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Dysurie

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Vorlage:Infobox International Classification of Diseases 11 Dysurie oder Dysuresie (von Vorlage:GrcS, ‚un-‘, ‚übel-‘; ‚unangenehm‘ und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) ist eine erschwerte oder schmerzhafte Blasenentleerung. Sie ist ein Leitsymptom für verschiedene, mit Harnblasenentleerungsstörungen verbundene Krankheiten. Dysurie tritt oft in Kombination mit Pollakisurie auf. Je nach Ursache können nur noch ein paar Tröpfchen ausgeschieden werden. Gehen ungewollt Harntröpfchen ab, so spricht man von Inkontinenz. Steht der Schmerz im Vordergrund und lässt sich die Blasenentleerung (deshalb) nicht willentlich unterdrücken, spricht man von Strangurie (von lateinisch stranguria; deutsch Harnzwang, älter auch „Harnstrenge“ und für das schmerzhafte Wasserlassen „Harnwinde“<ref>Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 398 (Anmerkungen zu Harnwinde und Strangurie, etwa bei Harnröhrenverschluss durch Blasenstein).</ref>). Meint man nur die Schmerzhaftigkeit alleine, so spricht man von Algurie.

Ursachen für eine Dysurie können unter anderem Blasen-, Prostata- und Harnröhre­nerkrankungen, eine Blasen-Scheiden-Fistel, seltener auch Störungen neurologischen oder psychogenen Ursprungs sein.

Insbesondere bei Wohnungskatzen führt eine Dysurie auch zu Unsauberkeit (Periurie).<ref>A. M. Barcelos et al.: Common Risk Factors for Urinary House Soiling (Periuria) in Cats and Its Differentiation: The Sensitivity and Specificity of Common Diagnostic Signs. In: Front Vet Sci 5, 2018, S. 108 ff. doi:10.3389/fvets.2018.00108.</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Pschyrembel – Klinisches Wörterbuch. 259., neu bearbeitete Auflage. De Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-017213-5, S. 407 und 1598.
  • Horst Kremling: Zur Entwicklung der klinischen Diagnostik. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 23, 2004, S. 233–261, hier: S. 255–257.

Einzelnachweise

<references />

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