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Coleocephalocereus fluminensis

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Coleocephalocereus fluminensis
Datei:Coleocephalocereus fluminensis-morro do moreno.jpg

Coleocephalocereus fluminensis

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cereeae
Gattung: Coleocephalocereus
Art: Coleocephalocereus fluminensis
Wissenschaftlicher Name
Coleocephalocereus fluminensis
(Miq.) Backeb.
Datei:Coleocephalocereus fluminensis.jpg
Wuchsform

Coleocephalocereus fluminensis ist eine Pflanzenart aus der Gattung Coleocephalocereus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton fluminensis verweist auf das Vorkommen der Art im Gebiet von Rio de Janeiro (lat.: ‚Flumen Januarii‘).<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 85.</ref>

Beschreibung

Coleocephalocereus fluminensis wächst halb niederliegend mit an der Basis verzweigten dunkelgrünen Trieben, deren Spitzen aufwärts gewendet sind. Die Triebe erreichen bei Durchmessern von bis 10 Zentimetern Längen von bis 3 Metern. Es sind 5 bis 17 gerade Rippen vorhanden. Der einzelne Mitteldorn ist anfangs bräunlich gelb und vergraut später. Die 4 bis 14 gelblichen Randdornen vergrauen ebenfalls im Alter. Blühfähige Triebe weisen eine abweichende Bedornung auf. Das bis 5 Zentimeter breite und bis 1 Meter lange Cephalium besteht aus reichlich weißer Wolle und Borsten.

Die Blüten sind weißlich bis blassrosa und bis 7 Zentimeter lang. Die schlanken, kreiselförmigen Früchte sind glänzend violett und werden 2 bis 3 Zentimeter lang.

Systematik, Verbreitung und Gefährdung

Coleocephalocereus fluminensis ist in den brasilianischen Bundesstaaten Rio de Janeiro, São Paulo, Minas Gerais und Espírito Santo verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cereus fluminensis erfolgte 1838 durch Friedrich Anton Wilhelm Miquel.<ref>F. A. Guil. Miquel: Plantarum cactearum, in Flora Fluminensi delineatarum, revisio. In: Bulletin des Sciences Physiques et Naturelles en Néerlande. Band 1, 1838, S. 48 (online).</ref> Curt Backeberg stellte die Art 1942 in die Gattung Coleocephalocereus.<ref>Curt Backeberg: Cactaceae Lindley. Systematische Übersicht (Neubearbeitung) mit Beschreibungsschlüssel. In: Cactaceae. Jahrbuch der Deutschen Kakteen-Gesellschaft 1941. Teil 2, 1942, S. 53 (online).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Cephalocereus fluminensis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Miq.) Britton & Rose (1920) und Austrocephalocereus fluminensis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Miq.) Buxb. (1968).

Es werden folgende Unterarten unterschieden:

  • Coleocephalocereus fluminensis subsp. fluminensis
  • Coleocephalocereus fluminensis subsp. decumbens <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Ritter) N.P.Taylor & Zappi

Coleocephalocereus fluminensis wird in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. nicht gefährdet eingestuft. Die Unterart Coleocephalocereus fluminensis subsp. decumbens galt 2002 als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. stark gefährdet. Bei der Aktualisierung 2010 wurde die Unterart nicht neu bewertet und aus der roten Liste entfernt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Taylor, N.P. & Braun, P., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 130.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Coleocephalocereus fluminensis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien