Datex-J
Datex-J war ein spezieller Dienst der Deutschen Bundespost für Datenübertragung und wurde 1993 als Trägerdienst für Bildschirmtext (Btx) eingeführt.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Das „J“ stand für „Jedermann“. Über Datex-J wurde vor allem das Online Banking der Postbank betrieben.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Es gab Mitte der 1990er-Jahre noch Ausbaupläne für Datex-J. So sollte beispielsweise jeder Datex-J-Teilnehmer auch eine eigene E-Mail-Adresse erhalten. Trotz des gegenüber Btx zunächst besseren Markterfolges (Teilnehmerzuwachs im ersten Jahr der Einführung 46 %<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>) durch günstigere Preise und ein größeres Angebot (neben Btx und Btx plus auch Internetzugang)<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> wurden diese Pläne aber nicht weiter verfolgt und 1995 durch das Angebot T-Online abgelöst.
Der technisch analoge Dienst in Österreich hieß Public Access Network (PAN)<ref>Miklos G. Zilahi-Szabo: Kleines Lexikon der Informatik Verlag Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2018</ref> und war von 1993 bis 1995 aktiv.
Siehe auch
Literatur
- Heinz Geelhaar: „Datex- J. Per Modem in die Datenfernübertragung“, Beck Juristischer Verlag, 1994, ISBN 3-423-50168-5
Einzelnachweise
<references />