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Der Kuß vor dem Tode

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Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1991
Länge 89 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie James Dearden
Drehbuch James Dearden
Produktion
Musik Howard Shore
Kamera Mike Southon
Schnitt Michael Bradsell
Besetzung

Der Kuß vor dem Tode (Originaltitel: A Kiss Before Dying) ist ein US-amerikanischer Thriller von James Dearden aus dem Jahr 1991. Das Drehbuch, das ebenfalls Dearden geschrieben hat, beruht auf dem 1953 erschienenen Spannungsroman A Kiss Before Dying (deutsch: Ein Kuß vor dem Tode) von Ira Levin, der 1954 den Edgar Allan Poe Award für das beste Erstlingswerk gewonnen hatte. Der Roman wurde bereits 1956 einmal mit Robert Wagner und Joanne Woodward verfilmt (deutscher Titel: Ein Kuß vor dem Tode).

Handlung

Jonathan Corliss wächst in bescheidenen Verhältnissen auf. Er lernt am College Dorothy Carlsson, die Tochter des Unternehmers Thor Carlsson, kennen und erhofft sich durch die Verbindung mit ihr den gesellschaftlichen Aufstieg. Sie wird von ihm schwanger. Corliss fürchtet, dass ihr reicher konservativer Vater sie enterben werde, wenn er erfährt, dass sie unverheiratet schwanger geworden ist. Er ermordet Dorothy kaltblütig, indem er sie unbeobachtet von der Dachbrüstung eines Hochhauses stößt. Da niemand von ihrer Verbindung wusste und ein melancholisches Gedicht von der Hand Dorothys über den Briefkasten des Hauses versandt wurde, von dem Dorothy gestürzt ist, hält die Polizei alles für einen Suizid und stellt auf Bitten ihres reichen Vaters, der kein Aufsehen wünscht, kaum weitere Ermittlungen an.

Corliss nimmt eine andere Identität an und heiratet etwas später Dorothys Zwillingsschwester Ellen. Da diese nicht an einen Selbstmord ihrer Schwester geglaubt hat, stellt sie Nachforschungen an und findet Tommy Roussell, einen Ex-Freund ihrer Schwester. Als Roussell ihr den Namen von Dorothys nächstem Freund, also von Corliss, überbringen möchte, erwürgt Corliss Roussell, hängt ihn auf und schreibt mit dessen Computer ein fingiertes Geständnis, das den Eindruck hinterlässt, dass Roussell sich selbst getötet habe, weil er Dorothy ermordet hat. Jonathan ermordet nach und nach alle Menschen, die ihn überführen könnten.

Später wird Ellen klar, dass Dorothy nicht von Tommy Roussell ermordet worden sein kann, und nach einiger Zeit verdächtigt sie ihren Ehemann. Kurz nachdem Ellen von Jonathans Mutter entscheidende Hinweise erhalten und im früheren Jugendzimmer Jonathans das Feuerzeug ihrer toten Schwester entdeckt hat, versucht Jonathan, sie dort zu töten. Es kommt zum Showdown: Jonathan verfolgt Ellen durch das Haus, sie flüchtet aus einem Fenster in den Garten und schließlich auf die angrenzenden Bahngleise. Jonathan wird vor seinem Elternhaus von einem jener Güterzüge zu den Carlsson-Werken überfahren, welchen er als Kind vom Fenster aus nachgeschaut hatte.

Hintergrund

Der Film wurde unter anderem in England, in New York City und in Philadelphia gedreht.<ref>Filming locations für A Kiss Before Dying</ref> Er spielte in den Kinos der USA ca. 15,4 Millionen US-Dollar ein.<ref>Box office / business für A Kiss Before Dying</ref>

Kritiken

Quelle Bewertung
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Prädikat der FBW wertvoll<ref>Der Kuß vor dem Tode. In: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW). Abgerufen am 26. Dezember 2025.</ref>

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 26. April 1991, zu den Stärken des Films gehöre, dass Matt Dillon den gespielten Charakter als „unabhängig“ und „teilnahmslos“ darstelle. Sean Young wirke distanziert, weswegen der Film nicht ihre beste Rolle sei.<ref>Kritik von Roger Ebert</ref>

Auszeichnungen

Für ihre Doppelrolle erhielt Sean Young im Jahr 1992 die Goldene Himbeere in den Kategorien Schlechteste Schauspielerin (als überlebender Zwilling) und Schlechteste Nebendarstellerin (als getöteter Zwilling).

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />