Dürrnfarrnbach
Dürrnfarrnbach Markt Wilhermsdorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(59)&title=D%C3%BCrrnfarrnbach 49° 28′ N, 10° 44′ O
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dim=10000 | globe= | name=Dürrnfarrnbach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 354 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 59 (Jan. 2018)<ref name="Wilhermsdorf"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.markt-wilhermsdorf.de ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Februar 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91452 | |||||
| Vorwahl: | 09102 | |||||
Dürrnfarrnbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Wilhermsdorf im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Dürrnfarrnbach liegt in der Gemarkung Kirchfarrnbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt am Dürrnfarrnbach, der bei Keidenzell mit dem Kirchfarrnbach zum Farrnbach zusammenfließt. Im Norden grenzt das Klingenfeld an und im Südosten das Heidfeld. Die Kreisstraße FÜ 18 führt nach Kirchfarrnbach (1,6 km südlich) bzw. nach Meiersberg (1,2 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1233 erstmals in einer Urkunde erwähnt, in der der Kauf von Gütern durch einen Eichstätter Chorherr für das Kloster Heilsbronn bestätigt wurde. Der Ortsname leitet sich vom Gewässernamen ab, dessen Bestimmungswort entweder Farn oder Farren ist und auf eine dementsprechende Eigenheit des Baches verweist. 1333 wurde der Ort erstmals als „Dürren Farnbach“ erwähnt.<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 33.</ref> Insgesamt erwarb das Kloster vier Anwesen.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 327.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Dürrnfarrnbach 8 Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Cadolzburg aus. Über die bayreuthischen Untertanen übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Markt Erlbach im begrenzten Umfang aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das brandenburg-bayreuthische Kastenamt Neuhof. Grundherren waren das Kastenamt Neuhof (5 Höfe, 1 Gut, 1 Hirtenhaus) und das Landesalmosenamt der Reichsstadt Nürnberg und dem Nürnberger Eigenherren von Haller gemeinsam (1 Gut).<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 109 f. Dort sind abweichend 4 Anwesen als Gesamtzahl angegeben.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Dürrnfarrnbach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Unterschlauersbach und der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Kirchfarrnbach zugeordnet.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 230.</ref>
Mit der Gebietsreform in Bayern wurde Dürrnfarrnbach am 1. Januar 1978 nach Wilhermsdorf eingegliedert.<ref>Wilhermsdorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Baudenkmal
- Haus Nr. 1: Wohnstallhaus<ref>Denkmalliste für Wilhermsdorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Kirchfarrnbach) gepfarrt.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 109.</ref> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Michael (Wilhermsdorf) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Dürrnfarrnbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 651 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 109–110 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 327 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
- Dürrnfarrnbach. In: markt-wilhermsdorf.de. Abgerufen am 12. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Dürrnfarrnbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Dürrnfarrnbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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