Dreibörnerbach
| Dreibörnerbach | ||||||||||||
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Der Unterlauf des Dreibörnerbachs im nördlichen Königsholz | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Lage | Sachsen, Landkreis Görlitz | |||||||||||
| Flusssystem | Oder | |||||||||||
| Abfluss über | Triebenbach → Petersbach → Pließnitz → Lausitzer Neiße → Oder → Stettiner Haff | |||||||||||
| Quelle | Am Nordhang des Sonnenhübels 50° 58′ 18″ N, 14° 46′ 11″ O {{#coordinates:50,971745|14,769621|
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| Mündung | Nördlich von Oderwitz im KönigsholzKoordinaten: 50° 58′ 52″ N, 14° 44′ 50″ O
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| Länge | 2,7 km<ref name="GIS_GR">Geoportal des Landkreises Görlitz. Amt für Kreisentwicklung, Landkreis Görlitz, abgerufen am 20. April 2012.</ref> | |||||||||||
| Kleinstädte | Herrnhut | |||||||||||
| Gemeinden | Oderwitz | |||||||||||
Der Dreibörnerbach ist ein knapp drei Kilometer langer Bach, der am Nordhang des Sonnenhübels entspringt und weiter westlich im Königsholz in den Triebenbach mündet. Um Platz für landwirtschaftliche Nutzflächen zu schaffen, wurde fast die Hälfte seines Verlaufs verrohrt. Von 2013 bis 2014 wurde der Bachlauf auf über 550 Metern wieder offengelegt und sein Ufer bepflanzt, um seine ökologischen Funktionen wiederherzustellen.<ref>Renaturierung. Freistaat Sachsen – Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, abgerufen am 12. Mai 2024.</ref>
Flora und Fauna
Der Bach durchfließt mehrere kleine Teiche, die für die Aufzucht und den Fang von Bachforellen genutzt werden.<ref>Gewässerverzeichnis Anglerverband „Elbflorenz“ Dresden e. V. (PDF; 11 MB) Landesverband Sächsischer Angler e. V., Dezember 2011, abgerufen am 12. Juni 2024.</ref> Im Juni 2011 wurde beschlossen, diese Teiche zu revitalisieren.<ref>Zittauer Stadtanzeiger Nr. 229. (PDF; 1,2 MB) Stadt Zittau, 10. Juli 2011, S. 2, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. November 2014; abgerufen am 20. April 2012. </ref>
Entlang des Baches wurden mehrere kleine sumpfige Waldstücke erhalten, in diesen findet man das Sumpf-Herzblatt, das Gegenblättrige Milzkraut und die in Deutschland recht seltene Langährige Segge. Weitere auftretende Pflanzen sind der Holunderblättrige Baldrian und das Knäuel-Hornkraut,<ref>Jürgen R. Hoppe, Evelin Boos, Thorsten Ludwig, Michael Wiedemann: SysTax. Universität Ulm, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. August 2009; abgerufen am 20. April 2012.</ref> aus der Familie der Pilze ist der Gemeine Kugelschneller anzutreffen.<ref>Global Biodiversity Information Facility. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. April 2012.</ref>
Nutzung
Über einen Bohrbrunnen am Mittellauf des Baches wird Trinkwasser für die Orte Großhennersdorf, Oberseifersdorf und Niederoderwitz gewonnen.<ref>Wasserwerk Großhennersdorf. SOWAG mbH, abgerufen am 12. Mai 2024.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />