Zum Inhalt springen

Das Flammenmeer von Kuwait

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1992
Länge 36 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie David Douglas
Drehbuch David Douglas
Produktion Sally Dundas
Musik Michael Brook
Kamera David Douglas
Schnitt Barbara Kerr
Besetzung

Das Flammenmeer von Kuwait ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 1992.

Handlung

Nachdem der irakische Diktator Saddam Hussein die kuwaitischen Ölfelder in Brand setzen ließ, wurden Spezialteams aus aller Welt in das kleine Land geholt, um die Brände zu löschen und die Umweltverschmutzung zu stoppen. Der Film stellt die unterschiedlichen Techniken vor, die zum Einsatz kamen. So wird z. B. von einem US-Team TNT eingesetzt, der zur Explosion gebracht wird und dessen Schockwelle die Flammen ersticken sollen. Ein ungarisches Team benutzt die Triebwerke eines Kampfjets, die, auf einem Panzer montiert, die Flammen ausblasen.

Außerdem werden die Umweltschäden gezeigt: Man sieht die vollständig mit Teer bedeckte Wüste und einzelne Szenen in grauen Oasen ohne Leben. Der Film endet mit dem Texthinweis, dass die Feuer in nur neun Monaten statt in fünf Jahren gelöscht wurden.

Rezeption

Desson Howe von der Washington Post schrieb, auf einer normalen Leinwand wirke der Film wie eine normale engagierte Dokumentation. Im IMAX-Format jedoch werde er zu einem „titanischen und archetypischen Mensch-gegen-Natur-Schlagabtausch“.<ref>Desson Howe: ‘Fires of Kuwait’. In: Washington Post. 4. Dezember 1992 (washingtonpost.com [abgerufen am 7. Februar 2026]).</ref>

Durch den Film erlangte die kuwaitische Erdölingenieurin Sara Akbar eine gewisse Berühmtheit. Sie war die einzige Frau, die an der Bekämpfung der Brände beteiligt war, was ihr den Beinamen „Feuerwehrfrau“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) einbrachte.<ref>Passant Hisham: From fighting fires to fintech: Kuwaiti women break barriers. In: Kuwait Times. Nr. 19847, 28. Januar 2026, S. 4 (pressreader.com [abgerufen am 7. Februar 2026]).</ref>

Auszeichnungen

1993 wurde der Film in der Kategorie Bester Dokumentarfilm für den Oscar nominiert. Barbara Kerr erhielt für ihre Arbeit den Eddie, den Filmpreis der American Cinema Editors.

Hintergrund

Der Film wurde im IMAX-System gedreht und ist der erste Film dieser Art, der eine Oscar-Nominierung erhielt.

Sprecher des Films war der Schauspieler Rip Torn.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />