Zum Inhalt springen

Darmduplikatur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
{{#ifeq:|ja|Klassifikation nach ICD-10-GM|Klassifikation nach ICD-10}}
{{#if: Q43.4 | Q43.4 | Eintrag fehlt }} Duplikatur des Darmes | Eintrag fehlt }}
{{{02-BEZEICHNUNG}}}
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
{{#ifeq:|ja|ICD-10 online (GM-Version 2026)|ICD-10 online (WHO-Version 2019)}}
{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 30}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 29}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 28}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 27}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 26}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 25}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 24}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 23}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 22}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 21}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 20}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 19}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 18}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 17}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 16}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 15}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 14}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 13}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 12}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 11}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 10}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 05}}

Darmduplikatur ist eine angeborene Fehlbildung des Darms, bei der ein Darmteil im Mesenterium doppelt angelegt wird (streckenweise also 2 Lumina).<ref>K. L. Moore: Embryologie. Urban & Fischer-Verlag, 2007, ISBN 978-3-437-41112-0, S. 308. (online auf: books.google.de)</ref> Eine Darmduplikatur kann in Form eines Schlauches oder auch nur als ein kurzer, dann eher rundlicher Abschnitt in Form einer Zyste ausgebildet sein. Sie kann entweder eine Verbindung zum regulären Darm besitzen oder vollkommen isoliert sein. Optisch ist die Darmduplikatur der normalen Darmwand ähnlich, sie kann aber auch ortsfremdes Gewebe enthalten.

Die Darmdupikatur kann sowohl im Dünndarm (50 %) als auch im Kolon (30 %) oder im restlichen Darm auftreten.

Krankheitserscheinungen

Symptome sind Erbrechen mit Gallebeimengung, ausladende Bauchdecken (Distension des Abdomens) und verzögerter Stuhlabgang. Die Darmduplikatur ist eine wichtige Differenzialdiagnose bei appendizitisähnlichen Unterbauchbeschwerden.<ref>D. V. Michalk: Differentialdiagnose Pädiatrie. Urban & Fischer-Verlag, 2005, ISBN 3-437-22530-8, S. 358. (online auf: books.google.de)</ref>

Untersuchungsmethoden

Die Darmduplikatur kann durch eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel („fraktionierte Magen-Darm-Passage“) nachgewiesen werden. In der Regel wird die Verdachtsdiagnose jedoch nicht mit Röntgen, sondern aufgrund der darmtypischen Wandstrukturen im Ultraschall gestellt. Mit der Kernspintomographie können auch Darmduplikaturen erfasst werden. Häufigste Differenzialdiagnose ist beim Mädchen die Ovarialzyste. Die Diagnosesicherung erfolgt laparoskopisch (d. h. per Schlüssellochtechnik).

Therapie

Therapeutisch ist die operative Beseitigung der Darmduplikatur möglich<ref>C. P. Speer: Pädiatrie. Springer, 2005, ISBN 3-540-20791-0, S. 733. (online auf: books.google.de)</ref> (GOÄ-Ziffer 3174<ref>M. H. Lang: Der GOÄ-kommentar. Thieme Verlag, 2002, ISBN 3-13-107282-2, S. 136. (online auf: books.google.de)</ref>).

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein