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Delizia di Vaprio

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
‘Delizia di Vaprio’
Synonyme siehe Abschnitt Synonyme
Zuchtnummer ‘I.P. 46 A’
Art Edle Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera)
Beerenfarbe weißlich
Verwendung
Herkunft Italien
Züchter Alberto Piròvano
Institut Istituto di Frutticoltura ed Elettrogenetica di Roma
Züchtungsjahr 1908
VIVC-Nr. 3510
Abstammung

Kreuzung aus
Sicilien’ (= ‘Bicane B’ x ‘Pascal B’) × ‘Muscat d’Alexandrie

Liste von Rebsorten

‘Delizia di Vaprio’ ist eine Weißweinsorte. Die Neuzüchtung entstand im Jahr 1908 aus einer Kreuzung der Sorten ‘Sicilien’ x ‘Muscat d’Alexandrie’. Züchter war Alberto Piròvano, der am Istituto di Frutticoltura ed Elettrogenetica di Roma in Rom zahlreiche Rebzüchtungen verwirklichte. ‘Delizia di Vaprio’ wurde offiziell in die Liste der zugelassenen Tafeltraubensorten aufgenommen.<ref> @1@2Vorlage:Toter Link/www.vog-weisenheim.deVerordnung (EG) Nr. 2789/1999 der Kommission vom 22. Dezember 1999 zur Festsetzung der Vermarktungsnorm für Tafeltrauben (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 164 kB), (Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. L 336 vom 29. Dezember 1999) </ref>

Abstammung

Kreuzung von ‘Sicilien’ (= ‘Bicane B’ x ‘Pascal B’) x ‘Muscat d’Alexandrie’ von Alberto Piròvano.<ref>29. September 2014 Delizia di Vaprio in der Datenbank Vitis International Variety Catalogue des Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof (englisch)</ref>

Pirovano nutzte die Sorte später als Kreuzungspartner bei den Sorten ‘ Formosa’, ‘Ignea’ und ‘ Marengo’.

Verbreitung

Kleinere Anpflanzungen gibt es in Italien, Rumänien, Argentinien und Portugal.

Ampelographische Sortenmerkmale

  • Die Triebspitze ist offen. Sie ist weißwollig behaart. Die Jungblätter sind leichtwollig behaart und kupferfarben gefleckt (Anthocyanflecken).
  • Die mittelgroßen Blätter sind kräftig grün gefärbt, fünflappig und tief gebuchtet. Die Stielbucht ist häufig geschlossen offen und die Blattenden überlappen. Der Blattrand ist stumpf gezahnt. Die Zähne sind im Vergleich zu anderen Rebsorten mittelweit gesetzt. Die Blattoberfläche ist leicht blasig.
  • Die walzenförmige Traube ist mittelgroß, geschultert und lockerbeerig. Die länglichen Beeren sind groß. Sie sind selbst bei Vollreife von weißlicher Färbung. Die Beerenhülse ist dickwandig, das Fruchtfleisch verfügt über ein dezentes Muskataroma.

Reife: ca. 16 – 20 Tage nach der Rebsorte ‘Gutedel’ und gehört damit zu den Rebsorten der frühen zweiten Reifungsperiode (siehe das Kapitel im Artikel Rebsorte). Sie zählt damit noch zu den frühreifenden Sorten.

Siehe auch

Synonyme

‘Delicia’, ‘Delizia de Capri’, ‘Delizio di Vaprio’, ‘I.P. 46 A’, ‘Pirovano 46 A’, ‘Zibibbo Precoce’.<ref>29. September 2014 Delizia di Vaprio in der Datenbank Vitis International Variety Catalogue des Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof (englisch)</ref>

Literatur

  • Pierre Galet: Dictionnaire encyclopédique des cépages. Hachette, Paris 2000, ISBN 2-01-236331-8.

Einzelnachweise

<references/>