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Dragomir Vujković

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dragomir Vujković Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Dragomir Vujković
Geburtstag 4. April 1953
Geburtsort Subotica
Nationalität Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien
Kampfname(n) Gaga
Gewichtsklasse Mittelgewicht
Stil Rechtsauslage
Größe 1,86 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 1
Siege 1
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 1 × Bronzemedaille
Mittelmeerspiele 2 × Goldmedaille 0 × [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 0 × Bronzemedaille
 IBA-Weltmeisterschaften
Bronze 1974 Havanna Mittelgewicht
Silber 1978 Belgrad Schwergewicht
 Mittelmeerspiele
Gold 1971 Izmir Mittelgewicht
Gold 1979 Split Schwergewicht

Dragomir „Dragan“ Vujković; kyrillisch: Драгомир „Драган“ Вујковић (* 4. April 1953 in Subotica) ist ein ehemaliger jugoslawischer Boxer. Er war im Laufe seiner Karriere siebenfacher Jugoslawischer Meister, dreifacher Balkanmeister, zweifacher Mittelmeerspielesieger, Vizeweltmeister und Teilnehmer der Olympischen Spiele 1976 in Montreal.

Boxkarriere

Vujković boxte laut eigener Aussage von seinem 16. bis zum 33. Lebensjahr und bestritt rund 540 Kämpfe.<ref>SUgrađani: Dragan Vujković - "Ja nisam znao prljavo udariti!"</ref> Er boxte für den Club Spartak Subotica und vertrat 13 Jahre die jugoslawische Nationalmannschaft, davon fünf Jahre als Kapitän.<ref>NEKADA JE BIO NAJBOLJI, A SADA JE UZ NAJBOLJE Dragomir Vujković: Ulog je bilo prevelik - svetsko zlato ili oko</ref>

Er wurde 1969 Jugoslawischer Juniorenmeister im Halbmittelgewicht, von 1972 bis 1976 fünfmal in Folge Jugoslawischer Meister im Mittelgewicht, sowie 1977 Jugoslawischer Meister im Halbschwergewicht.<ref>Yugoslav National Championships</ref> Die Balkanmeisterschaft gewann er im Mittelgewicht 1974 in Constanța und 1976 in Zagreb, sowie im Halbschwergewicht 1978 in Athen. 1973 in Athen hatte er Silber im Mittelgewicht gewonnen.<ref>Balkan Championships</ref> Zudem war er Gewinner der Mittelmeerspiele im Mittelgewicht 1971 in Izmir, sowie im Schwergewicht 1979 in Split.<ref>Mediterranean Games</ref>

Bei Europameisterschaften erreichte er 1973 in Belgrad und 1975 in Katowice das Achtelfinale, sowie 1977 in Halle (Saale) und 1979 in Köln das Viertelfinale, wobei er jeweils knapp mit 2:3 gegen Ottomar Sachse (1977) und Werner Kohnert (1979) ausschied.<ref>European Championships</ref>

Bei der Weltmeisterschaft 1974 in Havanna gewann er Bronze im Mittelgewicht und bei der Weltmeisterschaft 1978 in Belgrad die Silbermedaille im Schwergewicht; nach Siegen gegen Grzegorz Skrzecz, Atanas Suwandschjew und Jürgen Fanghänel, war er im Finale gegen Teófilo Stevenson unterlegen.<ref>World Championships</ref>

Bei den Olympischen Sommerspielen 1976 in Montreal besiegte er Carlos Betancourt und David Odwell, ehe er im Viertelfinale gegen Luis Martínez ausschied.<ref>Olympic Games 1976</ref>

Am 23. März 1984 bestritt er in Spanien einen Profikampf und siegte nach Punkten gegen Ali Lukusa (Kampfbilanz: 14-7).

Sonstiges

Nach seiner Boxkarriere war er in der Gastronomie und für den serbischen Boxverband tätig.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />