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Delikatladen

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Delikatläden (kurz Delikat; umgangssprachlich Deli oder Fress-Ex) waren Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel des {{

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}} in der DDR. Diese speziellen Filialen der Handelsorganisation gab es in allen Bezirks- und Kreisstädten der DDR sowie in wirtschaftlich oder kulturell bedeutsamen Orten.

Geschichte

Datei:Delikat Argenta Schokolade, Veröffentlicht mit Genehmigung der Museumsleitung.jpg
Delikat-Argenta-Schokolade im DDR-Museum Pirna
Datei:Feinkost Delikat DDR.jpg
HO Delikat Erzeugnisse
Datei:Ehemaliger Delikat-Laden in Lommatzsch (2023).jpg
Ehemaliger Delikatladen in Lommatzsch, 2023

Die ersten Delikatläden wurden 1966 eröffnet.<ref>Peter Hübner: Reformen in der DDR der Sechziger Jahre. Konsum- und Sozialpolitik. In: Christoph Boyer (Hrsg.): Sozialistische Wirtschaftsreformen. Tschechoslowakei und DDR im Vergleich (= Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 210). Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-465-04005-8, S. 501–539, hier S. 527.</ref> Ab 1978 erfolgte eine Ausdehnung von 109 auf 250 Geschäfte.<ref>Beschluss des Politbüros der SED vom 12. Oktober 1977, zitiert in: Burghard Ciesla: Eine sich selbst versorgende Konsumgesellschaft? In: Thomas Lindenberger (Hrsg.): Herrschaft und Eigen-Sinn in der Diktatur. Studien zur Gesellschaftsgeschichte der DDR Böhlau, Köln 1999, ISBN 3-412-13598-4, S. 205–234, hier S. 208.</ref> In der Umgangssprache wurden sie mitunter Deli oder in Anlehnung an die Exquisitläden Fress-Ex genannt.<ref>https://www.ddr-museum.de/de/blog/archive/laeden-und-kaufhaeuser-der-ddr-exquisit-delikat; abgerufen am 7. August 2024</ref><ref>https://www.mdr.de/geschichte/mitteldeutschland/orte/chemnitz/zeitreise-chemnitz-delikat102.html; abgerufen am 7. August 2024</ref>

Im Sortiment waren hauptsächlich Nahrungs- und Genussmittel (Delikatessen), überwiegend aus DDR-Produktion, darunter Exportartikel und andere selten erhältliche Waren, teilweise in Westaufmachung, zum Ende der DDR auch Westmarken. Diese Produkte wurden häufig in der DDR in Form der Gestattungsproduktion hergestellt. Es gab meist haltbare verpackte Lebens- und Genussmittel, in größeren Filialen auch Frischetheken für Käse, Fleisch und Wurst.

Das Preisniveau der meisten Waren lag deutlich über dem der Normalgeschäfte. Ein Qualitätsvorsprung hingegen war damit nicht zwangsläufig verbunden. Höhere Preise und eine aufwendiger gestaltete Verpackung ließen eine höhere Qualität zwar vermuten. Allerdings hing das im Umfang zunehmende Sortiment des „Delikat“ damit zusammen, dass begehrte Produkte aus dem normalen Handel verschwanden, um in neuer Verpackung zum höheren Preis in den Delikat-Läden wieder zu erscheinen. Damit wurde die politisch gewollte Preisstabilität bei Lebensmitteln unterlaufen, um den steigenden Geldumlauf zu reduzieren und damit letztlich die schleichende Inflation zu verschleiern.<ref>Annette Kaminsky: Ungleichheit in SBZ/DDR am Beispiel des Konsums. In: Lothar Mertens (Hrsg.): Soziale Ungleichheit in der DDR: Zu einem tabuisierten Strukturmerkmal der SED-Diktatur. Berlin 2002, ISBN 978-3-428-10523-6, S. 57–79.</ref> Von 1974 bis 1989 stiegen die Durchschnittspreise im gesamten Einzelhandel jährlich um knapp drei Prozent.<ref>André Steiner: Von Plan zu Plan. Eine Wirtschaftsgeschichte der DDR. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2007, ISBN 978-3-89331-777-6, S. 217.</ref>

Weblinks

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Einzelnachweise

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