Don i tison
Don i tison (von Bafia: „Stadt-Berg“) ist der südlichste Gipfel einer westlich der Stadt Bafia verlaufenden Bergkette in Kamerun. Er befindet sich unweit des Ortes Gouife.
Sein Name – im Sinne von „bewohnter Berg“ – rührt wahrscheinlich von der Tatsache her, dass hier vom März 1911 bis September 1912 im Zuge der Bafia-Expedition zur militärischen Unterwerfung der umliegenden Bevölkerung ein Militärposten eingerichtet wurde.<ref name="books-j4f4Dwcj-L4C-108">Florian Hoffmann: Okkupation und Militärverwaltung in Kamerun. Cuvillier Verlag, 2007, ISBN 978-3-867-27473-9, S. 108 (Vorlage:Google Buch).</ref> Aus dieser Zeit haben sich bauliche Überreste, insbesondere eine Umfassungsmauer aus grob behauenen Steinen, erhalten.
Vom 6. November bis zum 15. Dezember 1914 diente der Ort dem Ethnologen Günther Tessmann als Ausgangsbasis für seine Forschungen zu den Bafia.<ref>Vorlage:DNB</ref>
Die Besteigung des Gipfels ist regelmäßig Teil des alle zwei Jahre stattfindenden Mbam'art-Festivals.<ref name="live-78902014">Vorlage:Internetquelle</ref>
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Ruinen des ehemaligen deutschen Militärpostens auf dem Gipfel
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Östlicher Teil der inneren Umfassungsmauer.
Einzelnachweise
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