Zum Inhalt springen

Desoxyguanosintriphosphat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Struktur von Desoxyguanosintriphosphat
Allgemeines
Name Desoxyguanosintriphosphat
Andere Namen

2'-Desoxyguanosin-5'-triphosphat

Summenformel C10H16N5O13P3
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 219-887-2
ECHA-InfoCard 100.018.080
PubChem 65103
ChemSpider 58613
DrugBank DB02181
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 507,18 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Desoxyguanosintriphosphat (dGTP) ist einer von vier Bausteinen der Nukleinsäure DNA. Es besteht aus einer Desoxyribose, der Base Guanin und einer Triphosphat-Gruppe.

Biosynthese

Die Desoxyribonukleosidtriphosphate werden in der Zelle als energiereiche Verbindungen aus 2'-Desoxyribonucleotid-5'-monophosphat synthetisiert, durch zwei aufeinanderfolgende Phosphorylierungsschritte mit ATP als Phosphatgruppendonor.

Funktion

dGTP ist einer von vier Bausteinen der DNA. Der genetische Code der DNA ergibt sich aus der Folge der Basen dieser Bausteine. Da die Base von dGTP das Guanin ist, codiert dieser Baustein das G dieses Codes.

Siehe auch

Literatur

  • Jeremy M. Berg, John L. Tymoczko, Lubert Stryer: Biochemie. 6. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2007. ISBN 978-3-8274-1800-5.
  • Donald Voet, Judith G. Voet: Biochemistry. 3. Auflage, John Wiley & Sons, New York 2004. ISBN 0-471-19350-X.
  • Bruce Alberts, Alexander Johnson, Peter Walter, Julian Lewis, Martin Raff, Keith Roberts: Molecular Biology of the Cell, 5. Auflage, Taylor & Francis 2007, ISBN 978-0-8153-4106-2.

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Peter Karlson: Kurzes Lehrbuch der Biochemie. 12. Auflage, Thieme, Stuttgart, New York 1984. ISBN 3-13-357812-X