Consolea millspaughii subsp. corallicola
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| Consolea millspaughii subsp. corallicola | ||||||||||||
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| Datei:Consolea corallicola 2.jpg
Consolea millspaughii subsp. corallicola | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Consolea millspaughii subsp. corallicola | ||||||||||||
| (Small) Majure |
Consolea millspaughii subsp. corallicola ist eine Unterart der Pflanzenart Consolea millspaughii in der Gattung Consolea aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Epitheton corallicola leitet sich von den lateinischen Worten corallum für ‚Koralle‘ und cola für ‚behausen‘ ab und verweist auf das Vorkommen auf aus Korallen entstandenem Gestein.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 53.</ref> Ein englischsprachiger Trivialname ist „Semaphore Cactus“.
Beschreibung
Consolea millspaughii subsp. corallicola wächst baumförmig und erreicht Wuchshöhen von bis zu 2 Meter und mehr. Es wird ein gerader, aufrechter, im Querschnitt elliptischer oder eiförmiger Stamm ausgebildet, der dicht mit Borsten bewehrt ist. Die Wurzeln sind faserig. Die grünen, (fast) elliptischen, relativ dünnen und etwas gebogenen Triebabschnitte sind netzartig gemustert und 20 bis 30 Zentimeter lang. Es sind fünf bis neun nadelige, lachsfarbene Dornen vorhanden, die im Alter vergrauen oder noch dunkler werden. Sie sind 7 bis 12 Zentimeter lang. Einer von ihnen ist deutlich länger als die übrigen.
Die Blüten sind leuchtend rot. Die verkehrt eiförmigen bis keuligen, gelben Früchte besitzen eine Länge von 2,5 bis 5 Zentimeter und sind mit ausgebreiteten Dornen besetzt.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Consolea millspaughii subsp. corallicola ist in den Vereinigten Staaten im Bundesstaat Florida auf zwei Inseln der Florida Keys auf Kalkstein verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Consolea corallicola erfolgte 1930 durch John Kunkel Small.<ref>John K. Small: Consolea corallicola. Florida Semaphore Cactus. Keys of the Florida Reef. In: Addisonia. Band 15, 1930, S. 25–26 (online).</ref> Lucas C. Majure stellte die Art 2021 als Unterart zur Art Consolea millspaughii.<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 264 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Opuntia corallicola <templatestyles src="Person/styles.css" />(Small) Werderm. (1931).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN ist sie als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. vom Aussterben bedroht geführt. Durch das geringe Verbreitungsgebiet auf nur zwei Inseln und die geringe Anzahl von Einzelindividuen ist die Art vom Aussterben bedroht. Die Entwicklung der Population auf einer Insel (Swan Key) wird als stabil, die auf der anderen Insel (Little Torch Key) als abnehmend angesehen.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2014.3. Eingestellt von: Negrón-Ortiz, V., Griffith, P. & Maschinski, J., 2013. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 132.
Einzelnachweise
<references />