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Club (Zigarettenmarke)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:DDR Club Zigaretten.jpg
Club-Zigaretten aus DDR-Produktion

Club – Eigenschreibweise: CLUB – war eine deutsche Zigarettenmarke. Sie gehörte zuletzt zum Konzern JT International. Der Absatzmarkt umfasste vornehmlich das Beitrittsgebiet von 1990. Zur DDR-Zeit kam der Tabak aus dem westlichen Ausland<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 19. Juni 2010, abgerufen am 2. Juni 2017.</ref> und die Club lag mit einem Packungspreis von 4 Mark (bei 20 Zigaretten pro Packung)<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 18. Februar 2017, abgerufen am 23. Dezember 2025.</ref> oberhalb der meisten anderen Filterzigaretten, die in der Spanne von 2,50 bis 3,20 Mark pro Packung gehandelt wurden.

Geschichte

Produktion bis 1990

Die Marke wurde vor dem Zweiten Weltkrieg im Garbáty-Werk in Berlin-Pankow und bis 1990 in der DDR an der alten Produktionsstätte der VEB Vereinigte Dresdner Zigarettenfabriken hergestellt.<ref name=":0" />

Nachwendezeit

In der Nachwendezeit veräußerte die Treuhandanstalt die Markenrechte an Club am 2. Oktober 1990 an die R. J. Reynolds Tobacco Company.<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name=":2">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 23. Dezember 2025.</ref> Nach dem Verkauf der Markenrechte ruhte die Produktion in Berlin-Pankow ab dem 3. Oktober 1990.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Reynolds ließ die Marke Anfang der 1990er Jahre unter anderem in Berlin-Reinickendorf sowie in Trier fertigen und vermarktete sie vor allem in den neuen Bundesländern.<ref name=":1" />

1993 wurden Vorbereitungen für eine Wiederaufnahme der Produktion am Standort Pankow beschrieben. Nach Treuhandangaben sollte eine Tochtergesellschaft der Lübecker Zigarettenfabrik Eicken Maschinen übernehmen und auf dem Gelände der Berliner Zigarettenfabrik für drei Jahre Zigaretten produzieren.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> 1995 wurde die Produktion endgültig eingestellt.<ref name=":2" />

Einzelnachweise

<references />