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Culsh

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Earth house Culsh Anderson 1883 scotlandinpagant00andeiala 0313.jpg
Culsh nach Anderson 1883
Datei:Culsh Earth House.jpg
Der Eingang des Souterrains von Culsh

Das Souterrain von Culsh liegt nahe der Ortschaft Tarland in Aberdeenshire in Schottland. Es gehört, neben den kleinen Souterrains auf den Orkney und denen von Ardestie, Carlungie und Tealing, alle in der Grafschaft Angus, zu den bedeutenden der etwa 100 bekannten Souterrains in Schottland. Luftbilder lassen die Existenz weiterer Souterrains vermuten.

Die Anlage ist seit 1994 als Scheduled Monument geschützt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Scheduled Monument – Culsh,souterrain.] In: Historic Environment Scotland. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Beschreibung

Culsh wurde 1850 von J. Stuart entdeckt und war mit als fettig beschriebener Erde verfüllt. Stuart fand Holzkohle, Keramikscherben, Handmühlen und Knochen. Der bananenförmige Grundriss ist typisch für die Souterrains in Aberdeenshire. Bei Souterrains wird grundsätzlich zwischen „rock-cut“, „earth-cut“, „stone built“ und „mixed“ Souterrains unterschieden.

Datei:Culsh Earth House - interior.jpg
Endbereich

Das Souterrain ist 14 m lang und am breiteren Ende 2 m weit und 2 m in den Boden eingetieft. Die Seitenwände von Culsh sind aus Trockenmauerwerk (stone built). Die nicht mehr ganz vollständige Decke besteht aus großen Steinplatten. Der Zweck dieser Souterrains in Schottland liegt mangels Funden von Beigaben oder Werkzeugen im Dunkeln.

Lage

Culsh liegt im Cairngorms-Nationalpark direkt neben der Straße B9119 östlich von Tarland, etwa 3,8 km in Richtung Aberdeen im Scheitel einer lang gestreckten Kurve bei einem Farmhaus. Es empfiehlt sich, eine Taschenlampe mitzunehmen.

Siehe auch

Literatur

  • Ian A. G. Shepherd: Exploring Scotland’s Heritage. Grampian. HMSO, Edinburgh 1986, ISBN 0-11-492453-8.
  • Anna Ritchie, Graham Ritchie: Scotland. An Oxford Archaeological Guide. Oxford University Press 1998, ISBN 9780192880024, S. 137.

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Koordinaten: 57° 8′ 15,2″ N, 2° 49′ 9,7″ W

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