohr. Die Christenmühle bestand nur aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Schwabach aus. Die Mahl- und Sägemühle hatte die Deutschordenskommende Nürnberg als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Christenmühle die Hausnummer 56 des Ortes Rohr.<ref name="E386">F. Eigler: Schwabach, S. 386.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Schwabach. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 Christenmühle dem Steuerdistrikt Rohr, I. Sektion und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Rohr zugeordnet.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 483.</ref><ref>Rohr > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Baudenkmal
- Haus Nr. 1: Müller-Wohnhaus<ref>Denkmalliste für Rohr (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Emmeram (Rohr) gepfarrt.<ref name="E386"/> Die Katholiken sind nach St. Sebald (Schwabach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Katholische Pfarrei St. Sebald, Schwabach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 27. Mai 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Christmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 683 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 468.
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Christenmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Christenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Rohr (Mittelfranken)