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Cluricaun

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Datei:Celtic Fairy Tales-1892-048-1.jpg
Abbildung eines Cluricaun in T. C. Croker's Fairy Legends and Traditions of the South of Ireland

Ein Cluricaun ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=ga|SCRIPTING=Latn|SERVICE=irisch}}) ist ein Elfenwesen aus der keltischen Mythologie Irlands. Er ist bekannt für seine Vorliebe, viel zu trinken und in Brauereien, Kneipen und Weinkellern zu spuken.<ref name=Briggs>Briggs, Katharine (1976). An Encyclopedia of Fairies, New York: Pantheon Books, 1976, S. 77, ISBN=0394409183.</ref> Er ist dem Leprechaun sehr ähnlich und ist bisweilen mit ihm verwechselt worden, so dass auch er für einen Schuster und einen Wächter verborgener Schätze gehalten wird.<ref name=Briggs2>Briggs (1976), pp. 264–6.</ref> Einige Volkskundler haben daher angenommen, dass ein Cluricaun nur ein Leprechaun auf einer Sauftour ist.<ref>Yeats, William Butler: Fairy and Folk Tales of the Irish Peasantry, London: Walter Scott, 1888, S. 80.</ref> Andere betrachten ihn als eine regionale Variante des Leprechauns.<ref>Croker, Thomas Crofton (1844, 1825). Fairy Legends and Traditions of the South of Ireland (Vol. 1). Lea and Blanchard. p. 79.</ref> Wie der Leprechaun ist der Cluricaun ein Einzelgänger, den man eher alleine antrifft als in Gruppen.<ref name=Briggs/>

Thomas Crofton Croker behauptete 1825 in Fairy Legends and Traditions of the South of Ireland, das Wort sei von „luchramán“, Zwerg, abgeleitet. Seine Märchensammlung wurde durch die Brüder Grimm 1826 als Irische Elfenmärchen übersetzt, wo der Cluricaun in Nr. 12, 13, 14, 15, 16 vorkommt.

Heute ist das Wort „Cluricaun“ häufiger Name von Irish Pubs.

Weblinks

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />